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Le Clarence

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  • #16
    Zum Essen melde ich mich demnächst. Als Weine hatten wir:

    Pierre Peters - 2005 Champagne Les Chetillons. Gut, aber angesichts des Kults um diesen Champagner nu so lala

    Domaine Weinbach - 2013 Riesling Cuvee Colette. Fantastisch, frisch, tief, schon jung super komplex.

    Domaine Arretxea - 2008 Irouleguy Blanc Hexogurri. Ebenfalls fantastisch, erste Reifenoten, eher üppig, aber sehr fest

    Domaine Gauby - 2007 Cotes Catalanes Blanc VV. Super intensiv, ausladend, eine Aromenbombe

    Clos du Mont Olivet - 1998 Châteauneuf du Pape. Der Wein des Abends, seidig, zart, Stil wie Rayas und fast so gut.

    Clos Naudin- 1989 Vouvray Moelleux Reserve. Super gereifter Vouvray, nicht zu süß, perfekt balanciert, sehr typisch und pikant

    Durchschnittspreis pro Flasche waren ca. 100 Euro, wobei der Vouvray mit Abstand der teuerste war

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    • #17
      Herzlichen Dank, lieber rocco, für die Weinliste und die kleine Beschreibung dazu. Wir werden davon Gebrauch machen. LG Cynara

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      • #18
        Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
        Es werden mit Käse aromatisierte Kugeln aus Teig serviert. Es folgt eine gratinierte Muschel, sowie eine in Teig ausgebackene Blume.
        Ich möchte nur anmerken, dass es sich um köstliche gougères handelt; ein den Parisern nicht unwichtiges Gebäck, für das Figaroscope sogar eine eigene Bestenliste erstellt hat. Und die Blume ist eine Speisechrysantheme.

        Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
        Cremiger Abschluss
        Nur noch einmal klug...: der cremige Abschluss ist in eine Dacquoise gebettet. Die gibt es schon seit Bigarrade-Zeiten. Schön, wenn Tradition so gut schmeckt.
        Zuletzt geändert von cynara; 18.04.2017, 10:28.

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        • #19
          Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
          Zumal in Paris die klassischen süßen Desserts noch zu dominieren scheinen.
          Und das begrüße ich ausdrücklich. Im Gegenteil, ich bedauere, dass es in Deutschland stellenweise gar nicht mehr ohne eine Gemüsekomponente funktionieren möchte (aktuell im Trend: rote Beete, Blattsalat, Topinambur).

          Ein fabelhafter Bericht, werter QWERTZ. Damit bringen Sie mich schon wieder in die Verlegenheit Paris endlich wieder auf die Reiseagenda zu setzen.

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          • #20
            Aber gerade bei dieser Menge von Desserts, wie bei Alleno, Ducasse und im Le Clarence wäre ein minder-süßes Gemüse-Kräuter-Dessert kein Nachteil gewesen. Die Abwechslung macht's (für mich).

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            • #21
              Vielen Dank an QWERTZ auch für diesen abschließenden Paris-Bericht. Mir hat das Le Clarence von allen besuchten Restaurants vielleicht sogar am besten gefallen. Ich fand das Ambiente fantastisch, auch und gerade, weil es nicht so professionell war. Als wir ankamen, war niemand am Empfang und die Reinigungskraft saugte noch den Treppenteppich. Dann wurden wir irgendwann in den Salon begleitet. Es hatte was von bei Freunden zu Gast sein. Auch die Weinkarte fand ich super, da sind unglaublich viele hervorragende Weine für (für Pariser Verhältnisse) kleines Geld drauf, wenn man sich eher auf die unbekannteren Regionen wie Loire, Elsass, Südwesten, Languedoc-Roussillon, Provence, Beaujolais, Jura oder Savoyen konzentriert. Und das Restaurant wirkt ambitioniert, eine der besten Weinkarten von Paris zusammenzustellen.

              Das Essen war auch super. Das als "Amuse" oben dargestellte Gericht war übrigens der erste Gang: es war eine Jakobsmuschel in einer Wasabi-Tempura-Hülle mit einer Mayonaise darunter und Thunfisch oben drauf. Das Menü war für meinen Geschmack eine Art Essenz der französischen Küche mit deutlichen regionalen Einflüssen, die sich aber nicht so leicht zuordnen ließen, eher abstrakt für die französische Regionalküche standen. Sehr gut fand ich auch die Individualität des Menüs. Mit Ausnahme von ein oder zwei der Desserts war hier nichts gewöhnlich oder so ähnlich wie woanders. Schließlich hat mir die Klassik des gesamten Menüs mit der Weinkarte und dem Ambiente gefallen. Und etwas "raw" war es dazu noch.

              Es wäre echt schön, wenn sich das Le Clarence diesen freigeistigen Style etwas länger bewahren könnte. Auch wenn es mir sowohl bei Ducasse, im Astrance und vor allem bei Alleno ganz hervorragend gefallen hat, würde meine Wahl beim nächsten Paris-Besuch wahrscheinlich wieder auf die **-Restaurants fallen, die mir alle drei besonders gut gefallen haben: Le Clarence, Sylvestre, Piège.

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              • #22
                Das stimmt, dass das Le Clarence wahrscheinlich das meiste Protenzial hat, auch bei einem zweiten Besuch spannend zu sein, weil es eben eine gewisse Unkonvetionalität gibt und das trotz des klassischen Ambientes.
                Zuletzt geändert von QWERTZ; 20.04.2017, 18:22.

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