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  • #61
    Das habe ich wohl etwas missversändlich kommuniziert, lieber Schlaraffenland: Wir haben stets nur 1 Resto pro Tag gemacht, aus Furcht vor Bauchweh – insofern gab es da keine überfressenen Gelangweiltheiten. Nach dem Mittagessen bei Toutain hätte ich allerdings locker noch ein großes Menü am Abend geschafft, die Portionen sind nämlich recht überschaubar (11 Gänge inkludiert bei den neuen Bistronomics ja auch die noch so kleinen Happen zu Beginn – so gezählt gab es im Le Cinq ebenfalls 10-12 "Gänge"). So verspeiste ich, zum Staunen des Kellners, abends noch 2 üppige Galettes und 1 Crêpes im Breizh Café im Marais (Empfehlung von Monsieur Piége).

    Die Reservierung bei JFP war mit 6 Wochen Vorlauf (per Mail) zum Mittagessen kein Problem.

    Warum YA das Meurice verließ, weiß ich nicht. D ging dorthin, weil das Plaza zur Renovierung schloss (beides Dorchester-Hotels).
    EB wurde wohl nach einem Managementwechsel im 4 Seasons gegangen, weil er die 3* nicht gebracht hat. Ich persönlich vermute, dass C.LeS. das L. im Sommer verließ, weil er infoffiziell schon als Nachfolger im V angeheuert war und es mit dieser Karenzzeit eleganter aussehen sollte. Dennoch wurde das Ganze ja von der lokalen Food-Presse eher kritisch kommentiert, weil man den verdienten EB wohl als "geschasst" betrachtet.
    Es gab ja noch mehr Wechsel: Der großartige P. Labbé verließ das Shangri-La, dort kocht ab 1.1. Christophe Moret, Senderens verlässt das Lucas Cartom, wo das Jungtalent Julien Dumas übernimmt.
    Zuletzt geändert von brigante; 15.11.2014, 19:13.

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    • #62
      Zitat von brigante Beitrag anzeigen
      Warum YA das Meurice verließ, weiß ich nicht. D ging dorthin, weil das Plaza zur Renovierung schloss (beides Dorchester-Hotels).
      EB wurde wohl nach einem Managementwechsel im 4 Seasons gegangen, weil er die 3* nicht gebracht hat. Ich persönlich vermute, dass C.LeS. das L. im Sommer verließ, weil er infoffiziell schon als Nachfolger im V angeheuert war und es mit dieser Karenzzeit eleganter aussehen sollte. Dennoch wurde das Ganze ja von der lokalen Food-Presse eher kritisch kommentiert, weil man den verdienten EB wohl als "geschasst" betrachtet.
      Es gab ja noch mehr Wechsel: Der großartige P. Labbé verließ das Shangri-La, dort kocht ab 1.1. Christophe Moret, Senderens verlässt das Lucas Cartom, wo das Jungtalent Julien Dumas übernimmt.

      Meine Lieben
      wenn ich mich besonders schlau fühlen will (um dann aber direkt meine Beschränktheit bestätigt zu bekommen) dann versuche ich mich am Samstag Crossword der New York Times. Macht es hier doch bitte einfach für uns Noncognescenti. Die Hälfte kriege ich ja noch zusammen....

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      • #63
        Na bisschen gugeln, werter glauer, kann ja auch nüscht schaden. Manchmal gibt's auch ganz unerwartete Erklärungen. Ich wusste einfach nicht, wie man Y. Alléno genau schreibt, mit einem oder mit zwei l, mit oder ohne Aksang, und war zu faul nachzusuchen.
        Was Senderens und das Verlassen des Lucas Carton betrifft, da kann man schon die Vergangenheitsform einsetzten. Immerhin wurde Julien Dumas im Gault&Millau schon als Grand de demain genannt

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        • #64
          Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
          Na bisschen gugeln, werter glauer, kann ja auch nüscht schaden.
          Lieber S.
          Ich behaupte mal ich bin ein Elitegoogler (fast schon behandlungspflichtig), aber unter https://www.google.com/search?client...UTF-8&oe=UTF-8 findet sich nicht viel hilfreiches. Den Alléno hatte ich schon noch kapiert.

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          • #65
            Christian Le Squer. Ehemals Ledoyen, neuerdings Le Cinq.

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            • #66
              @ brigante: bei meiner Rückfrage zu DT ( für g: Toutain) wollte ich nicht die "überfressenen Gelangweiltheiten" ( wo haben Sie diesen charmanten Ausdruck eigentlich her?) herausarbeiten, vielmehr ging es mir darum, Ihre kritischen Bemerkungen etwas abzuschwächen, aus reinem Eigeninteresse, ich hab' dort nämlich reserviert ...
              @ glauer: wenn ich den Google- Link antippe, erscheint bei mir ganz weit oben das Resto Ourcine. Und tatsächlich wollt' ich da auch mal wieder einkehren - wie klein die Welt doch ist - erstens, weil es von meiner Unterkunft gut zu Fuß zu erreichen ist und zweitens, weil sich, nach der Renovierung, auch die Speisekarte modernisiert hat. Nach wie vor frage ich mich, warum ich in der BRD in einer kleinen Kneipe innerhalb eines 36€- Menüs nicht sowas angeboten bekomme wie: Saint-Jacques bretonnes, rôties en coquille au beurre persillé, mousseline de panais
              Gruß
              s.
              PS: nein, es war keine kleine Kneipe, aber erst vor kurzem bekam ich, en passent par la Lorraine, Saint-Jacques serviert, die einen festen Platz in meiner kulinarischen highlight-Liste eingenommen haben. Frisch, sehr frisch, da frisch geliefert und gerade erst aus der Schale gebrochen, die Adjuvantien stimmig, zurückhaltend, das Fleisch meisterhaft gegrillt in einem für mich optimalem Gargrad; so was schaffen unsere Einsterner nicht.

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              • #67
                Es wird Ihnen bei Toutain schon gefallen, Schlaraffenland, da bin ich sicher. Der Mann kann ja was. Ich schiebe das bei mir auch darauf, dass das Essen im Substance für mich zu den absoluten all-time-highs zählt. Das war wie ein Rausch. Was soll da schon mithalten? Und abends ist die Atmo im Lokal sicher auch schöner, nicht so viel bisou-bisou-Publikum.

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                • #68
                  [QUOTE=brigante;24836]dass das Essen im Substance für mich zu den absoluten all-time-highs zählt. Das war wie ein Rausch. Was soll da schon mithalten? .[ /QUOTE]

                  Genauso haben wir es damals auch empfunden. Ja, das Essen in Substance war eher unser Ding. Aber man muss einfach anerkennen, dass D.T. jetzt zwar mit weniger Verrücktheit, dafür aber mit mehr Können kocht.

                  Ich habe eine gewagte Theorie, dass hätte er damals von dem Mich Anerkennung bekommen, wäre er vielleicht seinem Substance Stil treu geblieben. Soviel ich weiß, war es eine große Enttäuschung, und er hat nach den Gründen dafür gesucht. Jetzt kocht er mehr Michelin konform. Dafür manchmal etwas bieder, vielleicht. Man kann sich aber nicht ganz verleugnen. So kommen dann doch die geniale Funken, die alles sonst entschädigen.

                  PS die Räumlichkeiten fanden wir auch zu... kühl.

                  VG
                  wi

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                  • #69
                    Eine sehr schlüssige Theorie, liebe wi!
                    Dazu passt, dass Toutain bei uns im Gespräch sofort beinahe entschuldigend klang, obwohl wir gar keine Kritk übten: es sei nun alles etwas "gesetzter" und es gäbe auch weniger Gänge, weil er eben nicht mehr so viele Leute in der Küche habe. Er habe nun 6 für 38 Plätze und im Substance seien es 9 für 20 gewesen. Das betonte er mehrmals, obwohl wir wie gesagt gar nichts in diese Richtung sagten. Ob er es gespürt hat? Oder ob er selbst weiß, dass er eigentlich ein anderer "Typ" ist?

                    PS: Der Kabeljau mit hauchdünner Karemallkruste, Karotte und Verbene-Sauce war, nachdem man die kurze Seifenassoziation der Verbene überwunden hatte, schon ziemlich klasse, vor allem die Produktqualität und die Garung.
                    Zuletzt geändert von brigante; 16.11.2014, 22:32.

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