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Essen an der Cote d'Azur

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  • escoffier
    antwortet
    Der aktuelle "Feinschmecker" (Mai 2011) wartet mit einer Côte d'Azur-Reportage auf. Für Cannes: Bruno Oger (http://www.bruno-oger.com) und Sébastien Broda (http://www.grand-hotel-cannes.com/fr...-le-cercle.php).

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  • Schmackofatz
    antwortet
    Probieren Sie es doch mal mit dem Palme d'Or in Cannes wenn Sie mögen.
    Seit Jahren konstant mit ** ausgezeichnet und mit hervorragendem Blick auf die Bucht von Cannes dürften Sie da nicht viel falsch machen zu können.

    Grüße!

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  • alex11
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen

    Wenn Sie es fuer das Forum riskieren wuerden: Eine weitere Erfahrung im Mirazur in Menton wuerde mich sehr interessieren (und auch beim Le Petit Nice in Marseille hoffe ich, dass wir einen besonders schwachen Tag erwischt hatten).
    Sind mit Freunden da.
    Einen "schwachen Tag" kann ich da nicht riskieren.

    Bis Marseille werden wir auch kaum kommen. Eher ein Radius von 80km um Cannes.

    Trotzdem besten Dank!

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von alex11 Beitrag anzeigen
    Werte Forumianer,

    wir verbringen demnächst einige Tage an der Cote’d Azur und im nahen Hinterland. Erbitte Hinweise für Restaurant und Unterkunft.

    alex
    So richtig beglueckt hat mich damals nur der "Billig"-Lunch im Louis XV.

    In Nizza kann man eine Austernplatte im Grand Cafe de Turin, Place Garibaldi nehmen (viel mehr aber lieber nicht).

    Wenn Sie es fuer das Forum riskieren wuerden: Eine weitere Erfahrung im Mirazur in Menton wuerde mich sehr interessieren (und auch beim Le Petit Nice in Marseille hoffe ich, dass wir einen besonders schwachen Tag erwischt hatten).

    Fast das schoenste war der Markt in Antibes (Tip von Schlaraffenland). Bitte ein paar extra Glaeser der schwarzen Feigenmarmelade mitbringen.

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  • alex11
    antwortet
    Werte Forumianer,

    wir verbringen demnächst einige Tage an der Cote’d Azur und im nahen Hinterland. Erbitte Hinweise für Restaurant und Unterkunft.

    alex

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  • Kimble
    antwortet
    Zitat von Daurade Beitrag anzeigen
    Müssen wir dann immer häuslich speisen oder auswärts Wein zum Menüpreis trinken? :cheers:
    Nein, denn es gab in Nizza auch ein kleines stilvolles Lokal mit sehr aufmerksamen Service, günstigen Weinpreisen (25 € / Flasche für einen ordentlichen roten Bordeaux aus der >10€-Klasse) und leckerem Essen: das Di Yar

    Nichts Besonderes, aber zumindest kein Ärgernis und eine nette Atmosphäre. Einziger Nachteil: Libanesische Küche ist eher nicht der Grund, an die Cote d'Azur zu fahren

    PS
    Wenn schon das Essen nicht so überzeugend war, so zumindest das Nachtleben. Jimmy'z war zwar nicht so gut (Verzogene Milliardärskinder bei 20 € / Wasser), aber es gibt in Monaco (und selbst in Nizza) einige andere gute Clubs. Absoluter Favorit: das vor 6 Monaten neue eröffnete "Black Legend" am Hafen in Monte Carlo. Ungezwungene Leute, beste Stimmung, tolle Musik, Party bis zum Sonnenaufgang, locker und trotzdem Weltklasse.

    PPS
    Und noch ein Grund dort zu leben. Wir konnten uns am letzten WE dort im Badeoutfit auf der Terasse sonnen, während in Deutschland 20cm Schnee fielen. Schon rein psychologisch hat das etwas
    Zuletzt geändert von Kimble; 09.03.2010, 15:38.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Daurade Beitrag anzeigen
    Wie sieht das denn aus! Für diesen speziellen Einsatz hätten Sie eine Kamera mit eingebauten Fettfilter gebraucht.
    Da hilft keine Kamera mehr. Da hilft nur noch Photoshop.

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  • Daurade
    antwortet
    Pauvre Doc!

    Wie sieht das denn aus! Für diesen speziellen Einsatz hätten Sie eine Kamera mit eingebauten Fettfilter gebraucht. Sie können einem Angst machen! Warum? Beste Freunde haben sich entschlossen, den Wohnsitz aus einem südlichen Bundesland unserer schönen Republik an die vermeintlich mondänere Côte zu verlegen. Wir sind jederzeit eingeladen. Müssen wir dann immer häuslich speisen oder auswärts Wein zum Menüpreis trinken? :cheers:

    Beste Grüße und tiefes Mitgefühl
    Daurade

    P.S. Vielen Dank für diese Berichte, denn solche Infos sind Gold wert.

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  • Kimble
    antwortet
    O.K., dann auf die Schnelle ein paar Impressionen aus dem Trüffelrestaurant "Terres de Truffe" in Nizza, dessen Inhaber beim Wettbewerb um den unfreundlichsten Service gute Gewinnchancen hat.

    Es wurde konsequent kein Wein nachgeschenkt, die Teller nicht abgeräumt und nicht einmal der Versuch gemacht, freundlich zu sein. In der Konsequenz wurden aber auch nahezu alle Gäste gleichermassen ignoriert, bis auf einen Tisch mit 4 Bekannten. Preislich waren die Gerichte auf *-Niveau, aber in der Zubereitung eher langweilig und es gab viel zu grosse Portitionen.

    Das Restaurant serviert alle Gerichte (auch Nachspeisen) mit Trüffeln und bietet dadurch grundsätzlich ein interessantes Konzept in einem schönen Bistro-Ambiente.

    Die als Amuse servierte Kartoffelssuppe (ohne Foto) war eigentlich das kulinarische Highlight des Besuchs. Simpel aber trotzdem auf *-Niveau, eine tolle Konsistenz und der Duft von Kartoffeln, gebratenem Speck und Trüffeln inspirierte den Gaumen schon sehr. Allerdings erkannte man schon dabei das Problem:

    Die verwendeten Trüffel hatten nur starken Duft, aber kaum Geschmack. Optisch konnte man sie leider schwierig identifizieren. Da aber Tuber melanosporum und Tuber brumale explizit knapp 40 € bzw. 25 € Aufpreis pro Gang (!) kosteten, waren es vielleicht wirklich Tuber aestivum (wo immer man sie auch zu dieser Zeit herbekommt).

    Die erste Vorspeise war ein pochiertes Ei, wobei ich innerlich auf ein Onsenei hoffte, das vielleicht französisch nicht so beschrieben wurde. Es war aber ein schnödes pochiertes Ei mit ein paar geschmacklossen Trüffeln darüber in einer recht langweiligen Sauce für entspannte 30 € . Die andere Vorspeise war dann eher ein Reinfall, denn die Creme Brulee mit Trüffeln klang vielversprechend und ich war gespannt, wie man diese Zutaten kombinieren würde. Heraus kam leider eine völlig banale Creme Brulee, stark überzuckert mit ein paar Trüffelresten drin. Einzig der Salat mit Trüffeln war ganz o.k. und liess verstehen, warum dies eine Vorspeise sein sollte.



    Im Hauptgang gab es dann zum einen zwei gute (aber zu grosse) Hähnchenbrustfilets mit (zugegebenermassen perfekt gegartem) Gemüse. Letztendlich ohne die paar Scheibchen Trüffel ein Allerweltsgericht. Auf einem noch überfüllteren Teller gab es als anderen Hauptgang ein Lamm, das zwar geschmacklich recht ordentlich war, aber so übergart, dass man es fast löffeln konnte.



    Auch hier waren wir nach ein guten Stunde (völlig übersättigt, aber ohne Nachtisch) wieder aus dem Lokal, aber um gut 200 € ärmer

    PS
    Da ich mittlerweile meine innere Schamschwelle zum offenen Fotografieren im Restaurant überwunden habe, werde ich zukünftig wohl auch bessere Fotos mit einer anderen Kamera abliefern können ... sorry für die schlechte Qualität dieses mal (noch)
    Zuletzt geändert von Kimble; 09.03.2010, 11:16.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Werter Herr Kimble,

    jetzt sind Sie in der Pflicht! Sie müssen für die liebe Daurade und mich etwas Schöneres für den Morgen nachlegen! So kann man ja den Tag nicht beginnen.

    Erwartungsfroh,
    Morchel

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  • Daurade
    antwortet
    Ebenfalls guten Morgen,

    da waren Sie einige Minuten vor mir auf den Beinen, gnädige Frau. Den optischen Eindruck teile ich mit Ihnen voll und ganz. "Nicht wirklich appetitanregend" ist sehr nett ausgedrückt und in meinen Augen euphemistisch. Mir kam es abstoßend (diese fette Sauce ) entgegen. Verständlich, dass der gute Doc die Flucht ergriffen hat.

    Beste Grüße
    Daurade

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  • Kimble
    antwortet
    Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
    Wenn ich das jetzt einfach mal so platt sagen darf: Das Essen auf den Bildern sieht für mich nicht wirklich appetitanregend aus.
    Das liegt natürlich auch ein wenig an "Handycam bei Nacht", aber tendenziell war das schon so .... insbesondere der Ochensschwanz wirkte wenig appetitlich.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Guten Morgen!

    Wenn ich das jetzt einfach mal so platt sagen darf: Das Essen auf den Bildern sieht für mich nicht wirklich appetitanregend aus.

    Morchel

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  • Kimble
    antwortet
    Ein paar erste Impressionen von der Cote d'Azur

    Zunächst einmal das Merenda, wo ich zugegebenermassen ohne Hinweis nie hingegangen wäre (wobei ein echter Geheimtip ist es auch nicht mehr, da es in vielen Reiseführern steht)


    Die "Sardines farcie" waren noch der interssanteste Gang an diesem Abend, während "Riquette et ricotta aux olives" simple Bistro-Qualität war.



    Der "Stockfish", zu dem ich mich überreden liess, war nicht schlecht gemacht, konnte mich aber nicht ganz überzeugen, was aber auch meiner Abneigung gegen "zu fischige" Gerichte geschuldet sein kann. Der "Queue de Boeuf" hingegen war leider geschmacklich und sensorisch auch auf einfachem Bistro-Niveau angesiedelt.


    Der Weisswein für 25 € stammte geschmacklich eher aus der 5€ Liga, so dass wir bereits nach einer Stunde das Restaurant verliessen (ebenso wie das Paar am Nachbartisch das auch wenig begeistert war), um neuen Gästen Platz zu machen und ein neues Ziel für den Abend zu besuchen, das Flaveur.
    Zuletzt geändert von Kimble; 09.03.2010, 09:40.

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  • Kimble
    antwortet
    Zitat von soriso Beitrag anzeigen
    Der von Ihnen genannte 82er Cheval Blanc für 3000 Euro kostet seit 2002 im Handel über 1000 Euro. Einstandspreis 1984 ca. 55 Euro. Niemand weiss, wann ein Restaurant nachkauft. Hat ein Restaurant vor 8 Jahren diesen Wein zugekauft, braucht man nur die Grundrechenarten anwenden und dann weiss man, dass die 3000 Euro nur noch ca. 50% Aufschlag ausmachen. .
    Bei mir ist das ein Faktor 3 mit den Grundrechenarten, d.h. ein Aufschlag von 200% oder eine Marge von 67 %. Wenn man den Wein dann aber nicht bei den grossen Einzelnhändlern wie Millesima oder 1855 ordert (was ein Hotel de Paris ja wohl kaum machen wird), bekommt man ihn auch heute noch für 600 € pro Flasche, womit wir wieder beim Faktor 6 wären ....

    Und dieses Beispiel liesse sich mit vielen Positionen auf der Karte fortsetzen

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