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  • soriso
    antwortet
    Zitat von Kimble Beitrag anzeigen
    Genau das ist es ! Aber Faktor 6 als Kalkulation ist gerade bei teuren Weinen schon unverschämt.
    Der von Ihnen genannte 82er Cheval Blanc für 3000 Euro kostet seit 2002 im Handel über 1000 Euro. Einstandspreis 1984 ca. 55 Euro. Niemand weiss, wann ein Restaurant nachkauft. Hat ein Restaurant vor 8 Jahren diesen Wein zugekauft, braucht man nur die Grundrechenarten anwenden und dann weiss man, dass die 3000 Euro nur noch ca. 50% Aufschlag ausmachen. Manch teuerer Einkauf könnte auch Kork bekommen haben, ect.

    Außergewöhnliche Jahrgänge nicht nur bei den Hochgewächsen waren schon immer überproportional teuer. Selbst bei Franz Keller zu ** Zeiten.

    Chateau Hautbrion 1961 hatte 1978 einen Marktpreis von 45 Euro.
    Im eher niedrigpreisigen Restaurant bei Franz Keller kostete dieser Wein fast 150 Euro. In der Traube Tonbach fast 200 Euro. An der Côte d'azur noch viel mehr. Einstandspreis 1963 ca. 10 Euro.

    Noch etwas OT - sorry.

    Unschlagbar war Bühner im La Table.

    Ein alles toppender 61er Palmer kostete dort im Jahr 1999 - 650 oder 750 Euro.
    Der Marktpreis lag bei ca. 700 Euro oder noch viel höher. Der Einstandspreis 1963 betrug 7/8 Euro.

    Auch andere großartige Bordeaux waren bei Bühner fast preiswerter als im Fachhandel zu haben. Ab 2003/4 waren die paradiesischen Zustände leider vorbei und das Preisniveau entsprach danach anderen ** oder *** Restaurants.

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  • Kimble
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Das Restaurant ist ansonsten gar nicht so absurd teuer. Das Mittagsmenue ist sogar sehr fair.
    Genau das ist es ! Aber Faktor 6 als Kalkulation ist gerade bei teuren Weinen schon unverschämt.

    Ich wäre da sogar ein Zweites mal in den Tagen hingegangen, um ein paar andere Sachen zu probieren. Menüpreise zwischen 180 € und 280 € sind für einen französischen ***er ja nicht absurd. Aber mit der Flasche Weisswein und Rotwein dazu, die letztendlich den Menüpreis mindestens verdoppeln, vergeht einem die Lust auf einem weiteren Besuch. Und ein Essen nur mit Wasser macht mir an einem solchen Ort auch wenig Spass.
    Zuletzt geändert von Kimble; 08.03.2010, 18:08.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von chess Beitrag anzeigen
    Ist es wirklich so, dass man diese Preisgestaltung vor einem Besuch des Louis XV nicht vorher kennt oder zumindest ahnt, was einen erwarten wird?

    KG
    Chess
    Das Restaurant ist ansonsten gar nicht so absurd teuer. Das Mittagsmenue ist sogar sehr fair. Auch die glasweisen Sachen voellig OK.

    Nur die Weinkarte laesst etwas Balance vermissen. Wenn schon Kimble zuckt, dann ist es ein Problem.

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  • Kimble
    antwortet
    Natürlich war mir die Preisgestaltung grundsätzlich bekannt, aber als passionierter Weintrinker finde ich solche Absurditäten trotzdem ärgerlich. Dass man Unfug kennt, macht ihn ja nicht besser !

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  • chess
    antwortet
    Zitat von glauer Beitrag anzeigen
    Eines der besten Restaurants der Welt ist man nur wenn die Gastfreundschaft stimmt. Teuer darf es sein, aber Wegelagerung gehoert nicht dazu.
    Ist es wirklich so, dass man diese Preisgestaltung vor einem Besuch des Louis XV nicht vorher kennt oder zumindest ahnt, was einen erwarten wird?

    KG
    Chess

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von chess Beitrag anzeigen
    Louis XV - eines der besten Restauants der Welt, an einem der schönsten Orte der Welt mit durchaus zahlungskräftigem Publikum > warum sollte da ein wirtschaftlich denkender Gastronom nicht genau diese Weinpreise kalkulieren :cheers:

    KG
    Chess
    Eines der besten Restaurants der Welt ist man nur wenn die Gastfreundschaft stimmt. Teuer darf es sein, aber Wegelagerung gehoert nicht dazu.

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  • Kimble
    antwortet
    Damit ausser ein paar russischen Oligarchen (aber die sind nun ja auch schon verarmt ) auch ein paar andere Gäste noch Wein bestellen

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  • chess
    antwortet
    Louis XV - eines der besten Restauants der Welt, an einem der schönsten Orte der Welt mit durchaus zahlungskräftigem Publikum > warum sollte da ein wirtschaftlich denkender Gastronom nicht genau diese Weinpreise kalkulieren :cheers:

    KG
    Chess

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  • Kimble
    antwortet
    Was den Suesswein + Champagner angeht haben Sie vollkommen recht. Ich wollte ja auch lieber einen günstigen Rioja oder Côte Du Rhone im Bereich < 150 € nehmen, aber Ersteren gab es gar nicht und bei Zweiterem waren afaik nur zwei zur Auswahl und auch knapp an der 200 € Marke.

    Wirklich schwierig fand ich die Weissweinkarte, denn da gab es zwar jede Menge Burgunder, aber aus den Jahren 1993-1999. Da ich aber einen Weisswein und keinen Cognac wollte, musste ich ziemlich lange suchen, um den imho einzig perfekt trinkbaren und bezahlbaren Burgunder zu finden.

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  • glauer
    antwortet
    Lieber Kimble

    die Weinkarte ist ja recht dick und ich habe mich nicht lange mit Bordeaux und Burgund aufgehalten, da mir schnell klar war, dass ich da nicht fuendig werde.

    "Preiswerter" ging es nur in den anderen Regionen. Wir hatten ja das Mittagsmenue, da gab es eine Flasche rot von der noerdlichen Rhone aufs Haus. Und dann hatten wir einen ganz interessanten Weisswein aus der Gegend von Nizza, der hat zu den Vorpseien ganz herrlich gepasst und war knapp unter 100 (was natuerlich immer noch saftig kalkuliert war).

    Erstaunlich fair kalkuliert waren die Champagner und diversen Suessweine per Glas die wir hatten. Nur beim Digestif sind wir in die vollen, aber da haette man in der Karte auch preiswerter waehlen koennen.

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  • Kimble
    antwortet
    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    Wieviel würde das Cheval Blanc denn auf einer "normalen" Weinkarte kosten?
    Kann ich nicht genau sagen, aber der Letzte an den ich mich auf der Karte erinnere bewegte sich klar im hunderte € Bereich. Zum Vergleich: Ich habe vor einigen Wochen bei einem deutschen Einsterner für einen 82er Latour weniger als 300 € bezahlt.

    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    Zeitblom, der in Restaurants für Wein maximal bereit ist soviel auszugeben, wie für Essen.
    Das passt ja dann, 2 sehr günstige Flaschen Wein dort kosten ebenso viel wie 2 Menüs :cheers:

    Im übrigen relativiert sich das alles durch die Taxipreise, über die ich mich bei jedem Besuch dort immer wieder aufregen kann. Nizza-MonteCarlo, je nach Tageszeit 80-110 €, das sind knapp 20 km, Fahrzeit 25-35 Minuten. Hin und zurück also mal eben 200 € für eine knappe Stunde Fahrt und 40 km. In meinem nächsten Leben werde ich Taxifahrer an der Cote d'Azur

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  • Zeitblom
    antwortet
    Zitat von Kimble Beitrag anzeigen
    So in der Art war es tatsächlich ...
    ahhh.

    Zitat von Kimble Beitrag anzeigen
    eine der Absurditäten: 82er Cheval Blanc für > 3T€
    immerhin noch billiger als ein St. Petrus . Wieviel würde das Cheval Blanc denn auf einer "normalen" Weinkarte kosten?

    Zeitblom, der in Restaurants für Wein maximal bereit ist soviel auszugeben, wie für Essen.

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  • Kimble
    antwortet
    Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
    gerade den Sommelier vor, wie er beim Gast steht und sinngemäß sagt: "Ja, ich weiß, unsere Weine sind extrem teuer. Das ist ein Problem."
    So in der Art war es tatsächlich ... eine der Absurditäten: 82er Cheval Blanc für > 3T€

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht habe ich auch einfach nicht verstanden, was Sie mit diesem Satz sagen wollen.
    Damit sind Sie nicht allein, werter Zeitblom. Ich kann's auch nicht wirklich verstehen. Ich stell mir gerade den Sommelier vor, wie er beim Gast steht und sinngemäß sagt: "Ja, ich weiß, unsere Weine sind extrem teuer. Das ist ein Problem."

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  • Zeitblom
    antwortet
    Zitat von Kimble Beitrag anzeigen
    Zur Ehrenrettung des Louis XV sei aber gesagt, dass dem äusserst kompetenten und freundlichen Sommelier diese Problematik bekannt ist.
    Nun, er dürfte für die Preisgestaltung ja durchaus eine gewisse Mitverantwortung tragen oder sollte die Preise zumindest kennen. Aber vielleicht habe ich auch einfach nicht verstanden, was Sie mit diesem Satz sagen wollen.

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