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  • Schlaraffenland
    antwortet
    PPS: aber seit wann liegt das Elsass an der Côte d' ?
    Schon sehr peinlich, die Geo-Erkenntnisse dieses Forums. Oder sollte gar ich mich da ??? Qwertz, guter qwertz, bitte um Korrektur

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    PS: dieses Menü für 31 € ist schon fast obszön günstig

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Essen im Elsass

    Rappschwihr, auf französisch Ribeauvillé, Richtung Bergheim, hier gibt es das Carola Wasser, Carola Verte, mit leichtem Sprutzel, sehr angenehm. Und hier nun hat sich Michaela Peters, in Colmar dereinst besternt, niedergelassen. Wir sitzen, wie es schöner kaum geht, im Garten der
    Auberge du Parc Carola
    http://www.auberge-parc-carola.com/de/menus-cartes.php
    Alles, was wir hier, in lauer Sommernacht, gegessen haben, war tadellos, das heißt, dieses Lokal läßt sich mit bestem Gewissen empfehlen. Eindeutig Bib.

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  • Hannes Buchner
    antwortet
    Zitat von Matthias85 Beitrag anzeigen
    ....
    P.S. Leider kann ich keine Bilder mehr hochladen, da ich sonst das Limit überschreiten würde. Das ist etwas schade.
    So eine Fehlermeldung kenn ich nicht und kann ich auch nicht nachvollziehen?
    Sie können sehr wohl noch Bilder hochladen, die dürfen einzeln halt nicht 2MB überschreiten.
    Sollte es techn. Probleme geben, rufen Sie mich einfach an.
    mfg Hannes Buchner

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  • Muck
    antwortet
    Mea culpa. An die Herkunft des Crémant kann ich mich nicht mehr erinnern. Mittags trinke ich in der Regel nur Wasser, also kein Wein zum Menü.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Und was bei dem von Ihnen zitierten rocco auch noch angenehm ist: er nennt die begleitenden Getränke mit ihren Namen.
    Gruß
    s.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Dankeschön für diesen diesen Bericht.

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  • Muck
    antwortet
    Auberge St. Laurent in Sierentz

    es ist zwar schon ein paar Monate her, trotzdem möchte ich meine Erfahrungen mit der Auberge St. Laurent teilen. Ich war in den letzten Monaten mehrere Male dort und konnte einige Gänge Essen, die einen Stern rechtfertigen und einige Gänge kennenlernen, die für mich nicht ganz auf höchstem Niveau waren. Auch davon kann ich gerne in nächster Zeit mal berichten Ich möchte jetzt gerne meine Erfahrungen mit dem Menu Marin Pecheur teilen, da es für mich durchaus spannende und wohlschmeckende Gänge beinhaltete.

    Die Auberge bietet eine schöne Auswahl an a la carte Gerichten an, die Möglichkeit ein Menü selbst zusammenzustellen, sowie ein Menu de Moment, welches häufig Fisch als zentrales Element hat. Ich besuchte das Restaurant zum Lunch und wir starteten mit einem Cremant mit verschiedenem Blätterteiggebäck. Der Cremant war toll, das Gebäck in Ordnung (ich möchte hier nicht das Wort "belanglos" nutzen, aber ich brauche nichts zum Knabbern vor dem Essen).

    Als Amuse wurde ein kleines Stück Hummer in Krustentierschaum serviert.

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Name: Amuse.jpg
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ID: 49245

    Das war klassisch, wohlschmeckend und ein leichter Einstieg in das Thema Fisch. Insgesamt sehr gut.


    Als ersten Gang gab es dann Forelle und Mandarine.

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Name: Forelle.jpg
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ID: 49246

    Die Kombination klingt im ersten Moment etwas gewagt, es passte aber wirklich gut. Die Forelle war leicht geräuchert, lauwarm und buttrig. Die Frucht gab eine schöne, fast zitronige Säure. Das war schön harmonisch und insgesamt sehr gut. Die Säure mit einer dezenten Süße ergänzte den Fisch zu einem harmonischen Gang.

    Als Zwischengang gab es Gegrillte Jakobsmuscheln in einer leichten Safransoße.

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ID: 49247

    Die Jakobschmuscheln waren tatsächlich sehr scharf angegrillt, innen glasig und von toller Qualität. Ich persönlich mag sehr gerne diese starken Röstaromen in Kombination mit Jakobsmuscheln. Die sehr leichte Soße nahm die starken Röstaromen wunderbar auf. Für mich sehr gut, anderen war das Grillaromen zu intensiv.


    Als Hauptgang gab es einen tollen Zanderrücken mit Artischocken und Gnocchi.

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ID: 49248

    Bei einem Fischhauptgang fehlt mir manchmal die "Schwere". Oft sind sinnvollerweise die Fischgänge leicht, dezent und puristisch. Der Zander war das exakte Gegenteil und genau das hat mir an diesem Gang so gut gefallen. Der Zander war perfekt gebraten und eine dünne Scheibe roher Foie Gras lag auf dem heißen Zander und gab dem Zander ein intensiv warmes, buttriges Aroma. Die Artischocken waren als Stücke unter dem Fisch und Püree neben dem Fisch angerichtet. Sie waren intensiv, durchaus mutig abgeschmeckt und gaben dem Gericht auch eine gewisse Tiefe. Trotzdem ging der Zander zwischen den intensiven Aromen nicht unter. Ein echter Hauptgang und sehr lecker.


    Das Desert Variationen von Mango beendete den Lunch.

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ID: 49249

    Die Mango war als Eis, Törtchen und getrocknet verarbeitet. Das schmeckte gut, aber es fehlte mir doch klar an Finesse und Aromenvielfalt. Das war alles sehr süß und etwas eindimensional. Klar das schmeckt lecker, aber wirklich spannend oder abwechslungsreich war es nicht. Insgesamt ok.


    Die Petits Fours zum Café schlossen einen insgesamt schönen Lunch ab.


    Wie ihr lesen konntet hat mir das Fischmenü sehr gut gefallen. Ich bin zwar passionierter Hobbykoch, aber Fisch in dieser Qualität zu bekommen ist nicht einfach. Deswegen hat es mich umso mehr gefreut, dass fast alle Gänge wohlschmeckend waren. Man merkte, dass vor allem die Süßwasserfische eine tolle Qualität hatten. Der Hauptgang war toll. Da trübte auch das schwache Desert den sehr guten Gesamteindruck kaum. Als Fazit über die Auberge würde ich gerne einen Forumianer zitieren:

    "Man geht einfach hin, isst schön, darf nicht das Jahrhunderterlebnis erwarten, aber ein sehr gutes Essen, trinkt eine Flasche Wein von der Karte und genießt das Leben."

    Dem ist nichts hinzuzufügen.


    P.S. Leider kann ich keine Bilder mehr hochladen, da ich sonst das Limit überschreiten würde. Das ist etwas schade.
    Zuletzt geändert von Muck; 24.11.2014, 19:21.

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  • fragolini
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen

    PS: auf der Speisekarte gibt's zum Kinderteller übrigens Kartoffelpüree; hat da M.Häberlin mit fragolinis gesprochen?

    Ob ich meinem Sohn jetzt noch dazu bringe?
    Der zieht jetzt die 7-gängigen Menüs vor. Zum Bedauern meines Kontos ...
    Wobei ein gutes Puree etwas ausgesprochen feines ist.

    Gruß!

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  • QWERTZ
    antwortet
    Vielen Dank für den Bericht, das sind doch Adressen, die man bei einem Tagesausflug gerne aufsucht.

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  • Muck
    antwortet
    Lieber Schlaraffenland,

    ich habe auch einiges über die Architektur und das Gesamtkunstwerk gelesen. Eigentlich interessiert mich sowas bei einem Restaurantbesuch nicht. Aber das sieht schon wirklich klasse aus dort. Die Treppe ist ein echter Hingucker und das zentrale Element im Innenraum, welches das offene und helle Erdgeschoss mit dem heimeligen Dachstuhl verbindet. Hier zwei Schnappschüsse:

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    Zuletzt geändert von QWERTZ; 11.10.2014, 20:39. Grund: Vergrößerung der Bilder

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Das ist ja großartig; da habe ich erst vor wenigen Tagen über dieses Lokal (u.a.) folgendes gelesen:

    " ... kann nicht einmal die neue Brasserie für Aufsehen sorgen, welche von zwei Pariser Architekten (Patrick Jouin und Sanjit Manku) gebaut wurde, wofür sie in London bei einem Architektur-Wettbewerb den 1. Preis bekamen, und obwohl der Bauherr Marc Haeberlin ist, der formidable Starkoch der Auberge de l’Ill in Illhaeusern!
    In feudalen Zeiten war der Gebäudekomplex ein fürstlicher Pferdestall, (“Les Haras”,) später dann eine Klinik, und das ganze Ensemble wird beherrscht von einer bizarren, Aufsehen erregenden spiralförmigen Treppe aus Holz und dickem Leder, welche das Thema Pferdestall verspielt aufnimmt." (W.S.)

    und schon schreiben Sie, werter Matthias, so einen gelungenen Bericht!
    Da will ich auch mal hin.
    Gruß
    s.

    PS: auf der Speisekarte gibt's zum Kinderteller übrigens Kartoffelpüree; hat da M.Häberlin mit fragolinis gesprochen?

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  • Muck
    antwortet
    Brasserie Les Haras in Straßburg

    Ende letzten Jahres hat eine neue Brasserie in Straßburg aufgemacht. Diese Nachricht wäre wohl kaum der Rede wert, wenn es sich nicht um die Brasserie in Straßburgs neuestem Luxushotel unter der Leitung von Marc Haeberlin handeln würde.

    Da ich bereits in Haeberlins Auberge war und das wirklich eine interessante Erfahrung war, wollte ich während meines Kurztrips nach Straßburg unbedingt seine Brasserie ausprobieren. Ich besuchte das Restaurant zusammen mit einem Freund zum Lunch mitte September. Das Ambiente ist sehr stylish, die gesamte Anlage ist mit Hotel und Konferenzräumen architektonisch spannend. Die Brasserie war gut besucht, die Servicekräfte locker, die Stimmung war entsprechend entspannt. Wir wählten aus der Karte mit diversen Klassikern der französischen und elsässischen Küche je 3 Gänge á la carte.

    Ich wählte den Salad Nicoise mit frischem Thunfisch und Sardinen

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ID: 49190

    Der Salat war super frisch, der Thunfisch von guter Qualtität, die Gemüse knackig und das Dressing lecker. So möchte ich in jedem Restaurant einen "Nizzasalat" serviert bekommen. Insgesamt sehr gut.

    Mein Kollege wählte die klassische Flammenwaie mit Zwiebeln und Speck

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    Die Waie war dünn, knusprig, der Speck nicht verbrannt. Insgesamt gut und klassisch.

    Als Hauptspeise wählte ich Entrecote vom Kalb mit Waldpilzen

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    Das Entrecote war wunderbar saftig und zart. Die Soße war schmackhaft, nicht zu stark reduziert und passte gut zum edlen Fleisch. Die Beilagen aus gefüllter Tomate und Pommes waren einfach und etwas geschmackseutral. Insgesamt aber aufgrund des tollen (und großen) Entrecotes gut.

    Mein Kollege wählte zum Hauptgang das Choucroute

    Das war ein klassisches Choucroute, so wie man es in den unzähligen Kneipen in der Straßburger innenstadt bekommt. Das Sauerkraut war wunderbar abgeschmeckt, nicht zu sauer, trotzdem würzig. Die verschiedenen Würste und Fleischstücke waren schmackhaft, besonders der Leberknödel begeisterte uns. Klassisch aber gut.

    Als Desert wählte ich die Peche Haeberlin in 3 Variationen

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ID: 49193

    Insgesamt waren die Deserts ausgezeichnet und im Vergleich zu den anderen Gerichten mehr als auf "Brasserieniveau". Meine Variationen vom Pfirsich schmeckten alle wunderbar. Der Pfirsich kam als Schaum, als Eis und pochiert mit jeweils unterschiedlichen weiteren Komponenten. Besonders gefallen hat mir das Pistazieneis und die Kombination mit der Himbeere. Das war ausgezeichnet.

    Mein Kollege wählte Rote Grütze mit Pistazienmadeleine und Pistazieneis

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    Wenn rote Grütze nur bei meiner Tante früher so geschmeckt hätte, dann hätte ich sie wohl häufiger besucht. Das war einfach, aber fantastisch. Das Eis habe ich ja auch in meiner Variation probieren können. Das Eis passte perfekt zu den säuerlichen Früchten und den fluffigen Madeleines. Einfach aber super lecker.

    Kaffee und einige petit fours beendeten ein schönes Mittagessen.

    Mein Lunch in der Brasserie Les Haras hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Gerichte zeichneten sich durch eine gute Produktqualität und klassische Zubereitungsarten aus, also schon etwas wie in Haeberlins Auberge de L'Ill nur natürlich auf deutlich niedrigerem Niveau. Bei den Deserts allerdings merkte man doch schnell, dass das Les Haras nicht "irgendeine" Brasserie im Elsass ist. Da habe ich schon deutlich schwächere Deserts in besternten Restaurants gegessen.

    Wie man die Brasserie Les Haras in den Restaurantführern bewerten soll, ist sicher nicht ganz einfach. Ein Stern wäre wohl zu viel und ich weiß auch nicht, ob man das dort überhaupt anstrebt. Es ist eine gehobene Brasserie in stylishem Ambiente mit sehr guter Küche. Auch ohne Berücksichtigung in den großen Guides wäre mir die Brasserie bei einem nächsten Trip nach Straßburg einen erneuten Besuch wert.
    Zuletzt geändert von QWERTZ; 11.10.2014, 20:36. Grund: Bildvergrößerung

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  • fragolini
    antwortet
    Danke für diesen tollen Bericht.
    Mein Besuch ist inzwischen lange her, aber Sie haben meine Erinnerung wunderbar aufgefrischt.


    Gruß!

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  • QWERTZ
    antwortet
    Vielen Dank auch für diesen Bericht!

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