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  • rocco
    antwortet
    Vielen Dank für Ihren Bericht. Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, wie es Ihnen im Crocodile gefallen hat.

    Das Menu im Relais de la Poste hört sich recht üppig an, aber Ihren Schilderungen kann man ganz gut entnehmen, was Ihnen gefallen hat. Mir wäre es wahrscheinlich ähnlich gegangen. Den Käsewagen kann man m.E. nicht genug schätzen. Zwar kann man sich auch für zuhause Käse kaufen und guten Wein dazu trinken. Aber eine Auswahl gut affinierter Käse stellt für mich nicht selten ein Highlight des Menus dar, das ich zuhause so nicht reproduzieren kann.

    Gruß, rocco

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  • joern_ribu
    antwortet
    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    ... Wobei es auch in Frankreich durchaus Restaurants gibt, in denen ich mich wohler fuehle, wenn ich beim Sauce-Mit-Brot-Auftunken eine Gabel benutze.
    Ja, in so einem war ich dann einen Abend später - wobei es sich aber auch die Gäste im Au Crocodile nicht nehmen ließen, diesem Genuß "händisch" zu frönen.

    @Schlaraffe: Der Sommelier (wie sich das gehört mit Traube am Revers, damit er als solcher auch erkennbar ist) hatte am Anfang des Menüs den Vorschlag einer glasweisen Weinbegleitung gemacht und dabei auch zum Gänselebergang wie auch zum Käse einen Vorschlag gemacht, die ich mir aber nicht gemerkt habe. Da ich aber lieber, bis auf den Rotwein zum Fleischgang, einen Wein durchtrinken wollte, hat er das dann später nicht mehr thematisiert.

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  • Zeitblom
    antwortet
    Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
    Also ich mach das auch hier in Deutschland.

    PS: Und bin noch nirgendwo schief angeschaut oder gar raus geworfen worden.
    Letzteres haette mich dann doch sehr ueberrascht. Wobei es auch in Frankreich durchaus Restaurants gibt, in denen ich mich wohler fuehle, wenn ich beim Sauce-Mit-Brot-Auftunken eine Gabel benutze.

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  • Morchel
    antwortet
    Zitat von joern_ribu Beitrag anzeigen

    Wie schön, dass man sich in Frankreich nicht scheuen braucht, die einfach durch und durch leckere Sauce mit dem gereichten Brot aufzunehmen und so den Genuss dieses Ganges noch etwas zu verlängern.
    Also ich mach das auch hier in Deutschland.

    PS: Und bin noch nirgendwo schief angeschaut oder gar raus geworfen worden.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Eine Frage zum Käse: hatte der Ober noch einen speziellen Wein empfohlen, z.B. zum Münster?
    Gruß s.

    PS:
    „das ganze Interieur strahlt französische ländliche Gediegenheit aus“
    „aber Speisekartenpoesie gibt es eben auch in Frankreich“
    „Wie schön, dass man sich in Frankreich nicht scheuen braucht, die einfach durch und durch leckere Sauce mit dem gereichten Brot aufzunehmen“
    „Wie in Frankreich wohl auch üblich war das Fleisch eher …“
    „Nach vier Stunden endete dann ein herrlicher Abend in einem für mich typisch-französischen gehobenen Landgasthof …“

    Sehr korrekt, Monsieur.

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  • joern_ribu
    antwortet
    Wertes Forum,

    anlässlich einer Dienstreise nach Straßburg konnte ich zwei kulinarische Abende verbringen. Hier der erste Bericht einer empfehlenswerten Adresse etwas außerhalb Straßburgs, zum Au Crocodile kommt dann auch noch was.

    Relais de la Poste *, La Wantzenau

    In einem kleinen Dorf vor den Toren Straßburgs findet sich dieser mit einem Michelin-Stern gekrönte Landgasthof. Ich war etwas außerhalb des Ortes in der Moulin de Wantzenau einquartiert, sodass sich der Besuch dieses Restaurants anbot, vor allem da es am Montagabend geöffnet hatte.

    Ich kam viertel nach sieben an, war bis auf zwei Geschäftsleute auf der Terrasse der erste Gast. Ein schönes Fachwerkensemble empfängt den Gast, das ganze Interieur strahlt französische ländliche Gediegenheit aus. Das Restaurant ist groß, in dem Saal mit den relativ niedrigen von mächtigen Balken durchzogenen Holzdecken werden mit Sicherheit viele Hochzeiten und andere Familienereignisse gefeiert. Zum Glück gab es auch einen hellen Wintergarten, in dem für mich gedeckt war. Es war einer dieser heuer so raren sommerlichen Frühlingsabende, also beschloss ich den Aperitif auf der Terrasse einzunehmen. Es sind diese Momente, auf einer gepflegten Restaurantterrasse in der Abendsonne sitzen nach einem anstrengenden aber erfolgreichen Tag, mit einem Glas Martini bianco in der Hand, die einem das Herz voll machen. Wahrscheinlich hätte man mir auch trocken Brot mit Wasser reichen können und ich wäre glücklich gewesen.

    Aber es gab zum Glück einen anderen ersten Gruß aus der Küche, ein kleines Tässchen eines kalten Erbsenschaumsüppchens wurde mir nach draußen gebracht. Schmackhaft, leicht, schöne Begrüßung. Nachdem die Sonne sich dann leider hinter das Haus zurückgezogen hatte nahm ich meinen Platz im Restaurant wieder ein. Schnell kam die Karte, ich hatte mich aufgrund des Internet-Angebots bereits für das große Menu Decouverte entschieden (7 Gänge für 95.- €). Es sollte dann zwar weniger eine Entdeckungsreise als mehr eine klassische Genussreise werden, aber Speisekartenpoesie gibt es eben auch in Frankreich.

    Es gab dann noch einen kleinen Meeresfrüchtesalat im Glas serviert, ebenfalls schön erfrischend, dann ging es „richtig“ los. Gebratene Entenstopfleber aus der Vendée, gewürzte zarte Möhre, Karamell Balsamico. Die Leber war innen fast schon schmelzend in ihrer feinen Konsistenz, sehr schön kontrastriert durch die Möhren und vor allem den Karamel-Balsamico. Wie schön, dass man sich in Frankreich nicht scheuen braucht, die einfach durch und durch leckere Sauce mit dem gereichten Brot aufzunehmen und so den Genuss dieses Ganges noch etwas zu verlängern.

    Weiter ging es mit Glattbutt im Ofen gebacken, cremige Polenta mit grünem Spargel im Vermouth-Sud. Der Fisch: beste Qualität auf den Punkt zubereitet, auch hier passte die Sauce wieder hervorragend dazu. Leider war die Polenta dazu für meinen Geschmack nicht wirklich cremig, sondern eher zu weich, fast wässrig, aber Fisch und Sauce waren wirklich sehr gut. Auch beim folgenden Gang, dem Spieß von Langusten, Risotto mit Wasabi und Lauch, Ingwer Creme, fiel die Qualität der „Sättigungsbeilage“ klar gegen die Sauce und die Langusten ab. Von Wasabi war in dem eher „laschen“ Risotto auch überhaupt nichts zu spüren und zu schmecken.

    Dann der vierte Gang, Klare Geflügelbrühe mit feinem Geflügelleberauflauf. Dies war aus meiner Sicht der schwächste Gang des Menüs. Es sollte wohl das Thema des ersten Ganges aufgegriffen werden, ein paar Möhrenkügelchen schwammen auch noch in der Suppe, aber da passte für mich nicht viel zusammen, die Bestandteile des Ganges standen isoliert und fügten sich einfach nicht zusammen.

    Bis hierhin begleitete mich übrigens eine hervorragende halbe Flasche eines 2004er Riesling Grand Cru Kanzlerberg von Gustave Lorentz durch das Menu. Zu den Lammkoteletts wünschte ich mir ein Glas Rotwein, ich machte meine Vorliebe für Rhone-Weine deutlich und der Sommelier schlug einen Crozes-Hermitage vor. Auf meine Frage, ob sie den denn offen hätten, war die Antwort nur ein, fast ob der Frage erstauntes „Wenn Sie das wünschen öffnen wir die Flasche natürlich für Sie“. Ja, natürlich. So einfach kann Service sein.

    Der Fleischgang Lammkotelett, Barigoule Artischicken, Tian von Gemüse war ok, nichts Besonderes, und ob ein deutscher Ein-Sterner Kotelett auf die Menu-Karte lässt weiß ich auch nicht so genau. Wie in Frankreich wohl auch üblich war das Fleisch eher auf der weniger durchgebratenen Seite des Spektrums. Aber die Artischocken dazu waren überragend, intensiv im Geschmack, hatte ich so bewusst bisher noch nicht geschmacksintensive als Beilage wahrgenommen.

    Ich war gerade noch am Überlegen ob die Küchenleistung im Verlauf des Menus nicht eher stetig abgenommen habe und ich vielleicht von dem sommerlichen Aperitif auf der Terrasse anfangs noch zu glückselig gewesen bin, da kam der Käsewagen angerumpelt und alles wurde gut. Nur eine kleine Auswahl, aber tolle Qualität des Camemberts, frischen Ziegenkäses, eines Munster natürlich und ein weiterer Hartkäse. Ich war mit dem Abend und dem Restaurant wieder mehr als versöhnt. Mittlerweile war es auch gut besucht, und ich weiß nicht ob meine Käsewahl den Anlass gab oder ob es in Frankreich einfach für viele Gäste dazu gehört, jedenfalls rumpelte der Käsewagen nachher noch einige Male durch das Restaurant. Und hier wird übrigens auch noch das Crepes Suzette am Tisch zubereitet, wie ich zwei Tische weiter beobachten konnte. Welch herrliche Show-Einlage, das den Gast und den Service in den Mittelpunkt des Geschehens rückt.

    Mir wurde dagegen als Abschluss des Menus eine andere Portion Glückseligkeit zu Teil. Schokolade mit hohem Kakao-Anteil soll ja glücklich machen. Nun, dieses Dessert, eine Voyages autour des terroirs de Cacaos Aromatique machte mich jedenfalls sehr glücklich (und sehr satt): zwei verschiedene Schoko-Mousse mit Kakao aus Venezuela und Ecuador und eine Art Schoko-Muffin der innen noch warm war – pure Schlemmerei.

    Abschließend orderte ich noch einen doppelten Espresso – die Tasse, die ich dann bekam war mehr als ordentlich gefüllt. In manchen Kännchen in Terrassenlokalen ist jedenfalls weniger drin. Nach vier Stunden endete dann ein herrlicher Abend in einem für mich typisch-französischen gehobenen Landgasthof zu absolut angemessenen Preisen, die 150.- € inklusiver aller Getränke waren aus meiner Sicht bestens investiert.

    MkG,

    Jörn

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  • Gänsestopfleber
    antwortet
    Zitat von Mousseauchocolat Beitrag anzeigen
    Werte Elsasskenner und -liebhaberInnen,

    werde in Kürze dienstlich in der Region Molsheim - Obernai sein und würde mir am Abend gerne etwas gönnen. Wer kann mir eine Empfehlung geben außer den bekannten Adressen Fourchette des Ducs, Bistro des Saveurs, Hostellerie des Rosenmeer (es kann eine Winstube oder ein Sternerestaurant sein, wobei zu berücksichtigen wäre, dass mittwochs abends -um diesen Wochentag wird es sich handeln - leider manche Lokalität geschlossen hat)? Mit herzlichem Dank im voraus!
    Guten Abend!

    Ich habe im April 2011 für fünf Tage in der "Hostellerie du Rosenmeer" in Rosheim gewohnt. Dabei habe ich abends folgende zwei Restaurants besucht, die mir recht gut gefallen haben:

    "Zum Loejelgucker" in Traenheim
    => Ein recht einfach eingerichtetes Restaurant mit meiner Meinung nach guter regionaler elsässer Küche. Sehr ungezwungene Atmosphäre und ein recht gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ziemlich große Portionen (habe à la carte bestellt).
    http://www.aubergedetraenheim.com/

    "Caveau de Gail" im Hotel "À la Cour d'Alsace" im Zentrum von Obernai
    => Es handelt sich um das Zweitrestaurant des recht luxuriösen Hotels, das sich auf traditionelle elsässische Küche spezialisiert hat. Sehr angenehme Atmosphäre, Publikum etwas gehobener. Recht preisgünstig und auch hier keine Miniportionen. Ungünstige Parkmöglichkeiten direkt am Hotel, deshalb am besten auf dem großen Sammelparkplatz auf der anderen Seite der Stadtmauer parken und durch die schöne historische Altstadt zum Hotel gehen.
    http://www.cour-alsace.com/fr/essen-...u-de-gail.html

    Alle anderen Empfehlungen haben leider - wie von Ihnen ja bereits erwähnt - am Mittwochabend geschlossen.

    Gruß,
    Gänsestopfleber

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  • Mousseauchocolat
    antwortet
    Werte Elsasskenner und -liebhaberInnen,

    werde in Kürze dienstlich in der Region Molsheim - Obernai sein und würde mir am Abend gerne etwas gönnen. Wer kann mir eine Empfehlung geben außer den bekannten Adressen Fourchette des Ducs, Bistro des Saveurs, Hostellerie des Rosenmeer (es kann eine Winstube oder ein Sternerestaurant sein, wobei zu berücksichtigen wäre, dass mittwochs abends -um diesen Wochentag wird es sich handeln - leider manche Lokalität geschlossen hat)? Mit herzlichem Dank im voraus!

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  • rocco
    antwortet
    Auch in der Saison 2011/2012 gibt es wieder die Aktion "Formule Jeunes" im Elsass, bei der in verschiedenen Restaurants 3-4 Gang-Menus mit allen Getränken für moderates Geld angeboten werden. Auch die Auberge de l'Ill, die Fourchette des Ducs und Au Cygne sind wieder dabei. Für alle, die bis einschließlich 35 Jahre alt sind, ist die Aktion m.E. wirklich empfehlenswert.

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  • rocco
    antwortet
    Es ergab sich jüngst bei einem Besuch im schönen Südwesten ein Kurztrip über die Grenze und ein Lunch in der Auberge Saint Laurent in Sierentz in der Nähe des Flughafens Basel-Mulhouse (Michelin *).

    Man sitzt sehr schön im Innenhof. Der Service ist professionell und freundlich. Angesichts des starken Schweizer Franken waren eine Menge Schweizer Gäste da. Da wir nicht so wahnsinnig viel Zeit hatten, haben wir uns für das sehr günstige (19 Euro) kleine Mittagsmenu entschieden. Los ging es mit ein paar Blätterteig-Nibbles - in Erinnerung ist mir eine gute Mini-Quiche-Lorraine geblieben. Sehr gut war das Amuse Gueule, eine Erbsencrème mit Hummertatar - einfach, aber sehr harmonisch. Das Hauptgericht war eine Zusammenstellung verschiedener Fische und Meeresfrüchte mit Blattspinat, Safransauce und Reis. Eine bestimmte außergewöhnliche Geschmackskomponente (z.B. irgendein Kräuter, o.ä.) hätte dem Gericht evtl. einen etwas pfiffigeren Touch gegeben, so war es gut, aber entsprach nicht unbedingt dem, was ich persönlich mir unter *-Küche vorstelle. Jedenfalls bestachen aber alle Fische und Meeresfrüchte (zwei kleine Jakobsmuscheln sowie jeweils Filets vom Steinbutt, Seeteufel und Zander) durch ihren überdurchschnittlich guten Eigengeschmack und die Konsistenz.

    Als Dessert gab es ein geeistes Erbeersüppchen mit Birnensorbet und daneben einen kleinen Haferkeks mit Vanillecrème und frischen Erdbeeren. Auch das Dessert war sehr gut, wenn auch nicht wirklich außergewöhnlich. In bleibender Erinnerung werden mir die Petit Fours bleiben, v.a. die wirklich vorzüglichen Mini-Canelés und Schokoladen-Macarons. Ob ein Restaurant mit Michelin * für diese Bewertung auch mittags etwas mehr bieten muss als das hier Gebotene, kann man sich fragen (wenn, dann müsste es aber teurer sein). Ich bin der Ansicht, dass man für einen Preis von 19 Euro nicht viel mehr erwarten kann. Ich hatte auch beim Durchlesen der Abendkarte das Gefühl, dass hier am Abend mit größerer Kreativität gekocht wird. Dass es trotzdem ein so günstiges Mittagsangebot gibt, finde ich gut.

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  • rocco
    antwortet
    Für alle, die es interessiert, hier noch ein paar Stichworte zu im Elsass besuchten Wi(n)stubs und anderen nicht mit Michelin-Sternen bedachten Gasthäusern. Vorab eine Frage: In welchem Teil des Elsass sagt man eigentlich Winstub und in welchem Teil sagt man Wistub?

    1. Wistub du Sommelier, Bergheim

    Sehr hübsches Ambiente, toller Service, für die Größe grandiose Weinkarte. Das Essen ist ok, mehr aber auch nicht.

    2. Winstub à l'Ortenbourg, Scherrwiller

    Ziemlich grässliche Einrichtung. Sehr mittelmäßige Weinkarte. In der Küche gibt man sich viel Mühe. Sehr überraschend wurde als Amuse Bouche zu einem einfachen vegetarischen Mittagsmenu ein Rote Bete Gazpacho mit Gurkenschaum serviert - köstlich!

    3. Le Collet, Xonrupt-Longemer

    Hübsches Hotel in Berghüttenoptik. Gute regionale und saisonale Küche. Umfangreiche Weinkarte mit einigen sehr interessanten und preiswerten Positionen. Der Service war teilweise etwas unfreundlich.

    4. La Winstub du Chambard, Kaysersberg

    Rustikales Ambiente, ordentliche Weinkarte. Etwas zu schwere Küche in zu großen Portionen. Eher nicht empfehlenswert.

    5. L'Ami Fritz, Ottrott-Le-Haut

    Schöner Speisesaal, nette Atmosphäre. Verhältnismäßig günstige Weinkarte, einschließlich sehr günstigen Weinen vom eigenen Gut. Die Küche ist teilweise etwas aromenarm, insgesamt aber nicht schlecht.

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  • Zeitblom
    antwortet
    @rocco

    Danke für den schönen Bericht!

    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Ich persönlich bin immer etwas zurückhaltend, mir anzumaßen, ein Restaurant nach einem Besuch genauer oder "besser" beurteilen zu können als die Profis des Michelin. An dem Abend habe ich es aber eher auf **-Niveau als auf *-Niveau gesehen, vor allem mit dem Gesamteindruck aus Essen, Ambiente, Service und Weinauswahl. Zu alledem ist das Restaurant für sein Niveau verhältnismäßig preisgünstig. Der Link zu meiner Einschätzung ist hier: http://forum.restaurant-ranglisten.d...=7831#post7831
    Dein Anspruch, eine bessere Einschätzung als der Michelin abgeben zu wollen, habe ich bei Restaurantbesuchen genauswo wenig wie Sie - allerdings kann ich mir nach dem Bericht sehr viel besser vorstellen, was Ihnen an diesem Restaurant gefallen hat.

    Zeitblom

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  • rocco
    antwortet
    Zu den Veränderungen: Patron ist jetzt nach Stabübergabe durch Emile Jung Philippe Bohrer, der auch ein *-Haus in Rouffach betreibt. Küchenchef ist Gauthier Gaschy, der bei Pierre Gagnaire und in der Auberge de l'Ill gelernt hat.

    Das Restaurant hat sich einen Michelin * zurückerobern können, nachdem es durch den Betreiberwechsel auf 0 Sterne zurückgefallen war.

    Ich persönlich bin immer etwas zurückhaltend, mir anzumaßen, ein Restaurant nach einem Besuch genauer oder "besser" beurteilen zu können als die Profis des Michelin. An dem Abend habe ich es aber eher auf **-Niveau als auf *-Niveau gesehen, vor allem mit dem Gesamteindruck aus Essen, Ambiente, Service und Weinauswahl. Zu alledem ist das Restaurant für sein Niveau verhältnismäßig preisgünstig. Der Link zu meiner Einschätzung ist hier: http://forum.restaurant-ranglisten.d...=7831#post7831

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  • Zeitblom
    antwortet
    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Mein persönliches kulinarisches Highlight der Reise: Das Au Crocodile in Strasbourg.
    Vor dem erscheinen der neuen Frankreich-Rangliste kann ich dieses Restaurant nicht richtig einschätzen - es scheint dort in den letzten ein, zwei Jahren ja einige Veränderungen gegeben zu haben. Wo steht das Restaurant Ihrer Meinung nach (z.B. im Bezug auf die Zahl der Sterne)?

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  • rocco
    antwortet
    Ich bin jetzt seit ein paar Tagen zurück aus dem Elsass und immer noch schwer begeistert. Vielen Dank an alle für die tollen Tipps und vielen Dank vor allem an Cynara für die besonders tollen Tipps. Meine Eindrücke poste ich über die nächsten Tage/Wochen hier an Ort und Stelle.

    Vorab: die Pralinen von Rebert habe ich in Wissembourg probiert und auch welche mitgenommen. Sensationell! Zum Vergleich habe ich noch welche bei Laurent Qriqui gekauft, die bei weitem nicht an die Rebert Pralinen herankommen.

    Den Friedhof in Hunawihr konnte ich geschickt umgehen .

    Aufgefallen ist mir, dass das Publikum in nahezu allen Restaurants, in denen ich/wir war(en), ziemlich jung war und recht ungezwungen. Das hat uns gut gefallen. Insofern sah ich auch die Einschätzung von Cynara zum Gästeverhalten (http://forum.restaurant-ranglisten.d...read.php?t=722) durchaus bestätigt.

    Mein persönliches kulinarisches Highlight der Reise: Das Au Crocodile in Strasbourg.

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