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L'Arnsbourg***

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  • #31
    Glückwunsch zu Ihrer kulinarischen tour de force.

    Ihre Schilderung des Ambientes, der Umgebung, sowie die Hinweise auf Übernachtungsmöglichkeiten animieren mich Ihre Berichte mit großem Interesse zu lesen.

    k.G. alex

    Von wo berichten Sie in nächster Zeit?

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    • #32
      Eine Frage noch zum Rotwein: War es der "einfache" Cazeneuve oder der Roc des Mates oder gar das Blut vom Kalvarienberg?
      ( zu Leenhardt nach Lauret fahre ich zu gerne; hie noch, genau gegenüber des Weingutes, eine Lieblingsadresse:
      www.auberge-du-cedre.com
      und um noch aufs Tausendste zu kommen: die Weinkarte dort ist schlicht perfekt)
      Gruß
      s.

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      • #33
        Es war der "Roc des Mates". Ich mochte ihn sehr gerne. Er hatte v.a. sehr expressive und klare Holunderaromen in der Nase und am Gaumen. Können Sie bei Ihrem nächsten Besuch Herrn Leenhardt meine Komplimente ausrichten?

        Die Weinkarte in der Auberge du Cedre sieht ja wirklich extrem attraktiv aus, genauso übrigens wie auch die Zimmer und das Restaurant. Danke für den Tipp!

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        • #34
          Zitat von rocco Beitrag anzeigen
          Die Weinkarte in der Auberge du Cedre sieht ja wirklich extrem attraktiv aus, genauso übrigens wie auch die Zimmer und das Restaurant. Danke für den Tipp!
          Die Zimmer sind eher "speziell". Etwas Jugendherbergscharme in alter Villa. Mir gefaellts und die Preise stimmen.
          Weinkarte in der Tat grossartig und die Kueche ehrlich-rustikal. Auf der Terrasse sitzen, Toulouser Wurst mit Ratatouille essen und dazu eine gut gereifte Flasche von gegenueber, nicht uebel....

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          • #35
            Nach unserem zweiten Besuch in L’Arnsbourg Baerenthal kann ich nur eins sagen: die Wellenlänge stimmt. Uns gefällt die Ambiente, schöner Ausblick in der Wald hinein; der Service, für manche Gäste vielleicht „zu professionell“, für uns jedoch aufmerksam und unauffällig, so, dass man allein mit dem Essen, Wein und seinem gegenüber in Ruhe gelassen wird. Und ja, wir lieben die Küche von Jean George Klein. Asiatisch anmutend, trotzdem unverkennbar regional, vollmundig und aromatisch.

            Ich hatte letztes Mal vorgenommen, kein Wein zum Essen in L’Arnsbourg zu bestellen, da, wie ich fand, störte der Wein nur den langanhaltende Geschmack der Speisen. Wie viele gute Vorsätze, wurde dieser natürlich vergessen, so dass wir eine Flasche Sancerre „Generation“ Mellot 2007 bestellt haben.

            Ich wurde jedoch bereits nach dem ersten Gang schlagartig an mein Versprechen vom letzten Jahr erinnert. Glücklicherweise war Sancerre eher ein leiser Begleiter und passte daher ziemlich gut zu folgenden Menu Decouverte:

            Kleinigkeiten zum Aperitif: Shiitaki Dim Sum, Lachsmakaron, Joghurt, Anisplätzchen, Gänseleber

            Ouvertüre: pochiertes Wachtel Ei, Kürbis Öl, Kürbiskerne, Yuzu

            Auster, Sojasorbet, Mandarine, Kümmel

            Danach das eigentliche Menu:

            Dreierlei von Kohlgemüse und Lachs
            Variation von Topinambur und Trüffel
            Gänseleber Parfait mit Mandeln
            ( für mich als einziger Gang mit deutlichen Schwächen)
            Seezunge, Aal mit Safran und Rainfarn-Vinaigrette
            Die Gezeiten: von St. Jakobsmuschel bis hin zum Hummer
            Rehrücken, Kürbispüree und Risotto aus 5 Körnern
            für den Herrn
            Taubenbrust, Petersilienpüree, Mandarinengelee für mich
            Cappuccino von Kartoffeln und Trüffel

            Dessert:

            Feige (Creme mit gewürztem Honig, Sambuca Schaum, Passionsfruchtsamen, Feigensorbet)
            Hagebutte (Biskuit mit Zitruscreme, Joghurt, Hagebuttensorbet)
            Kleine Gaumenfreuden und Kaffee

            Obwohl Champagne zum Aperitif deutlich überteuert ist, finden wir die Preisgestaltung immer noch interessant. Die Weinkarte ist umfangreich und lässt keine Wünsche offen. Insgesamt ein sehr schöner und gemütlicher Abend.

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            • #36
              Wie hat Ihnen als Taubenexpertin denn die Taube mit Petersilienpüree und Mandarine geschmeckt? & Danke für den Bericht!

              Grüße, mk

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              • #37
                Danke für das Update!

                Werden die Desserts immer noch alle auf einmal serviert? Das war für mich der totale Abturner...

                Grüße
                b.

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                • #38
                  Die Taube war perfekt, farblich und geschmacklich ohne Tadel, allerdings fanden wir beide Rehrücken besser. Taube war eher klassisch, Reh schon etwas außergewöhnlich durch leicht bittere Risotto und Süße vom Kürbis

                  Grüße
                  wi

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                  • #39
                    Zitat von brigante Beitrag anzeigen

                    Werden die Desserts immer noch alle auf einmal serviert?
                    Grüße
                    b.
                    Ja, die Desserts servierte man uns alle auf einmal. Ich fand bereits das erste Mal die Desserts schwächer als der Rest. So war es auch diesmal, obwohl Feige doch wesentlich interessante war, als Hagebutte. Dle kleine Gaumenfreuden habe ich dann nicht mehr probiert. Ich bin eher nicht so Dessertmensch. Uns wurde auch Käse angeboten, allerdings noch ein Käsegang würde meine Kräfte überfordern, deswegen blieben wir bei Dessert.

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                    • #40
                      Fast erschien es mir wie eine Fahrt ins Nirgendwo, eine schmale, kurvige Straße, drum herum Wald und auf einmal die L`Arnsbourg. Ein französisches Restaurant, dem man von außen nicht ansieht, was es beherbergt. Fängt es schon auf dem Weg zum Speiseraum an, ein im Boden eingelassenes Glasfenster mit Blick in den Weinkeller. Die Wände im Speiseraum verglast mit herrlichem Ausblick in das Grüne und auf den Wald.
                      So speziell wie die Anfahrt, die Räumlichkeiten, auch die Küche, die völlig zurecht mit *** bewertet ist.
                      Von den Grüßen aus der Küche, hier Ouvertüre genannt, ist mir vor allem noch ein Ei in Erinnerung, sehr rahmig mit einer Vielzahl von Aromen.
                      Dann das Menü:
                      1. Das Meer und seine Krustentiere: Ein Dreierlei mit einer Schalenmuschel
                      2. Kaviar, marinierte Makrele und seine Garnitur: die Garnitur, vor allem aus Algen bestehend, dabei etwas Radieschen, die etwas erdige Makrele, vorzüglicher Kaviar
                      3. Up & Down Tomate, Up nach Pfirsich Melba Art, Down nach Bloody Mary Art: Hört sich unspekakulär an, war aber genial, auf dem ersten Teller, verschiedene Tomaten-Sorten, teils etwas säuerlich, dazu die herrlich fruchtige geeiste Himbeere, auf dem zweiten Teller die Tomate in einem fast klaren aber absolut intensiven Sud, herrlich
                      4. Wolfsbarsch "Inspiration aus Sapparo": Waren die bisherigen Gänge von sehr vielen Aromen bestechend, beschränkte sich Herr Klein hier auf nur 3 Komponenten, die aber von der Produktqualität und Zubereitung überzeugten, zum dem Wolfsbarsch Auberginen-Taler, erdig, und fruchtig ein Quitten-Chutney
                      5. Blauer Hummer mit rotem Curry, Aprikose, Wasabi Kombu und Aloe Vera: ich liebe diese Kombinationen aus Frucht und Fisch / Fleisch, dazu noch mit einer meiner Lieblingsfrüchten, der Aprikose, der Hummer herausragend
                      6. Gebratene Taubenbrust, milder Zwiebel-Creme, Kardamom-Jus: die Taube perfekt, allein die Zwiebel fand ich persönlich etwas zu säuerlich
                      7. Cappuccino von Mais, Joghurt und Nussbutter: Wieder so ein absolut schlotziger Gang, da könnte man einen ganzen Topf essen.
                      8. Intermezzo: das waren die Desserts in 2 Gängen serviert, einmal mit Himbeere, traumhaft, das andere mit Kirschen und ganz leicht Schokolade
                      Und zu den Petit Fours gab es noch eine meiner besten heissen Schokoladen.
                      Bei diesem Menü hat es mich danach nicht mehr gewundert, dass es auch mitten im Irgendwo zu schaffen ist, sein Haus auch unter der Woche fast voll zu bekommen.

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                      • #41
                        Ach, mich beschleicht immer ein schlechtes Gewissen, wenn so gar keine Resonanz auf einen Bericht erfolgt. Deshalb, werte Schink, ein eiliges aber herzliches Dankeschön. Sie wissen ja, dass die Berichte gerne gelesen werden, aber man nicht immer die Zeit und Muße findet, dezidiert darauf zu antworten.

                        Wir haben das L´Arnsbourg nicht ganz so stark erlebt, aber das ist auch schon ein paar Jährchen her. Freut mich, dass Sie es so positiv gesehen haben. Ist also mal wieder eine Reise aufs Land wert.

                        Beste Grüße, Merlan
                        Zuletzt geändert von merlan; 20.07.2013, 16:35.

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                        • #42
                          @Schink
                          Vielen herzlichen Dank für Ihren Bericht.

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                          • #43
                            Hallo Schink,

                            ebenfalls vielen Dank für den Bericht...

                            Grüße
                            ts

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                            • #44
                              Liebe schink,

                              herzlichen Dank für Ihre Eindrücke, die mir wie schon wi´s Berichte den Mund wässrig machten, wiedermal nach langer Zeit nach Baerenthal zu fahren.
                              Ich werde Ihren Bericht zum Anlaß nehmen, noch im Juli mittags zum Menue "Les gres du temps" http://www.arnsbourg.com/ einzukehren.

                              MkG, S.

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                              • #45
                                Werter Spherico,
                                es wird sich auf jeden Fall lohnen und die Umgebung lädt dann noch zu einem wunderschönen Verdauungsspaziergang ein.

                                Werter Merlan,
                                für mich hat sich die Fahrt ins Baerenthal auf jeden Fall gelohnt. Die Gerichte waren sämtlich auf hohem Niveau. Auch vom finanziellen sehr lohnenswert, wo bekommt man in Deutschland das große Menü für 169,00 EUR ?

                                Gruß
                                Schink

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