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Wenn ich mir was wünschen dürfte...

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  • Wenn ich mir was wünschen dürfte...

    Weihnachten naht und im Voraus mein Dank an alle Restaurants, die uns dieser (und besonders über die Fest-)Tage umsorgen. Dennoch wüsste ich gern, was sich die Forumianer von "unseren" Gastronomen für's neue Jahr wünschen.

    Mein bescheidener Wunsch wäre: Mehr Selbstbewusstsein, was die Preise angeht. Nein, bitte: Keine Erhöhung! Aber wenn ich im Internet z. B. nach der Karte von Michael Fell am Tegernsee schaue, wüsste ich gern, was die dort angepriesenen Menüs kosten. Von den Gängen lasse ich mich gern überraschen, bei den Preisen sehe ich der "Gefahr" aber gern(!) ins Auge.

  • #2
    Schöner Thread, werter le mink!
    Mein Wunsch selbstverständlich: Die Apéritif-Karte!

    Beste Grüße, Merlan

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    • #3
      Das wäre mein zweiter Wunsch, bei dem ich aber dank subversiver Forums-Arbeit schon Licht am Ende des Tunnels vermute. (Ich Idealist!)

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      • #4
        Neben der Apéritif-Karte hierauf dann auch wenigstens ein Riesling-Sekt und ein Crémant. Und ich wünsche uns eine Reduzierung von Servicefloskeln, insbesondere bei konstruktiver Kritik wie "das gebe ich weiter" und nichts passiert.

        Und ich wünsche mir einen genußunabhängigen Vorwand, nach Girona, Bergisch-Gladbach, Nennig und Wolfsburg zu müssen.
        :hungry:

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        • #5
          Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
          Und ich wünsche mir einen genußunabhängigen Vorwand, nach Girona, Bergisch-Gladbach, Nennig und Wolfsburg zu müssen.
          :hungry:
          Bezüglich Wolfsburg: Wie wäre es hiermit?
          http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de/...sburg_Project_

          Grüße,
          Q.

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          • #6
            Ein Hoch der Koch-Kunst!

            Mein Wunsch für 2010 (und weit darüber hinaus) wurde aktuell von quartalsessers Link inspiriert, grundsätzlich wälze ich diesen Gedanken jedoch schon lange:
            ich wünsche mir, dass die kreative Spitzenküche endlich in der Öffentlichkeit als

            eigenständige Kunstgattung

            anerkannt wird, und zwar mit allem, was dazu gehört:

            - öffentliche Preisverleihungen mit hoch dotierten staatlichen Preisgeldern in diversen Kategorien

            - kulinarische Museen mit massiv subventionierten Ess-Beispielen historischer Gerichte der Haute Cuisine

            - Jahresstipendien für begabte Spitzenköche zur Entwicklung neuer, umwerfender Geriche

            - finanzielle Unterstützung von Gourmet-Festivals durch öffentliche Mittel

            - Beteiligung der Kunstgattung "Koch-Kunst" an allen Kulturetats

            - Steuerliche Begünstigung für Betriebskantinen, die Spitzenköche als Gastköche einladen

            - Steuerbefreite Stiftungen zur Förderung der Hochkulinarik

            - 50% Menüpreis-Reduzierung für Senioren in Sterne-Restaurants (staatlich subventioniert)

            etc. etc. etc.

            Dies alles und noch viel, viel mehr ist seit langem gang und gäbe in anderen Kunstgattungen wie Musik, Bildende Kunst, Theater usw.

            WARUM NICHT AUCH IN DER KULINARIK?

            Daran sollten wir arbeiten in 2010 und drüber hinaus, liebe Gourmetfreunde!

            Mit koch-künstlerischen Grüßen :koch:

            lagomaggiore :cheers:


            .
            lagomaggiore

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            • #7
              Mein aktuelles Lieblingsrestaurant hat schon eine Aperitiv-Karte.

              Ansonsten möchte ich den Köchen zurufen: "Bringt mehr Regionalität auf den Teller!" Hier ist einfach etwas mehr Mut gefragt und ein verstärktes Arbeiten mit regionalen Lieferanten. Ein Saibling kann genauso gut sein wie ein Seeteufel oder ein Flusskrebs wie eine Jakobsmuschel.

              Vorbild, liebe Köche, kann da gerne unser Nachbarland Österreich sein. Was hier an regionalen Zutaten, aber auch an verfeinerten regionalen Rezepten, aufgetischt wird ist einfach oft wunderbar. Und das geht quer durch alle Klassen.

              Ansonsten, das gebe ich ehrlich und gerne zu, bin ich mit dem Niveau in D sehr zufrieden.

              Für dieses Jahr steht noch Mittermeier in Rothenburg und Thun in Weiden auf dem Programm und da freue ich mich extrem drauf.

              Gruß!

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              • #8
                Wunschlos glücklich

                Wir leben in Deutschland (aber auch in Österreich, Südtirol etc.) in einem kulinarischen Überflußland.

                Wir können alle je nach Lust und Laune in * bis *** Restaurants gehen, die den Vergleich zu anderen Toprestaurants der Welt nicht zu scheuen brauchen und dies auch noch im besten Sinne des Wortes "preiswert".

                Nein, kulinarisch haben wir KEINE Wünsche > da leben wir in einem "Schlaraffenland" !!!

                KG
                Chess

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                • #9
                  Im Augenblick wünsche ich mir, dass wir diesen lästigen spam, der seit neuestem immer wieder auftaucht, auf keinen Fall anklicken. Vielleicht geben diese Flegel ja auf, wenn sich keiner für ihren Quatsch interessiert.

                  @ chess: " da leben wir in einem schlaraffenland " wie meinen?

                  @ fragolini: das mit den Flußkrebsen wäre eine tolle Sache, wenn es sie denn so leicht gäbe. In meiner Gegend experimentiert genau einer mit der Zucht, die Qualität ist sehr gut (ich konnte ihm mal drei abschwatzen) aber die Menge ist viel zu klein. Überhaupt sind die Fische, die hier im Umkreis von 30 km geangelt werden, nicht annähernd ausreichend, um damit Restaurants zu versorgen.
                  Gruß s.

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                  • #10
                    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen

                    @ fragolini: das mit den Flußkrebsen wäre eine tolle Sache, wenn es sie denn so leicht gäbe. In meiner Gegend experimentiert genau einer mit der Zucht, die Qualität ist sehr gut (ich konnte ihm mal drei abschwatzen) aber die Menge ist viel zu klein. Überhaupt sind die Fische, die hier im Umkreis von 30 km geangelt werden, nicht annähernd ausreichend, um damit Restaurants zu versorgen.
                    Gruß s.

                    Flusskrebse waren ja auch nur als Beispiel gedacht.
                    Bei uns gibt es sie durchaus auch wild, aber nur in geringen Mengen. Aber auch die Zucht zeigt erste Erfolge. Und ich kenne sogar eine wirklich einfache Wirtschaft, die sie serviert.
                    Natürlich müssen die Erzeuger auch erst "gezogen" werden und das geht nicht von heute auf morgen.

                    Verstärkte Regionalität (natürlich nicht ausschließlich) würde viele Gewinner sehen.


                    Gruß!

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                    • #11
                      @Schlaraffenland: im Forum musste ich lernen zwischen Zeilen etc. zu lesen Nein, im Ernst, wir haben das frei nach Wikipedia gemeint: "ist ein fiktives Land aus dem Märchen, in dem alles im Überfluss vorhanden ist."

                      KG
                      Chess

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                      • #12
                        1.)
                        ich würde mir mehr Individualität wünschen. ich war dieses Jahr in fünf restaurants die der "JRE" Deutschland essen. Das Essen war überall gut bis sehr gut aber auf diesem Niveau möchte ich nicht überall die Butterrolle in "Alufolie" gerollt zum Brot bekommen. Die Weingläser waren auch alle von der gleichen Company und schlecht noch dazu !!
                        Und wenn ich ständig über einen Monsterwerbeaufsteller von JRE im Restaurant stolpere, komme ich mir wie bei Franchisenehmern vor, die für so einen Schrott auch noch bezahlen müssen. das nächste Problem sehe ich bei den Weinkarten die ähneln sich in den einzelnen Regionen auch immer mehr - wo sind die Überraschungen, die Geheimtipps etc.

                        Und ich wünsche mir bei Restaurants dieser Kategorie keine grossen Nebenräumlichkeiten ( Saal o.ä. ) wo noch zusätzlich zum restaurantbetrieb ein Buffet für 40 oder mehr Personen stattfindet. Dass dann die Küchentakte nicht mehr stimmen können und wir ein achtgängiges Menu nach 4 Std. beim servieren des 5.Ganges abbrechen müssen, das finde ich sehr ärgerlich. Lieber Adler in Gottenheim - bitte die Preise erhöhen ( die Qualität stimmt ja ) oder oder auf Masse machen !!!!

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                        • #13
                          @ gast,
                          wenn schon andeutungen über den adler ,dann bitte tacheles,denn ich kenne den adler noch nicht,aber auf der" to do liste".
                          kg knurrhahn

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                          • #14
                            @knurrhahn - also tacheles.............


                            1.)
                            Tolles Essen - sicherlich einen Stern oder 15 - 16 Punkte wert

                            2.)
                            Sehr angenehmer Service durch die Chefin, weniger durch ihre Aushilfe -
                            die mittelprächtige Weinempfehlungen der Chefin konnten nicht annähernd mit dem Essen mithalten - Tipp: weniger unbegabte regionale Winzer, dafür lieber international / europäisch einen passenden Wein zur Gänseleber aus dem Perigord und zum Pauillac Lamm bietet sich doch ein Bordeaux geradezu an. Wohl gemerkt hätte ich nicht gedacht, dass es bei uns in der Regio noch so schlechte Spätburgunder gibt.

                            3.)
                            Viel zu lange Küchentakte. von 19 - 22.30 hatten wir vier Gänge des Achtgang Menüs - deswegen haben wir uns entschlossen zwei Gänge zu kürzen und mit dem Dessert als sechsten Gang zu schliessen.

                            4.) im Obergeschoss gibt es einen Saal für ca. 40 Personen und an diesem Abend waren die "Leuchten der Winzergenossenschaft" anwesend und dadurch wurde im Restaurant das Dilemma immer grössser. Als dann die "Starwinzer" ihre Buffetorgie beendet hatten, stürmten sie dann das Restaurant um an der Theke wie annno dazumal in ihrer Adler Dorfkneipe noch ein - zwei Schnäpse zu schlucken und die Damen vom Service kamen dann nicht mal mehr denn eh schon unleidigen Küchentakten hinterher.
                            Deswegen meine Aussage - wenn schon in Richtung Michelin Stern dann bitte mit allen Konsequenzen und nicht auf allen Hochzeiten tanzen wollen, denn das geht auf Dauer sowieso nicht.
                            Und mittelfristig werden eben jene Gäste sowieso keine mehr sein, aber das Problem ist dann, dass die anderen auch weg sein werden - denn die Konkurenz ist un der regio ja beträchtlich.
                            Deswegen konzentration auf´s wesentliche : Saal schließen - Preise hoch - noch mehr Gas geben - Stern bekommen etc......

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                            • #15
                              Zitat von le_mink Beitrag anzeigen
                              Dennoch wüsste ich gern, was sich die Forumianer von "unseren" Gastronomen für's neue Jahr wünschen.
                              Ich wünsche mir Respekt. Und das beiderseitig. Eigentlich vor allem von Seiten der Gäste.

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