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  • #16
    Zitat von malbouffe Beitrag anzeigen

    Ich kann es nicht mehr hören.
    Wäre es auf den Punkt gebracht, würde dort stehen:

    "Wir waren nicht gut genug, um uns am Markt behaupten zu können!"

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    • #17
      Das stimmt. Man kann natürlich es so sehen, dass es vielleicht etwas naiv ist, dass das so einfach funktioniert. Aber wenn ich mich daran erinnere, wie andere die Abkehr von den Sternen kommuniziert haben, finde ich die Offenheit hier doch gut.

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      • #18
        passepartout hat in meinen Augen recht: Was sich nicht am "Markt" halten kann, hat ausgedient. Der "Heizer" auf der E-Lok konnte sich auch nicht ewig halten - und Postkutschen sieht man auch nicht mehr so häufig, seit es Autos gibt.

        Aber es tut weh, wenn man sich "Mühe" gibt und es nicht anerkannt wird. Doch der Satz im Zeugnis: Er/Sie hat sich stets bemüht, hat auch keinen guten Ruf.

        Am Ende sind wir Konsumenten natürlich an allem Schuld. denn:
        "Ein Land, das seine Wirte nicht ernähren kann, ist es nicht wert, sich eine Nation zu nennen."

        Daher sollte vielleicht über eine Subvention mit öffentlichen Mitteln nachgedacht werden, schließlich werden Theater auch unterstützt.
        Zuletzt geändert von kgsbus; 16.01.2014, 07:08.

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        • #19
          Zitat von kgsbus Beitrag anzeigen
          Daher sollte vielleicht über eine Subvention mit öffentlichen Mitteln nachgedacht werden.
          Für einen Einsterner im Niemandsland? Das erschiene mir dann doch überzogen.

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          • #20
            Niemandsland ?????
            Beim aktuellen Landkreis-Ranking des Magazins Focus Money belegt der Kreis Gütersloh den ersten Platz aller Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen. Im bundesweiten Vergleich landet der Kreis auf Platz 36 (von 388). Dass der Kreis Gütersloh bei diesem Ranking in der oberen Liga mitspielt, ist fast schon Tradition. In den letzten Jahren schaffte die Region es fast immer auf einen der ersten drei Plätze. Und auch das bundesweite Abschneiden kann sich sehen lassen: Auf den ersten 50 Plätzen tummeln sich ansonsten fast ausschließlich südliche Regionen aus Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

            Harsewinkel gehört zum Kreis Gütersloh.

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            • #21
              Wir haben ja das Thema Subventionen schonmal diskutiert und damals hatte ich den Standpunkt vertreten, dass es wohl nichts bringt, wenn die Restaurant-Rechnung ein paar Euro niedriger ausfällt, wenn man die Preisregion bedenkt, in der wir uns häufig bewegen. Sinnvoller wäre es, meines Erachtens, etwas Kongresse, Fortbildungen für Köche/Service/Sommeliers, die Werbung speziell für kulinarische Highlights in der regionalen Tourismuswerbung usw. zu fördern. Da ist die öffentliche Hand in anderen Branchen ja durchaus in ähnlichen Dingen aktiv, weil die Branchen als wichtig identifiziert werden.

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              • #22
                Zitat von escoffier Beitrag anzeigen
                Beim aktuellen Landkreis-Ranking des Magazins Focus Money belegt der Kreis Gütersloh den ersten Platz aller Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen.
                Gut, aber das Kriterium Einwohnerdichte dürfte da nicht allzu hoch gehängt werden...

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                • #23
                  Focus-Money bewertet nicht die Einwohnerdichte, sondern die Wirtschaftsstärke einer Region!

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                  • #24
                    Gütersloh und Rottach-Egern, die heimlichen Hauptstädte Deutschlands

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                    • #25
                      ....wie war das mit dem bukolischen Belgier

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                      • #26
                        @escoffier: Man sollte Wirtschaftsstärke nicht mit Genussfreudigkeit gleichsetzen! Im Gegensatz zu z.B. Gegenden im Badischen, in denen die Leute ein ganz anderes Verhältnis zu guter Küche und Genuss im Allgemeinen besitzen (natürlich auch aufgrund der Nähe zu Frankreich und insbesondere zum Elsass), sind die Ostwestfalen nun nicht gerade als ein Volk von Bonvivants und Feinschmeckern bekannt. Da nützt es eben auch nichts, wenn man mit Bertelsmann, Claas oder Dr. Oetker Weltkonzerne aufbieten kann, denn die Gütersloher, Harsewinkler und Bielefelder geben ihr Geld dann doch eher für andere Dinge aus als für hochwertiges Essen...

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                        • #27
                          @El Grande Gourmet: Ich habe "Wirtschaftsstärke" gegen "Niemandsland" gesetzt! Da es mich vor langen Jahren beruflich in die Gegend verschlagen hat, weiß ich einzuschätzen, wie ein vor Jahrhunderten evangelisch-erweckter Menschenschlag zu Sinnenfreude und Genussfreudigkeit steht (das Thema hatten wir schon vor einiger Zeit!). Aber dafür haben wir ja die weltbesten Posaunenchöre!

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                          • #28
                            Zitat von El Grande Gourmet Beitrag anzeigen
                            Da nützt es eben auch nichts, wenn man mit Bertelsmann, Claas oder Dr. Oetker Weltkonzerne aufbieten kann, denn die Gütersloher, Harsewinkler und Bielefelder geben ihr Geld dann doch eher für andere Dinge aus als für hochwertiges Essen...
                            Leider wahr, und genau darum ist OWL kulinarisches(!) Niemandsland. So war das jedenfalls von mir gemeint, werter escoffier. Kürzlich habe ich übrigens in der Nähe Porta Westfalica nach einer brauchbaren Einkehrmöglichkeit gesucht und nichts aber auch gar nichts gefunden (zugegeben, es war ein Montagabend.) Es gibt eben Gegenden, da fährt der Gourmet lieber zügig durch. Frei nach Achternbuschs "Bielefeld ist schlimmer als durch Augsburg auch nur durchzufahren" oder so ähnlich. Unvergessenes Oberzentrum-Skandälchen als er den Bielefelder Murnau-Preis bekam und in der Dankesrede auf herrliche Weise* den Preis und die Stadt beschimpfte.

                            *In Erinnerung ist mir die Passage, in der er die Höhe des Preisgelds als zu niedrig kritisierte. Es decke gerade seine Mietkosten für ein paar Monate, und er werde Freunde einladen, welche die Summe mit ihm zusammen abwohnen. Er werde mit den Freunden in der Wohnung sitzen und Tee trinken. Zitat: "Den Tee werde ich aus meinen übrigen Einkünften bezahlen."

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                            • #29
                              Die A-Rosa-Gruppe versucht nun mit Halbpensions-Gästen die Sterne-Restaurants zu füllen. Gleichzeitig setzt verzichtet sie - außer bei Sebastian Zier - auf die Köche, die ihr den kulinarischen Ruhm eingebracht haben.
                              Den Gedanken, in Resorts kürzere Menüs anzubieten und Halbpensionsgästen den Besuch des Gourmet-Restaurants schmackhaft zu machen, ist ja erstmal ein guter. Aber offensichtlich glaubt man, dass Sterne dafür eher sekundär sind, sonst hätte man ja wohl an den bisherigen Köchen festgehalten (falls die weiter gewollt hätten). Ob A-ROSA für Gourmets interessante Hotels bleiben? Ich setze da mal ein Fragezeichen.

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                              • #30
                                Die Nachricht schlägt für mich wie eine Bombe ein:

                                Im April fahren wir an die "See". Spazieren und gute Luft.

                                Aber auch die Absicht in Tavemünde zweimal Sterneküche genießen.

                                Ein Abend La Belle Epoque und geplant ein Abend im Buddenbrooks.

                                Werden wir nun eine "Überraschung" erleben?

                                Oder sollen wir den Stern in Timmendorfer Strand lieber dazu nehmen?

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