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  • #31
    Na ja, der Nachfolger Patrick Büschel hat ja immerhin schon einen Stern und sieben Pfannen erkocht. Ich kenne ihn jetzt nicht, weder vom essen, noch von Erzählungen, aber mir scheint, als solle einfach auch der Betrieb der Fine-Dining-Restaurants kostendeckend werden und da scheint es erstmal zweitrangig, Namen zu halten, mit denen man in den vergangenen Jahren sich ja durchaus auf die kulinarische Landkarte gesetzt hat.

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    • #32
      Übrigens waren die Umstrukturierungen ja nicht unangekündigt: http://www.shz.de/schleswig-holstein...id4539131.html

      Worauf allerdings die Annahme beruht, dass sich die Zahl der Gourmet-Reisenden von 400.000 auf 80.000 verringert habe, würde mich schon interessieren. Vermutlich einer windigen Umfrage, wie der, in der es heßt, Deutsche würden den Valentinstag am liebsten in einem Gourmet-Restaurant verbringen.

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      • #33
        Zitat von kgsbus Beitrag anzeigen
        Die Nachricht schlägt für mich wie eine Bombe ein:

        Im April fahren wir an die "See". Spazieren und gute Luft.

        Aber auch die Absicht in Tavemünde zweimal Sterneküche genießen.

        Ein Abend La Belle Epoque und geplant ein Abend im Buddenbrooks.

        Werden wir nun eine "Überraschung" erleben?

        Oder sollen wir den Stern in Timmendorfer Strand lieber dazu nehmen?
        Nehmen Sie den in Plön, wenn Sie bereit sind ein bißchen weiter zu fahren.

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        • #34
          Dieser Pressetext werter Wärter Querz ist gelinde gesagt... 10 Meter durch den Reisigbesen, treffen es ganz gut.

          Casual fine Dining als Heilsbringer, einmal mehr. Natürlich ist die Branche aktuell krank, weil zu viele zu dumme oder zu sture Menschen befugt sind, Entscheidungen zu treffen.

          Aber das alte zusperren und auf easypisi machen, wirkt künstlich und auf Sylt profitiert- einmal mehr, die Bar mit den gekreuzten Säbeln.

          Als Unternehmer und ohne einen wirklichen Ausnahmekoch, ein künstlich erschaffenes Highend-Konzept, wirtschaftlich tragfähig zu etablieren, ist nahezu unmöglich!

          Garderobe, Tisch oder Tafelkultur, die Weinkarte, die Art und Weise der Ansprache und selbst die Ausgestaltung der Immobilie, sind eine wunderbare Nebensachen, die sich den Gästen und der Küchenleistung unterzuordnen haben.

          Oder um es mit Johannes zu sagen:

          Am Anfang war der Gast
          und der Gast war bei Gott,
          und der Gast war Gott.

          Im Anfang war es bei Gott.
          Alles ist durch den Gast geworden
          und ohne den Gast wurde nichts, was geworden ist.
          In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Gastronomen.
          Und der Gast leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat Ihn nicht erfasst.
          Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes, Ducasse, Gagnaire, Adria oder wtf. Wer weiß das schon.
          Er kam--- wie soll es anders sein als Gast, um Zeugnis abzulegen für das Konzept, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.

          jetzt folgt der Bibeltext:

          Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. 9 Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.3 10 Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. 15 Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. 16 Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. 18 Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.4


          Gute Nacht

          Passepartout

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          • #35
            Zukünftig kocht Christian Scharrer im Hotel Giardino Ascona. Er übernimmt das Restaurant Aphrodite im Haus, Rolf Fliegauf behält weiter die Leitung des Ecco. Nachdem die A-Rosa-Gruppe das Thema Sternegastronomie nachhaltig beerdigt hat, gibt die kleine Giardino Hotel Group nun Vollgas. Zwei **-Köche in einem Haus ist eine klare Positionierung, die Ascona auch als Ziel einer Gourmetreise attraktiv erscheinen lässt.

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            • #36
              Dazu noch das

              Auch im Arosa Sylt gibt es Neues: Das euro-asiatische Restaurant Spices, 2013 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, wechselt hausintern um und steht ab 1. April unter neuer Leitung. Die bisherige Chefin Sarah Henke übergibt die Verantwortung demnach an Patrick Büchel, bisher Souschef bei Küchenchef Christian Scharrer im Buddenbrooks im Arosa Travemünde. "Sie wird das Unternehmen demnächst verlassen und aus privaten Gründen nach Frankfurt ziehen", heißt es aus der Arosa-Pressestelle.

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              • #37
                Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
                Zukünftig kocht Christian Scharrer im Hotel Giardino Ascona. Er übernimmt das Restaurant Aphrodite im Haus, Rolf Fliegauf behält weiter die Leitung des Ecco. Nachdem die A-Rosa-Gruppe das Thema Sternegastronomie nachhaltig beerdigt hat, gibt die kleine Giardino Hotel Group nun Vollgas. Zwei **-Köche in einem Haus ist eine klare Positionierung, die Ascona auch als Ziel einer Gourmetreise attraktiv erscheinen lässt.
                Heftig, da schlägt man aber zu. Ascona wird zum Baiersbronn der Schweiz.

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                • #38
                  Zitat von wombard Beitrag anzeigen
                  Dazu noch das

                  Auch im Arosa Sylt gibt es Neues: Das euro-asiatische Restaurant Spices, 2013 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, wechselt hausintern um und steht ab 1. April unter neuer Leitung. Die bisherige Chefin Sarah Henke übergibt die Verantwortung demnach an Patrick Büchel, bisher Souschef bei Küchenchef Christian Scharrer im Buddenbrooks im Arosa Travemünde. "Sie wird das Unternehmen demnächst verlassen und aus privaten Gründen nach Frankfurt ziehen", heißt es aus der Arosa-Pressestelle.
                  Das ist für mich der unverständlichste Teil der weitgehenden Abkehr von den Sterne-Ambitionen der A-Rosa-Gruppe. Im Spices waren Sterne ja nicht unbedingt angestrebt und das Restaurant ist ja wohl immer sehr gut gebucht gewesen. Außerdem hatte Frau Henke ja mittlerweile auch einen gute Beachtung in den Medien bekommen, aber das wird ihr für ihre Zukunft bestimmt nicht schaden.

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                  • #39
                    Restaurants zu schließen bzw konzeptionell zu ändern, wenn sie gerade ihren Stern bekommen haben ist ja fast ein (unseliger) Trend. Bei so manchem Gastronom scheint der Stern eher Angst als Freude zu verursachen. So eigenständig, wie ich Sarah Henke bisher kennengelernt habe, mache ich wir aber wenig Sorgen um ihre Zukunft.

                    Meine Voraussage vom Jahresanfang, dass in 2014 vermutlich jeden Monat mindestens ein Sternerestaurant schließt oder sein Konzept ändert scheint zumindest nicht ganz falsch zu sein. Die nächsten Kandidaten sind ja schon im Gespräch.

                    Letztendlich muss jedes Restaurant zunächst einmal Geld verdienen und zufriedene Gäste haben. erst danach kommen Kochkunst und Sterne. Leider haben sich da in den letzten Jahren so einige von selbsternannten Kochkünstlern leiten lassen und ohne Rücksicht auf Wirtschaftlichkeit und Gäste für Auszeichnungen und Dollase-Lob gekocht. Die Quittung bekommen einige leider jetzt, denn auf Dauer kann man sich für Sterne nichts kaufen.

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                    • #40
                      Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
                      Letztendlich muss jedes Restaurant zunächst einmal Geld verdienen und zufriedene Gäste haben. erst danach kommen Kochkunst und Sterne.
                      Muss die Reihenfolge nicht lauten: Kochkunst - zufriedene Gäste - Geld verdienen - Sterne?

                      Zitat von Max.Vanderveer Beitrag anzeigen
                      ...denn auf Dauer kann man sich für Sterne nichts kaufen.
                      Und auch das kann man nicht so pauschal sagen!

                      Schönen Gruß, Merlan

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                      • #41
                        Auch wenn es im Einzelfall sehr schade sein kann: Bei einer steigenden Anzahl von mittlerweile über 270 Sternerestaurants in Deutschland ist es normal, wenn jeden Monat eines zusperrt / das Konzept ändert (Michelin 2013 hat das noch separat ausgewiesen, in diesem Jahr 9 Sterne wg. Schliessung weg).

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                        • #42
                          @Merlan
                          Kochkunst allein füllt (leider) nicht die Restaurants, sonst würde man nicht bei über 90% der besternten Lokale Wochentags jederzeit einen Tisch bekommen. Die Idee, einen Stern zu erkochen und dann ein gefülltes Lokal zu haben ist kein Selbstläufer. Da der Kuchen nicht gewachsen ist, werden die Krümel für die nunmehr 270 immer kleiner, was in der Konsequenz zu Schliessungen führt.

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                          • #43
                            Manchmal würde man sich wünschen, ein Lokal würde bei der Änderung des Konzeptes mal schlicht formulieren: wir haben uns vergeigt, anscheinend gibt es doch nicht soviele Leute, die bereit sind, für ein halbwegs ordentliches Essen, nicht unbedingt fehlerfrei, aber doch schon ganz gut, zu zweit 450 € abzudrücken. Wir fahren jetzt eine andere Schiene, keine Jakobsmuscheln mehr am Fuße der Alpen, wir besinnen uns auf die regionalen Aspekte, was die Almen und Wälder so hergeben, und dafür werden wir noch gewissenhafter als bisher arbeiten.
                            Statt dessen:
                            http://www.merkur-online.de/lokales/...n-3358680.html
                            Abgesehen davon, daß diese ganze Sterne-Rederei ja grottenfalsch ist, warum will man die Meßlatte gleich so tief legen? Wen soll es denn interessieren, daß der neue Koch im Berliner Szene-Lokal die Hollywood-Stars bekocht hat? (einen Bicke Macke für Mr.Travolta?)
                            Ich hatte vor einigen Tagen das Vergnügen, zum Thema regionale Küche bei einem kleinen Gelage teilzunehmen, am Herd Florian Lerche, Alexander Huber und Joachim Kaiser. Da gab es z:B. Steckerlfisch, 3 Radi 3 Ruam, Entenleber mit Amaranth und Nußschnaps, glacierter schwarzer Rettich mit Pilzcreme und Haselnuß, Rollmops vom Flußbarsch mit Apfel-Selleriesalat, Rapunzel-Gel und Schweineschwarte, Bergheu-Essenz mit Tafelspitz, Bavette vom Ruperti-Rind mit Süßkartoffeln, Buchenpilzen ...
                            ( Die Bavette, so hat mir Alexander Huber erklärt, ist ein Muskel, der im Bauchfett des Rindes miteingelagert sei; also, meinem sixpack entsprechend, frage ich; eher Air-Bag, meint er, mit despektierlichem Blick auf meine Giselle-Bündchen-artige Rundungen)

                            Also, Murnauer, dann "nehmt mal die Leute an", aber bitte nicht mit Holzfällerschtieck an zwei Soßen.

                            Gruß
                            s.
                            PS: @ merlan&MV: sollten sie einen Ringrichter benötigen, für einen Trollinger (allerdings schon Andy Knauß aus Strümpfelbach) mach ich fast alles.

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                            • #44
                              Die nächste Konzeptänderung, dieses mal in Karlsruhe
                              Wer noch einmal in den bisherigen vier Wänden seines Gourmet-Tempels speisen möchte, muss sich ranhalten, denn ab Mitte April 2014
                              wird hier manches anders werden: „Anders superior“ und „Turmberg Brasserie“, zwei bisher getrennte gastronomische Konzepte unter einem Dach, werden zu einem zusammengelegt, welches die Franzosen so schön „la bistronomie“ getauft haben. Auf handwerklich top zubereitete, ideenreiche Sterne Kulinarik soll auch im neuen „Anders“ keinesfalls verzichtet werden, dafür auf zu viel Brimborium drumherum. Damit will er nicht zuletzt Berührungsängste vor allem junger Kunden mit der Spitzengastronomie noch mehr abbauen.

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                              • #45
                                Jetzt ist es offiziell: Die Traube in Grevenbroich ist geschlossen
                                http://www.rp-online.de/nrw/staedte/...-aid-1.4072615

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