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    Wer kennt das nicht? Man liest etwas über ein Restaurant, liest später nochmal etwas über das Restaurant, ist interessiert, ist in der Nähe, hat keine Zeit oder das Restaurant hat gerade Ruhetag. So entstehen jedenfalls bei mir Wünsche, die aber nicht so stark sind, dass ich nur für das Restaurant dorthin fahren würde. Es muss sich ergeben.

    Für mich fallen diese Kategorie:

    Essigbrätlein in Nürnberg
    Le Moissonnier in Köln
    Der Schwarze Adler in Vogtsburg-Oberbergen (wegen der Weinkarte)
    Régis & Jacques Marcon in Saint Bonnet le Froid
    Michel Bras in Laguiole
    La Ferme de la Ruchotte in Bligny-sur-Ouche
    L'Ambroisie in Paris IV
    Jean-Paul Jeunet in Arbois

    Wie sieht es bei den anderen aus?

  • #2
    Tokio: alle Dreisterne Sushi/Sashimi Restaurants - wegen der unglaublichen Produktqualität
    Paris: Guy Savoy und Pierre Gangnaire > große Namen und spannende Küche
    Monte Carlo: Alain Ducasse > der Klassiker schlechthin
    Leipzig: Falco wegen den genialen Berichten von QWERTZ

    KG Chess

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    • #3
      Bei mir sieht's so aus:
      Da gibt es ein Lokal, dem ich immer noch hinterherträume (und ich mich bis heute noch dafür skalpieren könnte, nicht mehr Energie dafür aufgewendet zu haben, einen Besuch dort zu erzwingen): das Maître, unter Henry Levy.

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      • #4
        Ohne Anlass würde ich folgende starke Wünsche vielleicht nicht erfüllen:
        Adler in Rosenberg
        Michel Bras in Laguiole
        Meierei in Glücksburg
        Alles Gute auf Sylt
        ...

        Zitat von rocco Beitrag anzeigen
        Jean-Paul Jeunet in Arbois
        Jean-Paul Jeunet ist eine meiner wenigen Frankreich-Erfahrungen und auch schon wieder einige Jahre her. In jeden Fall ist das Dorf Arbois mit seiner Kulinarik eine kleine Reise wert. Denn wo sonst hat man im Umkreis von 50 Metern(!) eine ausgezeichnete Patisserie, einen berühmten Chocolatier (Hirsinger), ein **-Restaurant, das definiert, was Jura-Küche ist, und obendrein den Weinladen von Stephane Tissot?
        Zuletzt geändert von Mohnkalb; 11.03.2014, 22:21.

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        • #5
          Was den Adler in Rosenberg und die Meierei in Glücksburg angeht, empfinde ich wie Mohnkalb. Da ist man schon so lange unterwegs, aber nie kommt man an Rosenberg oder Glücksburg vorbei.

          Da fällt mir ein, auch Augsburg und Bad Griesbach liegen nie auf meiner Route; dort gibt es doch schließlich auch Zweisterner; aber extra dafür hinfahren? Eher nicht.

          Schönen Gruß, Merlan

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          • #6
            Da ist ja nun - schon ein wegen zentralen Lage und der auch sonst touristisch attraktiven Stadt - Leipzig wirklich das geringste Problem hier... (Nürnberg natürlich auch)

            Wirkliche Träume, sind bei mir schwierig. Mit den ausländischen Restaurants beschäftige ich mich zu wenig, weil ich weiß, dass mich meine Reisewege dort nicht zufällig hinführen und in Deutschland hat mir die Teilnahme an den Clubabenden schon sehr, sehr viele Träume erfüllt, wo ich ohne den Anlass heute wahrscheinlich auch noch nicht gewesen wäre.

            Aber in der Tat muss ich Merlan zustimmen, sind es auch bei mir die Zweisterner jenseits meiner üblichen Reisewege diejenigen, die mich am meisten reizen, aber träumen, ist dann doch eine andere Kategorie...

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            • #7
              Solche Träumereien sind ja was unheimlich Schönes und Wertvolles, manchmal helfen sie einem einfach durch die Niederungen des Alltags. Für mich sind Traumrestaurants meist auch verbunden mit "kleinen Fluchten", intensive Kurzurlaube, die neben den kulinarischen Highlights v.a. auch noch besondere Hotels oder kulturelle Ereignisse beinhalten sollten. Da sind für mich momentan sehr weit oben auf der Liste:

              - Köln u.a. mit Wallraff- und Römer-Museum verbunden mit Essen im Lerbach und Vendome (To-Do in 2014)

              - Auberge de l'Ill, einfach so

              - Schwarzwald-Tour mit Wohlfahrt, Lumpp und Sackmann - dazwischen viel Wandern und Naturgenuss

              - Hamburg (Louis C. Jakob) kombiniert mit Sylt (ähnlich wie die Gourmet-Club Reise letztes Jahr)

              - Ducasse in Monte Carlo, und das am Grand Prix Wochenende

              Naja, und dann wären dann natürlich noch Paris, Rom, Belgien, Wien... ich könnte meine Zeit schon ausfüllen wenn ich nicht die Arbeit bräuchte um mir so etwas ab und zu leisten zu können

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              • #8
                Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
                Jean-Paul Jeunet ist eine meiner wenigen Frankreich-Erfahrungen und auch schon wieder einige Jahre her. In jeden Fall ist das Dorf Arbois mit seiner Kulinarik eine kleine Reise wert. Denn wo sonst hat man im Umkreis von 50 Metern(!) eine ausgezeichnete Patisserie, einen berühmten Chocolatier (Hirsinger), ein **-Restaurant, das definiert, was Jura-Küche ist, und obendrein den Weinladen von Stephane Tissot?
                Arbois finde ich auch toll. Ich war sogar die letzten beiden Jahre da. Aber Jeunet hatte jeweils zu (wie eigentlich auch alles andere Gute, v.a. das Bistro des Tournelles und La Balance Mets et Vins). Dieses Jahr hatte sogar Hirsinger zu, dabei hatte ich mich so auf die Pralinen gefreut - für mich die besten Schokoladen, die ich bislang in Frankreich gefunden habe. Welche Patisserie meinen Sie denn?

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                • #9
                  Zitat von joern_ribu Beitrag anzeigen
                  - Hamburg (Louis C. Jakob) kombiniert mit Sylt (ähnlich wie die Gourmet-Club Reise letztes Jahr)
                  Auch wenn sich das Louis C. Jacob vielleicht für die Küche selbst nicht unbedingt lohnt, lohnt es doch m.E. jedenfalls für das Ambiente. Abends am Fenster zu sitzen in der entspannten Atmosphäre und die dicken Schiffe an sich vorbeifahren zu sehen, ist einzigartig.

                  Zitat von joern_ribu Beitrag anzeigen
                  - - Ducasse in Monte Carlo, und das am Grand Prix Wochenende
                  Haha, bei Ducasse war ich zwar noch nicht, aber vor gut 15 Jahren zwei Mal hintereinander zum Grand Prix Wochenende in Monte Carlo. Das ist wirklich super witzig. Da kommen alle mit ihren Prollschlitten (pardon ), fahren Privatrennen in der Stadt, alle Bars sind voll mit älteren Herren und ihren jungen blonden Freundinnen, usw. Ich weiß nicht, ob ich das heute auch noch witzig finden würde, aber damals fand ich den Einblick in diese Welt schon spannend.

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                  • #10
                    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
                    Welche Patisserie meinen Sie denn?
                    Nach meiner Erinnerung geht man von Jeunets Haupteingang bloß rechts um die Ecke auf die Hauptstraße: da ist sie gleich in einem der ersten Häuser auf der rechten Seite.

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                    • #11
                      Zitat von rocco Beitrag anzeigen
                      Auch wenn sich das Louis C. Jacob vielleicht für die Küche selbst nicht unbedingt lohnt, lohnt es doch m.E. jedenfalls für das Ambiente. Abends am Fenster zu sitzen in der entspannten Atmosphäre und die dicken Schiffe an sich vorbeifahren zu sehen, ist einzigartig.


                      Haha, bei Ducasse war ich zwar noch nicht, aber vor gut 15 Jahren zwei Mal hintereinander zum Grand Prix Wochenende in Monte Carlo. Das ist wirklich super witzig. Da kommen alle mit ihren Prollschlitten (pardon ), fahren Privatrennen in der Stadt, alle Bars sind voll mit älteren Herren und ihren jungen blonden Freundinnen, usw. Ich weiß nicht, ob ich das heute auch noch witzig finden würde, aber damals fand ich den Einblick in diese Welt schon spannend.

                      Lieber rocco, Sie verstehen mich

                      Genau um die von Ihnen beschriebenen Dinge ginge es mir bei den beiden Besuchen. Im L.C. Jacob die Verbindung der Küche, von der ich auch keine Höhenflüge erwarten würde mit der Lage und dem Ambiente des Hauses. Und in MC, noch gesteigert durch die von Ihnen geschilderte Atmosphäre, das Aufeinderprallen von für mich so verschiedenen Kulturen - quasi der Tempel der klassischen Gourmetküche einerseits und die Glitzerwelt des F1-Zirkus andererseits in der sowieso schon künstlich anmutenden Urbanität Monte Carlos. Naja, mal sehen ob dieser Traum jemals für mich wahr werden wird.
                      Zuletzt geändert von joern_ribu; 12.03.2014, 18:28.

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                      • #12
                        Zitat von rocco Beitrag anzeigen
                        Haha, bei Ducasse war ich zwar noch nicht, aber vor gut 15 Jahren zwei Mal hintereinander zum Grand Prix Wochenende in Monte Carlo. Das ist wirklich super witzig. Da kommen alle mit ihren Prollschlitten (pardon ), fahren Privatrennen in der Stadt, alle Bars sind voll mit älteren Herren und ihren jungen blonden Freundinnen, usw. Ich weiß nicht, ob ich das heute auch noch witzig finden würde, aber damals fand ich den Einblick in diese Welt schon spannend.
                        Das kommt dann in 30 Jahren wieder...

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                        • #13
                          Zitat von joern_ribu Beitrag anzeigen
                          Und in MC, noch gesteigert durch die von Ihnen geschilderte Atmosphäre, das Aufeinderprallen von für mich so verschiedenen Kulturen - quasi der Tempel der klassischen Gourmetküche einerseits und die Glitzerwelt des F1-Zirkus andererseits in der sowieso schon künstlich anmutenden Urbanität Monte Carlos. Naja, mal sehen ob sich dieser Traum jemals für mich wahr werden wird.
                          Ich weiss nicht ob ich da so grosse Kontraste erwarten würde. Es glitzert in MC drinnen wie draussen und auch bei Tische bleibt es blond und es halten sich totalrenovierte und fabrikneue Modelle so ungefähr die Waage.

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                          • #14
                            Zitat von rocco Beitrag anzeigen
                            L'Ambroisie in Paris IV
                            Wie sieht es bei den anderen aus?
                            Davon träume ich auch. Vor vielen, sehr vielen Jahren habe ich nach dem Abitur einen Sommer in Paris gearbeitet. Meine Eltern waren großzügig und haben mir alle Unkosten bezahlt, so dass ich meinen (allerdings kargen) Lohn für Vergnügungen ausgeben konnte. Neben ein paar Exzessen rund um die Place des Victoires ging das Geld an Bistros und auch an das eine oder andere * Restaurants. Am letzten Tag, auf dem Weg zum Gare de l'Est, sollten es dann zum Abschluss ** sein, beim Newcomer Bernard Pacaud, damals noch in einem Minirestaurant direkt an der Seine. Ich meine das 3-gaengige Mittagsmenü hätte 85FF gekostet, vielleicht waren es auch 130FF, auf jeden Fall erschwinglich. Und es gab die berühmte Stopfleber auf einem Artischokkenboden. Und man war, wie auch in allen anderen Restaurants, sehr freundlich zu dem wie ein Konfirmand aussehenden Einzelgast.

                            Wenige Jahre später kamen *** und der Umzug in das neue feudale Restaurant an der Place des Vosges und seither träume ich es dort einmal richtig krachen zu lassen. Einmal war ich kurz davor, betrat das Restaurant und arrangierte einen Tisch zum Abschluss meiner Reise. Am Tag davor kam es wie es in Paris ja immer kommt, man macht Kassensturz und stellt fest, dass man das Budget mal wieder jämmerlich überzogen hat. Da waren Corolle de noix de Saint-Jaques et Broccoli a la Truffe Blanche d'Alba und Escalopines de bar a l'emince de l'artichaut, Kaviar oscietre gold leider nicht mehr drin. Aber irgendwann...

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                            • #15
                              Zitat von glauer Beitrag anzeigen
                              auch bei Tische bleibt es blond und es halten sich totalrenovierte und fabrikneue Modelle so ungefähr die Waage.
                              Noch heftiger wird´s dann abends im Jimmi´z... ("Rooohbährt !")
                              Aber wenn man mal "hinmuß", z.B. zum Ausdauersport (Rad, nicht Auto), lohnt sich natürlich das (fast feierliche) Mittagsmenue im de Paris.
                              Von Robuchon im Hotel Metropole war ich dagegen enttäuscht, alles zu fettig, keine Frische. (deutlich besser Robuchons Atelier in Paris an der Champs Elysees nahe Arc de Triomphe, nicht zu vergessen die tollen Macarons von Hermé im Laden im Erdgeschoß)
                              Das schönste Frühstück hat übrigens das Fairmont auf der Dachterasse mit guter Auswahl und Traumblick.


                              DIE Traumrestaurants für mich sind -in der Reihenfolge-:
                              - ´Vendome´ und ´Aqua´, da ich einfach keine Muse für das Gegurke dorthin habe, aber so gerne mal dort wäre.
                              - ´UltraViolet´ Shanghai (Dank an wi für die tollen Erlebnisberichte)
                              - `Dom´ in Sao Paulo
                              - San Sebastian und Umgebung
                              Und sicher noch ein paar andere...


                              MkG, S.
                              Zuletzt geändert von Sphérico; 12.03.2014, 19:51.

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