Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Der Service macht den Unterschied

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • El Grande Gourmet
    antwortet
    Damit ich hier im Forum nicht als Chefkritiker von Serviceleistungen in die Annalen eingehe (siehe z.B. Threads über die "Überfahrt" oder das "La Vie"), hier nun ein Beispiel für einen Service, der mich noch nie enttäuscht hat, und das bei bestimmt mehr als zehn Besuchen (und auch gestern am Ostermontag wieder) in dieser Lokalität in den letzten Jahren: Es geht um die Serviceleistung im Restaurant "Wielandstuben" in meinem Wohnort Hamm (Westfalen), welche für meine Begriffe über den üblichen Standard dieser Restaurantkategorie (u.a. 14 Punkte im Gault Millau) weit hinausreicht. Vor allem der Maitre Herr Oberle hat mich bisher bei jedem Besuch mit seiner natürlichen, sympathischen, distinguierten und kompetenten Art begeistert. Es ist diese Art der Zugewandtheit und persönlicher Ausstrahlung, die man nicht erlernen kann, sondern die man einfach besitzt (oder eben leider nicht), welche einen jedesmal so begeistert, dass man zum Wiederkehren animiert wird. Mit seiner Persönlichkeit und Kompetenz würde Herr Oberle mit Sicherheit auch jeder Servicebrigade in deutschen Zwei- oder Dreisternern gut zu Gesicht stehen!

    Die Küchenleistung ist übrigens durchaus auch ein Grund, dass man das elegant eingerichtete Restaurant gerne wieder besucht: Gehobene internationale Küche mit französischen, asiatischen und deutsch-regionalen Einsprengseln, die auch das eher weniger gourmetaffine Hammenser Publikum nicht verschreckt bzw. überfordert und mit den vom Gault Millau vergebenen 14 Punkten in meinen Augen adäquat bewertet worden ist.
    Zuletzt geändert von El Grande Gourmet; 22.04.2014, 10:27.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sphérico
    antwortet
    Dann wohl der .ühner.
    Aber Sie werden ja eh berichten...

    Habe in der Osterplanung einen unfaßbar günstigen Zimmerpreis im Schloß Bensberg im Internet erwischt.
    Naja, was sollte ich machen, numussichhin

    Einen Kommentar schreiben:


  • fragolini
    antwortet
    Nicht der .au.


    Gruß!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sphérico
    antwortet
    Und in welchem Bundesland ist Herr B tätig ?
    Na dann viel Spaß !

    Einen Kommentar schreiben:


  • fragolini
    antwortet
    Herr B und ich konnten telefonisch alles klären und wir freuen uns jetzt einfach auf 2 schöne Menüs.
    Werde dann berichten.

    Gruß!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sphérico
    antwortet
    Ich bin ganz bei meinen Vorrednern.
    Ich habe, so isses halt bei mir und offenbar den Vorrednern, bei einem ***Restaurant den Anspruch des rundum Perfekten.
    Dazu gehört auch die Reservierung.
    Allseits perfekt im ***Bereich war es für mich bisher immer in Perl und Saarbrücken. Fast perfekt in Langen (ja...damals) und Tonbach, weniger am Tegernsee.

    Einen Kommentar schreiben:


  • fragolini
    antwortet
    Generell reserviere ich auch gerne telefonisch. Und versuche dabei Zeiten zu wählen, die angenehm sein könnten. Z.B. 11.00-12.00 oder 18.00-19.00.
    In dem Falle hatte ich aber eine Frage und wollte dem Restaurant Zeit geben darauf zu reagieren.
    Ich finde es vor allem traurig, dass die mail eigentlich keiner gelesen hat. Das Anliegen hat schlichtweg nicht interessiert.
    Wir reden hier ja schließlich von 1.000 € + Umsatz. Dafür kann man sich doch 5 Minuten Zeit nehmen und eine Frage anständig beantworten.
    Selbst eine negative Antwort wäre noch besser gewesen als diese.


    Gruß!

    Einen Kommentar schreiben:


  • kuechenreise
    antwortet
    Ja, das reservieren... Ich reserviere gerne via Opentable, Bookatable & Co - plant man eine Reise, hilft es, wenn man sieht, welches Restaurant wann noch freie Tische hat.

    Die Besonderheiten, die einem da so widerfahren:
    - Restaurant hat zwar Reservationsfunktion auf Website integriert, aber diese funktioniert nicht
    - Kalenderübersicht zeigt zwar zunächst frei an, wählt man den Tag dann aus, erscheint doch besetzt (fiel mir bisher bei Bookatable immer wieder mal auf)
    - Kalenderübersicht zeigt frei an, irgendwann stellt sich aber heraus, dass der Anbieter erst beim Restaurant anrufen wird, versuchen wird einen Tisch zu reservieren und dann erst bestätigt. Das passiert bei "Nischenanbietern", welche dann mit Hinweis auf die Reservationsanfrage dem Restaurant auch gleich nahelegen, auf die Platform zu kommen
    - Restaurant testweise erfolgreich an Tag reserviert, an dem es geschlossen war
    - Bestätigungsmail enthält Link. Sofern man diesen je anklickt, liest man dort, dass man unbedingt vorher noch per Tel. bestätigen muss, No-Show Gebühr via Kreditkarte hinterlegen muss, ... => Kein Problem, doch bitte klar vor dem Reservieren sagen
    - Restaurant ruft Tage vor dem Dinner an, man habe noch nicht die Kreditkartennummer zwecks No-Show Garantie => Ist ok, doch wäre ja nett gewesen, dies schon beim Reservieren erfahren zu haben
    - Und die AGB der Buchungsplatformen - die manches ganz gut regeln (aber auch alle Verantwortung weg von der Platform sicheben...) hat sich eh niemand durchgelesen

    Das gute ist, der Service im Restaurant hebt sich von solchen Buchungserlebnissen meist deutlich positiv ab!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tobler
    antwortet
    Nach den diversen Erfahrungsberichten mehren sich Hinweise, diverse Schlingen ziehen sich enger und das große Ratespiel beginnt!

    Im Ernst: Man darf sich weiter wundern und wüsste immer noch gerne, wie es zu solchen Anstandsverfehlungen kommt. Selbst eine "übersehene" E-Mail halte ich für ein professionelles No-Go, zumal in hochdekorierten Häusern. Ja, so streng sehe ich das!

    KG

    Tobler

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sphérico
    antwortet
    Email-Reservierungen mache ich nur noch für Reservierungen im Ausland und dann in Landessprache. Sicherheitshalber.
    Inlands nur noch telefonisch, ist mir auch angenehmer und verbindlicher und ich habe ein schnelleres Feedback.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mohnkalb
    antwortet
    Zitat von Tobler Beitrag anzeigen
    Ich habe Unerfreuliches in dieser Richtung erlebt, als auf meine selbstredend ebenfalls höfliche E-Mail-Anfrage einfach gar keine Reaktion kam.
    Das ist mir neulich auch passiert in einem **-Haus, das zu einer einschlägigen Hotelkette gehört.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tobler
    antwortet
    Da bleibt einem wirklich der Mund offen stehen (in den offensichtlich auch nix reindarf), denn ohne Frage zählt schon das Reservierungsprocedere zum Service. Derlei Ungehobeltheiten sollten eigentlich öffentlich gemacht werden, bevor ein Haus wie dieses glaubt, mit einem solch arroganten Gebaren davonzukommen. Oder fehlt es da am entsprechenden Bewusstsein und es wäre ein Hinweis angebracht?

    Ich habe Unerfreuliches in dieser Richtung erlebt, als auf meine selbstredend ebenfalls höfliche E-Mail-Anfrage einfach gar keine Reaktion kam. Seitdem bemühe ich mich vorsichtshalber gleich um telefonischen Kontakt.

    KG

    Tobler

    Einen Kommentar schreiben:


  • fragolini
    antwortet
    Sollte guter Service nicht bei der Reservierung anfangen?
    Erstrecht in einem 3*-Restaurant?

    Ich habe per mail angefragt, ob es möglich ist an 2 Tagen hintereinander ein Menü zu essen (1x mittags, 1x abends) und dabei keine Gänge doppelt zu essen. Speziell am Karfreitag (nur Fisch, bzw. vegetarisch). Um das zu klären habe ich 2 Wochen vorher eine freundliche mail gesandt. Sogar mit dem Hinweis, dass ich schon Gast war.
    Das ganze mit meinem Namen und einer Telefonnummer.

    Statt einer erwarteten Auskunft kam ein neutrales mail in dem die Reservierung bestätigt wurde, eine Kreditkartennummer verlangt wurde und eine 100€ "no-show"-Gebühr "angedroht" wird.
    Die mail trug weder meinen Namen, noch den eines Ansprechpartners im Restaurant. Mit keiner Zeile wurde auf mein Anliegen eingegangen.
    Es war einfach ein Formbrief, neutral und an der Grenze der Unfreundlichkeit.

    Solche Antworten tragen sicher nicht zur Kundenbindung und zur Neukundengewinnung bei.
    Und für ein Restaurant auf solchem Niveau ist das zumindest sehr unhöflich.


    Gruß!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sphérico
    antwortet
    Zitat von Tobler Beitrag anzeigen
    ...und durften die Rechnung vorne am Eingang begleichen. Befremdlich.
    Kann Sie trösten, lieber Tobler. Das ist uns gerade vorher beim Mexikaner auch passiert.

    Ansonsten geht es mir, vor allem, da wir mit dem Junior meistens mittags ausgehen, wie den meisten anderen. Bis die Süßigkeiten soweit möglich verputzt sind, hat sich in den meisten Restaurants der Service personell deutlich rarefiziert.

    @glauer: made my day, "hallo Wirtschaft!" werde ich für eine Situation in guter Stimmung im Kopf behalten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • merlan
    antwortet
    Ich möchte mich gerne noch einmal der von Küchenreise aufgestellten Ausgangsthese zuwenden:
    Ja, der Service macht den Unterschied!

    Wenn ich an Restaurantbesuche zurückdenke und das "Kopfkino" einschalte, dann gelten die ersten Bilder meist dem Ambiente und dem Service; ich habe den Tisch im Restaurant und ein Gesicht vor mir. Wenn dann auch noch das Essen gut war, sehe ich auch noch den einen oder anderen Teller vor mir. Und dieses Gesamtbild macht meine Erinnerung aus. Für mich ist ein Restaurantbesuch ein Gesamtpaket aus kulinarischen Erlebnissen und Wohlfühlaspekten. Zu letzterem trägt der Service mit einem Restaurantleiter oder einer Restaurantleiterin ganz entscheidend bei, die - so jedenfalls meine Erfahrung - mehr oder weniger in der Lage sind, eine Gastgeberrolle für jeden perfekt auszufüllen.

    Es sind ja schon einige herausragende Beispiele genannt worden: Ohne Zweifel haben Fischer in der Schwarzwaldstube und Ledemazel im Aqua Maßstäbe gesetzt, doch bin ich sicher, dass nicht alle Gäste unbedingt diese spezielle Art der Zuwendung geschätzt haben; dafür sind die kommunikativen Eigenheiten der Gäste viel zu unterschiedlich. Und hier trennt sich auch die Spreu vom Weizen bei den Servicekräften: Es bedarf schon eines besonderen Talentes, um neben der fachlichen Leistung auch noch ein kommunikatives Spektrum abzudecken oder zu erwerben; und bei letzterem kann es durchaus schwierig werden, wenn der Smalltalk einem nicht in die Wiege gelegt worden ist. Ein von Haus aus spröder Zeitgenosse wird eher selten ein Entertainer!

    Ich möchte gerne ein besonders positives Beispiel beisteuern, da ich gerade erst im Falco war: Oliver Kraft als Maitre ist so ein besonderes Exemplar, der in der Lage ist, in kürzester Zeit die Bedürfnisse seiner Gäste "abzuchecken" und sofort eine entspannte Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Dazu gesellen sich sein kongenialer Sommelier, Herr Wilhelm, und eine Servicebrigade, die in der Lage ist, in diesem Geist mitzuschwingen. Das sind Gastgeber im besten Sinne des Wortes. Grandios!

    Schönen Gruß, Merlan
    Zuletzt geändert von merlan; 03.04.2014, 11:09.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X