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  • QWERTZ
    antwortet
    Das Schlimme an Datenbanken ist natürlich, wenn man einmal seine Gewohnheiten ändert. Ich habe zwar nicht die Dame gewechselt, aber - wie langweilig - vor einiger Zeit von stilles auf leicht sprudeliges Wasser. In einem Fall sah ich leicht verunsichertes Gesichert ("Oh, das haben wir wohl falsch notiert"), zum Glück konnte ich schnell beruhigen, "Ich habe nur meine Gewohnheit geändert".

    Facebook und Google sind Anfänger, die wahren Datenkraken sitzen offensichtlich ganz woanders.

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  • kuechenreise
    antwortet
    Es gibt in der Gastronomie / Hotelerie ein paar Personen mit beeindruckendem Personen- und Namensgedächtnis... Und es gibt Restaurants, die ihre Datenbanken beeindruckend Pflegen (war schon hier, sitzt nicht gerne beim Fenster, beforzugt Rose Champagner, mag keine Taube, ...) und die das dann auch auf höchst charmante Art in das Gespräch einfliessen lassen.

    Doch auch hier gibt es Fallen... Herr X kommt mit Gemahlin... Diese reagiert höchst erstaunt, als die erneut begrüsst wird, sie war doch noch nie da! Könnte ja sein, dass der werte Gemahl beim letzten Mal eine andere Dame an seiner Seite hatte. Guter Service weiss hier auch zwischen Fakten und Vermutungen zu unterscheiden und den Gast vor jeder potentiellen Peinlichkeit zu bewahren...

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  • Mohnkalb
    antwortet
    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Kommt ein Mann mit einem Messerkoffer ins Restaurant. Fragt der Kellner am Empfang: "Herzlich willkommen, Dr. Jekyll, waren Sie schon mal hier?" Sagt der Mann: "nicht unter meinem jetzigen Künstlernamen"
    Der ist auch gut!

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  • rocco
    antwortet
    Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    Ich habe eben meiner Frau Schlaraffes Posting #5 vorgelesen. Wir haben jetzt noch Tränen vor Lachen in den Augen! Allein die Frage nach Conchita ist schon köstlich; sie wird aber durch das PS noch getoppt!

    Mehr davon! Allemal erfreulicher als das unsägliche Blogger-Thema!
    Hihi, ich fand den "Bernd, das Brot" Witz noch besser. Den könnte man auch noch variieren: Kommt ein Mann mit einem Messerkoffer ins Restaurant. Fragt der Kellner am Empfang: "Herzlich willkommen, Dr. Jekyll, waren Sie schon mal hier?" Sagt der Mann: "nicht unter meinem jetzigen Künstlernamen"

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  • merlan
    antwortet
    Ich habe eben meiner Frau Schlaraffes Posting #5 vorgelesen. Wir haben jetzt noch Tränen vor Lachen in den Augen! Allein die Frage nach Conchita ist schon köstlich; sie wird aber durch das PS noch getoppt!

    Mehr davon! Allemal erfreulicher als das unsägliche Blogger-Thema!

    Und jetzt gerne wieder zurück zu benards Thema.

    Schönen Gruß, Merlan

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  • malbouffe
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Apropos Wiedererkennungswert:
    In einem wenig besuchten Lokal höre ich den Oberkellner mit schriller Stimme ins Telefon rufen: bedaure, ausgebucht. Wer war's denn, fragt der Sommelier.
    "Bernd" - "Das Brot?" - "Nein, das Messer"
    Täätääääh!

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Apropos Wiedererkennungswert:
    In einem wenig besuchten Lokal höre ich den Oberkellner mit schriller Stimme ins Telefon rufen: bedaure, ausgebucht. Wer war's denn, fragt der Sommelier.
    "Bernd" - "Das Brot?" - "Nein, das Messer"

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  • QWERTZ
    antwortet
    Nein, aber man muss jeden Buchstaben beachten. So wie etwa der feine Unterschied zwischen Christian und Christiane.

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    "Ich habe einen Vornamen, bei dem es mir nicht selten passiert, dass ich zu einer Frau gemacht werde"
    Helge? oder Conchita?
    Gruß
    s.
    PS: Seltsamerweise fangen die Restaurantleiter, die mich (meistens) wiedererkennen, immer zum Frömmeln an. Sie sagen dann Sachen wie: oh mein Gott, und richten die Augen gen Himmel

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  • bernard
    antwortet
    Zitat von merlan Beitrag anzeigen
    Diese Frage kenne ich eigentlich nur aus Arztpraxen. Bei Restaurantbuchungen bin ich das, wenn ich mich recht erinnere, noch nie gefragt worden.
    Die Frage tauchte nicht bei der Reservierung sondern jeweils im Restaurant während des Besuchs auf.

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  • merlan
    antwortet
    Diese Frage kenne ich eigentlich nur aus Arztpraxen. Bei Restaurantbuchungen bin ich das, wenn ich mich recht erinnere, noch nie gefragt worden.

    Ach ja, wenn man über open-table bucht, soll man ankreuzen, ob das der erste Besuch in diesem Restaurant ist.

    Und was die Datenbanken angeht, so passiert es durchaus, dass man mit einem "schön, dass Sie wieder einmal bei uns sind" begrüßt wird. Getoppt wird das Ganze natürlich, wenn die nächste Frage lautet: "Sie nehmen doch sicher wieder das stille Wasser, nicht zu kalt."

    Schönen Gruß, Merlan

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  • QWERTZ
    antwortet
    Ich habe eineen Vornamen, bei dem es mir nicht selten passiert, dass ich zu einer Frau gemacht wird. In einem Hotel mit angeschlossenem 3-Sterne-Restaurant war ich bislang drei Mail. Jedes Mal habe ich im Haus übernachtet. Jedes mal bekam ich beim Einchecken ein vor ausgefülltes Formular auf dem Frau xy stand. Jedes Mal habe ich es korrigiert. Beim vergangenen Besuch habe ich telefonisch reserviert. Bei der Tischreservierung klappte die Geschlechtszuordnung, beim Zimmer nicht.
    Gefragt wurde ich im Restaurant auch, eher so in der Form "Sie waren (sicher) schonmal hier"...

    Das alles ist ja eigentlich nicht schlimm, es hält mich nicht von einem weiteren Besuch ab und auf meine Bindung als Kunde hat es keinen Einfluss. Aber natürlich fühlt man sich als Gast nicht so gewertschätzt, bzw. dann fragt man sich, war der ganze Aufwand mit Datenbanken etc. soll.

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  • bernard
    hat ein Thema erstellt Waren Sie schon einmal hier?.

    Waren Sie schon einmal hier?

    Diese Frage vom Service-Chef würde mich in den wenigsten Restaurants, die außerhalb dieses Forums eine Rolle spielen, wundern. Gewundert hat mich, dass mir das zweimal innerhalb nicht so langer Zeit in deutschen Drei-Sterne-Restaurants passiert ist. O.k., an meine Allerweltsvisage kann sich nicht jeder erinnern, das ist nachvollziehbar. Ich hätte aber gedacht, dass es in diesen Häusern funktionierende Datenbanken (meinetwegen auch Karteikarten) für diesen Zweck gibt. Sollte es sie überhaupt geben, werden sie offensichtlich nicht immer genutzt. Schade, weil das einen leichten Beitrag zur Kundenbindung bringen würde, gerade wenn der Gast nicht zum zweiten sondern zum wiederholten Male da is(s)t.

    Es geht durchaus anders, das habe ich in der Vergangenheit u.a. bei zwei deutschen Zweisternern erlebt. Dass sich der wirklich nette Patron tatsächlich aus dem Kopf an die Tatsache erinnern konnte, dass wir in der Regel unter der Woche und nicht am Wochenende dort einkehren, kann ich nicht glauben, dass er es beiläufig erwähnen konnte, ergab ein sehr schönes Gespräch.

    Kuechenreise berichtet hier im Forum, anderswo würden die Gäste sogar einer Internet-Recherche unterzogen, das ginge mir dann doch zu weit.
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