Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

ALS icebucketchallenge

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • ALS icebucketchallenge

    Ich finde es toll, wenn eine Aktion weltweit unterstützt wird.
    Aber nun nimmt die Sache für mich auch neue Formen an.

    Geht es noch um die Sache (ALS)?
    Oder geht es jetzt um das Image der Personen?
    Gibt es etwas Originelles, was noch nicht versucht wurde ins Bild zu setzen?

    Da gefiel mir der Kettenbrief zum "Herrmann" besser!

    Wenn ein Winzer, Sternekoch etc. nicht auch mit einem eigenen Video zu sehen ist, fehlt etwas in der Vita.

    Mir geht das jetzt zu sehr in die Breite und der gute Anlass geht verloren.

    Aber sicher wird es bald eine neue Attraktion geben und dann ist das Thema durch - auch die Krankheit und die Forschung dazu sind dann erledigt.

  • #2
    Es ist schon Wahnsinn, wie viel Social Media Aktivitäten und Kreativität da Köche und Serviceleute auf einmal entwickeln. Ich persönlich sehe die Aktion auch eher kritisch, weil ein Eiseimer überhaupt nichts mit der Krankheit zu tun hat, aber manches Video ist schon gelungen, muss ich sagen.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
      Ich persönlich sehe die Aktion auch eher kritisch, weil ein Eiseimer überhaupt nichts mit der Krankheit zu tun hat,
      Was wäre dann besser? Rollstuhlwettfahren?
      Und warum geht der gute Anlass verloren solange der Spendenrubel rollt? Deutsche sind Weltmeister im Betroffensein, in den USA (wo die Aktion ja herkommt) versucht man eher mit positiven Aktionen den Leuten das Geld aus der Tasche zu locken um Forschung und andere Dinge zu unterstützen. Letzteres hat zumindest eine kleine Chance etwas Gutes zu bewirken.

      Es muss ja niemand mitmachen, aber dann auch noch daran rumzumäkeln finde ich etwas merkwürdig.

      Kommentar


      • #4
        Der gute Anlass geht verloren?

        Wikipedia sagt dazu:
        "After the Ice Bucket Challenge went viral on social media, public awareness and charitable donations to ALS charities soared. The New York Times reported that the ALS Association had received $41.8 million in donations from July 29 until August 21. More than 739,000 new donors have given money to the association, which is more than double the $19.4 million in total contributions the association received during the year that ended January 31, 2013.[28] Similarly, the ALS Therapy Development Institute reported a ten-fold increase in donations relative to the same period in 2014,[29] with over 2,000 donations made in a single day on August 20, 2014, while Project ALS reported a 50-fold increase.[30]

        The ALS Association, which had raised $64 million in all of 2013, raised more than $10 million on Thursday, August 21, 2014 alone.[31]"

        Nicht übel, oder?

        Kommentar


        • #5
          Nein, dass natürlich nicht. Es ist sicher eine großartige Aktion, um überhaupt Aufmerksamkeit zu schaffen, weil es eben - völlig unabhängig vom Zweck - super funktioniert.
          Ich finde es es sehr fraglich, ob nachhaltige Aufmerksamkeit für die Krankheit geschaffen werden kann, was sicher notwendig wäre.
          Klassische Spendenwerbung setzt ja darauf, zumindest eine gewisse Identifikation zwischen dem Spender und der Aktion oder Sache um die es geht, zu schaffen. Das ist hier nicht der Fall. Die Aktion würde ja genauso funktionieren, wenn es etwa um ein Ebola-Medikament ging, oder es ums Spenden allgemein ging und der Zweck freigestellt wäre (das wäre mir am sympathischsten).

          Kommentar


          • #6
            "Ich finde es sehr fraglich, ob nachhaltige Aufmerksamkeit für die Krankheit geschaffen werden kann, was sicher notwendig wäre."

            Zumal es ja noch tausend andere Krankheiten gibt, die, was die nachhaltige Aufmerksamkeit betrifft, nicht hintanstehen sollten.
            Aber es ist ein altbekanntes germanisches Phänom: engagiert sich einer für A, muß er sich fragen lassen, weshalb denn auf diese Art, und warum denn dann - bitteschön - nicht auch für B oder C. Ausnahmsweise will ich da Herrn glauer mal Recht geben, obwohl mich das eigentlich nur peripher tangiert. Ich kümmer mich nämlich weder um A, noch um B und C, solange mein Weib nicht zu wenig Eier in den Spätzlesteig tut.

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
              Ausnahmsweise will ich da Herrn glauer mal Recht geben, obwohl mich das eigentlich nur peripher tangiert. Ich kümmer mich nämlich weder um A, noch um B und C, solange mein Weib nicht zu wenig Eier in den Spätzlesteig tut.
              Nicht dass hier das Gerücht aufkommt ich würde mir vor aller Welt einen Eiskübel über den Kopf stülpen. Wenig läge mir ferner. Aber rügen mag ich der Leute Engagement und Spendenwilligkeit nicht.

              Kommentar


              • #8
                Ich will nicht falsch verstanden werden, rügen will ich niemanden der mitmacht, es macht ja wohl (fast) jeder in guter Absicht. Dennoch bleibe ich dabei, dass großes Hypes immer auch problematische oder zumindest bedenkenswerte Aspekte haben.

                Kommentar


                • #9
                  "Harlem Shake" war vom Unterhaltungswert für mich lustiger - und es geschah aus eigenem Antrieb. Die „Eis-Geschichte“ wird mir zu sehr zum "Zwang" und „Selbstdarstellung“: No¬mi¬nie¬rung und weitere Menschen herausfordern, Dabei-Sein (wann werde ich endlich herausgefordert etc.).

                  Aber ich will die Idee nicht schlecht machen – und dann muss das heute wohl so ablaufen.

                  Kommentar


                  • #10
                    Es muß ja neuerdings immer das tag "nachhaltig" dranhängen, damit etwas in diesem Land abgewunken wird.
                    An mir ist diese Aktion irgendwie komplett vorbeigegangen, dennoch freue ich mich, das die Krankheit offensichtlich thematisiert wird. Nicht zuletzt hier im Forum, sei es auuch über die Art des fund raising.

                    Nachhaltig für etwas werben oder auf etwas aufmerksam machen funktioniert innerhalb einer Population, die irgendwelche Identifikationsmuster hat, natürlich leichter, keine Frage.

                    Schönes Beispiel ist der Blazeman. Triathleten sind ja eine big family mit vielen Schnittmengen untereinander. Jon Blais "Blazeman" war auch einer. Seine Teilnahme inklusive Finish (bei der er sich über die Ziellinie rollte) beim Ironman Hawaii 2005 führte dazu, daß wohl kein Triathlet weltweit ALS nicht kennt. 2006 sah er im Ziel im Rollstuhl zu, im Mai 2007 erlag er seiner Erkrankung. Jedes Jahr "rollt" sich der ein oder andere über die Hawaiiziellinie.

                    https://www.youtube.com/watch?v=9Vrjp2P0GlE

                    Kommentar


                    • #11
                      Jetzt auch beim "Wort zum Sonntag" im Angebot: http://www.welt.de/vermischtes/artic...m-Sonntag.html

                      Kommentar


                      • #12
                        Hab' mich mit Herrn Özdemir in der Raucher-Lounge verabredet.
                        s.
                        PS: weiß zwar nicht genau, was es bedeutet, aber I'm an adi Bushdoctor

                        Kommentar

                        Lädt...
                        X