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  • #61
    Der gefällt mir bei Ducasse am besten:
    Romanée Conti - Domaine de la Romanée Conti 1990 14000 €

    Was bin ich froh, dass ich für die Sociandos 1995 aus meinem Keller nicht jedes mal € 250.- berappen muss. Seinerzeit haben sie mich DM 33.- in Suskription gekostet. Wir reden also von etwa € 18 auf € 250.- Die Weine werden im Hause getrunken, da kann man auch adäquat dafür kochen, die Restsumme wird bei Erfort, Bühner, Bau, Klein usw. ausgegeben.
    Beste Grüße
    Daurade

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    • #62
      Ich muss mich etwas korrigieren.
      Denn der von mir genannte Preis von
      Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
      215 EUR
      gilt für eine Person. Zwei Personen übernachten für 235 EUR. Einen Einspareffekt gibt also dennoch nicht wirklich (von einer quasi kostenfreien Übernachtung ganz zu schweigen).

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      • #63
        Nehmen Sie zum Beispiel Baiersbronn:

        Zimmer 350-400 € + 2 Menüs mit Käse a 200 € + Wein nimmt schon die 1T€-Hürde

        Auch bei einigen anderen *** sieht es nicht anders aus ...

        Ich wollte hier auch nicht ein Haus anprangeren, sondern eher den grundsätzlichen Trend aufzeugen, den ich etwas irritierend finde
        Zuletzt geändert von Kimble; 21.04.2010, 15:12.

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        • #64
          Ich finde, das hat nichts mit anprangern zu tun. Die Menüpreise zwischen * und ***-Häusern unterscheiden sich ja nun nicht so stark, wie die Preise der Übernachtungsarrangements, wie Sie ja dargelegt haben. Dahinter ein Fragezeichen zu setzen und nach dem Simm zu fragen, finde ich vollauf gerechtfertigt.

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          • #65
            Und wieder stellt sich, wie schon bei der Hochzeit zu Kana, oder wars Cannae?, die alte Frage: was ist mir etwas wert? Wir sollten nicht vergessen, dass sich ein Großteil der Deutschen der Sünden fürchten würde, wenn sie mehr als 50 € für ein Essen ausgäben.
            Ob eine Hotelsuite 4 - 6 oder 800 $ kostet, ist mir schnuppe, da ich dort ohnehin nicht nächtigen werde. Aber warum sollte ich einem anderen übelnehmen, der das löhnen möchte?
            Es gibt doch tausend Dinge, die mir gefallen würden und die ich mir nicht leiste, weil ich's nicht will oder - noch häufiger - nicht kann.
            Also, um mit Tagore zu sprechen, weint nicht über das, was ihr euch nicht leisten könnt sondern freut euch, was ihr schon alles gefuttert habt und freut euch nochmehr, wenn der Club nicht absteigt.
            Gruß s.

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            • #66
              Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
              und freut euch nochmehr, wenn der Club nicht absteigt.
              Ach, lieber Herr Schlaraffenland,

              wahrlich weise Worte.

              Morchel
              PS: Vielleicht noch ein kleines Stoßgebet für den FCA?

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              • #67
                @Schlaraffenland
                Ich würde Ihnen Recht geben, wenn die deutschen Dreisterner so ausgelastet wären, wie z. B. das Oud Sluis. So lange ich aber in der Woche problemlos mit einem Tag Vorlauf einen Tisch bekomme und es ständig "Schnuppermenüs" und andere Aktionen gibt, um neue Gäste zu bekommen, scheint es doch so, dass das Angebot in Deutschland die Nachfrage übersteigt.

                Und an dieser Stelle ist dann doch auch die Frage nach den Gründen erlaubt, zu denen imho eben auch die Preisgestaltung gehört. Einserseits beklagen sich viele Gastronomen über die Business-Lunch Gäste mit einer Flasche Wasser, andererseits kassieren sie das zahlungswillige Publikum doppelt ab, statt einen Anreiz zu bieten. Wenn ich schon einen Gast habe, der an Wein und Essen eine Menge ausgibt, wäre es doch sicher geschickt, ihm dann ein entsprechend reduziertes Übernachtungspaket anzubieten, um den Besuch attraktiv zu gestalten.

                Wie schon gesagt wäre das kein Thema, so lange die Restaurants und Hotels Vollauslastung haben. Meines Wissens nach ist dem aber eher nicht so und da darf man imho als Gast auch einmal einen Denkanstoss in den Raum stellen.

                PS
                Das ist im Übrigen für mich der selbe Unfug wie bei der Weinkalkulation mit Faktoren. Bei günstigeren Weinen mag das ja noch passen, aber ob ein Gastronom z. B. einen 200 €-Wein wirklich mit dem Faktor 3 kalkulieren muss, halte ich für fraglich. Ich denke dass 150 € Korkgeld besser wären, als nur dreimal im Jahr diesen Wein zu verkaufen. Aber das muss natürlich letztendlich jeder selbst wissen.
                Zuletzt geändert von Kimble; 21.04.2010, 19:29.

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                • #68
                  @Schlaraffenland
                  Sie haben vollkommen recht - ich habe kein generelles Problem mit den Menüpreisen der deutschen Spitzengastronomie. Übernachtungspreise mag jeder selbst bewerten (zumal die sich ja bei 5-Sterne-Häusern deutlich stärker unterscheiden, als etwa die Menüpreise der Spitzenrestaurants).
                  Aber wenn ein Arrangement aus Essen+Übernachtung angeboten wird, geht der arglose Gast doch von einem gewissen Spareffekt aus, da dies in den meisten Häusern auch so ist. Ist das an mancher Stelle eher nicht der Fall, kann ich den Sinn eines solchen Angebots nicht nachvollziehen und buche lieber die einzelnen Komponenten.

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                  • #69
                    Hallo
                    wir hatten ein Problem mit einem Teilaspekt der Preisgestaltung.
                    In dem Lokal gab es zwei Menüs vier Gänge zu 110€ und sechs Gänge zu150€.
                    Eigentlich nehmen wir normalerweise das größere Menü, hier gefielen uns die vier Gänge wesentlich besser. Dazu suchten wir zwei weitere Gänge aus dem anderen Menü aus und baten die Küche diese in unser Menü einzubauen. Diese Gerichte waren beide in dem großen Menü und beide auch als ala Carte Gerichte verfügbar. Als ala Carte Gerichte wurden sie mit jeweils 60€ ausgewiesen. Dieser Preis stand auch auf der Rechnung und beflügelte den Menüpreis enorm. Wir hatten aber auch bei der Bestellung nicht nachgefragt, weil wir dieses schon öfter gemacht haben und bisher ein im Rahmen des Menüs angepassten Preis berechnet bekommen haben. Sind wir da zu kleinlich?
                    Auf eine Antwort auch von Gastronomen würde ich mich sehr freuen.

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                    • #70
                      Zitat von bauernmahl Beitrag anzeigen
                      Hallo
                      wir hatten ein Problem mit einem Teilaspekt der Preisgestaltung.
                      In dem Lokal gab es zwei Menüs vier Gänge zu 110€ und sechs Gänge zu150€.
                      Eigentlich nehmen wir normalerweise das größere Menü, hier gefielen uns die vier Gänge wesentlich besser. Dazu suchten wir zwei weitere Gänge aus dem anderen Menü aus und baten die Küche diese in unser Menü einzubauen. Diese Gerichte waren beide in dem großen Menü und beide auch als ala Carte Gerichte verfügbar. Als ala Carte Gerichte wurden sie mit jeweils 60€ ausgewiesen. Dieser Preis stand auch auf der Rechnung und beflügelte den Menüpreis enorm. Wir hatten aber auch bei der Bestellung nicht nachgefragt, weil wir dieses schon öfter gemacht haben und bisher ein im Rahmen des Menüs angepassten Preis berechnet bekommen haben. Sind wir da zu kleinlich?
                      Auf eine Antwort auch von Gastronomen würde ich mich sehr freuen.
                      Weder zu kleinlich, noch weltfremd, wertes Bauernmahl. Hier hätte die Berechnung des Sechsgangmenüs die normale Folge sein müssen, weil dies die beiden Gänge ebenfalls beinhaltete. Mir ist das aber ganz ähnlich auch schon passiert und ich kann nur dazu raten, den Service ganz freundlich darauf hinzuweisen, und zu fragen, ob es sich hierbei evetuell um einen Fehler handeln könnte. Kommunikation ist alles.

                      Rouget

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                      • #71
                        Zitat von bauernmahl Beitrag anzeigen
                        Als ala Carte Gerichte wurden sie mit jeweils 60€ ausgewiesen. Dieser Preis stand auch auf der Rechnung und beflügelte den Menüpreis enorm. Wir hatten aber auch bei der Bestellung nicht nachgefragt, weil wir dieses schon öfter gemacht haben und bisher ein im Rahmen des Menüs angepassten Preis berechnet bekommen haben.
                        Ich finde es schwierig zu dem Thema Stellung zu nehmen, ohne die Details (z.B. Portionsgrössen) zu kennen. Es gibt Karten, auf denen a la Carte zwei Preise pro Gang stehen - einmal als normale Portion, einmal als Menueportion. Des weiteren kenne ich Restaurants (z.B. in Paris) in denen es nicht unüblich ist, bei a la Carte Gerichten halbe Portionen zu bestellen (die dann natürlich preiswerter sein sollten als eine ganze Portion - aber den Preis einfach durch zwei zu teilen wäre auch zu einfach).

                        Wenn es sich bei diesen Gängen z.B. um Gänge mit hochpreisigen Produkten handeln sollte (darauf würde ja der Preis von 60 Euro pro Gang hindeuten), eignen sich die von Ihnen angegebenen Zahlen nicht so richtig dazu, zu raten wieviel die beiden Gänge in einem Menue denn wert sein sollten.

                        Prinzipiell würde ich empfehlen, in Zukunft vorher einfach nach dem Preis zu fragen.

                        Zeitblom
                        Zuletzt geändert von Zeitblom; 03.05.2010, 17:19.

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                        • #72
                          Zitat von bauernmahl Beitrag anzeigen
                          Auf eine Antwort auch von Gastronomen würde ich mich sehr freuen.
                          Werter Bauernmahl,
                          was Sie da zusätzlich geordert haben machen wir (fast) regelmäßig in den ** oder *** Tempeln.

                          Allerdings sagen wir sofort, dass die Erweiterung Portionen aus den anderen Menue sein sollen und nicht etwa die in der Regel größeren Portionen von der a la Carte.

                          Um das Eröffnungs-Thema nochmals aufzugreifen:
                          Kein *** Restaurant verdient an den Menues einen einzigen Cent.:koch:
                          Deshalb nicht:

                          Zitat Christian Bau -
                          zu den Fakten:
                          das (kleine) Restaurant fasst in der optimalen (!!!) Maximalbelegung 10 Tische / 32 Gäste pro Service.
                          Ausser dem Chef in der Küche und seiner Frau im Service arbeiten weitere 13 ausgelernte Fachkräfte, sowie 3 Reinigungskräfte nur allein für dieses Etablissment.
                          So ähnlich sieht das auch bei den anderen *** Restaurants aus.

                          Bei Anwendung der Grundrechenarten, kann das Ergebnis nur so lauten, dass nur die zusätzliche Order von Aperitif, Wein, Digestif, Kaffe den ** / *** Restaurants einen Gewinn ermöglichen kann.
                          Macht niemand was dran.:cheers:

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                          • #73
                            Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
                            Weder zu kleinlich, noch weltfremd, wertes Bauernmahl. Hier hätte die Berechnung des Sechsgangmenüs die normale Folge sein müssen, weil dies die beiden Gänge ebenfalls beinhaltete.
                            Wenn sich jemand zusätzlich zu einem Menue noch a la Carte Gänge in a la Carte Grösse bestellt? Dann würde ich mir als zukünftiger Gast dieses Hauses wünschen, dass die Kosten dafür auch von dem getragen werden, der diese Bestellung aufgegeben hat.

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                            • #74
                              Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
                              Wenn sich jemand zusätzlich zu einem Menue noch a la Carte Gänge in a la Carte Grösse bestellt? Dann würde ich mir als zukünftiger Gast dieses Hauses wünschen, dass die Kosten dafür auch von dem getragen werden, der diese Bestellung aufgegeben hat.
                              Wenn dem explizit so ist oder war, werter Zeitblom, gebe ich Ihnen zu 100 Prozent recht. Da beide von Bauernmahl georderten Gänge allerdings...

                              1. offenbar auch Bestandteile des großen, sechsgängigen Menüs waren und

                              2. als Ergänzung zu einem viergängigen Menü geordert wurden

                              ...ist es entweder der Gedankenlosigkeit von Service und Küche zuzuschreiben, dass hier nicht entsprechend im Menümodus verfahren wurde, bzw. wenigstens kurz mit dem Gast Rücksprache gehalten wird, ob es denn recht sei, die Größen der Portionen und den Preis harmonisch an das Menü anzupassen, oder aber schlichtweg Abzocke, bzw. Zumutung dem Gast gegenüber, ihm sowohl à la carte-Portionierungen, als auch die entsprechenden Preise anzutun. In dieser Klasse sollte man es von Service und Küche erwarten können, dass mitgedacht und nicht naiv davon ausgegangen wird, dass, wenn der Gast sich sein Menü um weitere Gänge ausbaut, er dies sicher deshalb tun wird, weil er gar so hungrig ist, und Angst hat, nicht satt zu werden. Deshalb selbstverständlich à la carte-Portionen. Man meint es ja nur gut!

                              Nota bene: es ging hier nicht um Gerichte, die vom Haus nur à la carte vorgesehen waren und in der Zubereitung nur als solche funktionieren!

                              Rouget

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                              • #75
                                Prinzipiell würde ich das Vorgehen von soriso, genau zu sagen, was man will, den Anschuldigungen wie

                                Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
                                ...ist es entweder der Gedankenlosigkeit von Service und Küche zuzuschreiben
                                oder

                                Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
                                oder aber schlichtweg Abzocke, bzw. Zumutung dem Gast gegenüber,
                                vorziehen.

                                Solange wir nicht wissen, um welche Gänge es sich handelt, ist es müssig darüber zu diskutieren, ob der Service wissen müsste, wieviel Hunger der Gast noch hat. Ob man z.B. ein Rührei mit einem viertel oder einem halben Trüffel essen will ist m.E. eher eine Frage des Geldbeutels als eine Frage wie hungrig ein Gast ist (die Trüffelfans im Forum mögen mich korrigieren, wenn ich dies falsch einschätze).

                                Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
                                Nota bene: es ging hier nicht um Gerichte, die vom Haus nur à la carte vorgesehen waren und in der Zubereitung nur als solche funktionieren!
                                das hatte ich durchaus gelesen, sollte aber einen Gast nicht daran hindern, _vorher_ genau zu sagen was er will.
                                Zuletzt geändert von Zeitblom; 04.05.2010, 11:33.

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