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  • bauernmahl
    antwortet
    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    Prinzipiell würde ich das Vorgehen von soriso, genau zu sagen, was man will, den Anschuldigungen wie



    oder



    vorziehen.

    Solange wir nicht wissen, um welche Gänge es sich handelt, ist es müssig darüber zu diskutieren, ob der Service wissen müsste, wieviel Hunger der Gast noch hat. Ob man z.B. ein Rührei mit einem viertel oder einem halben Trüffel essen will ist m.E. eher eine Frage des Geldbeutels als eine Frage wie hungrig ein Gast ist (die Trüffelfans im Forum mögen mich korrigieren, wenn ich dies falsch einschätze).



    das hatte ich durchaus gelesen, sollte aber einen Gast nicht daran hindern, _vorher_ genau zu sagen was er will.


    Wenn wir das Menü erweitern, tun wir das nicht aus einem Hungergefühl heraus, sonder aus Intresse an der Kochkunst unseres Gastgebers.

    In einem Gericht wurde ein halber Carabinero verarbeitet ansonsten handelte es sich nicht um Edelprodukte. Leider weiß ich nicht ob es unterschiedliche Portionsgrößen gab. Soweit ich es sehen konnte nicht. Ich möchte auch nicht näher darauf eingehen, da ich hier nicht das Lokal an den Pranger stellen will.

    Für mich war es eigentlich selbstverständlich, daß in einem Menü auch die Menüportion serviert und abgerechnet wird. Wenn das Gericht nur ala Carte angeboten würde, wäre die Diskusion nicht nötig. Hier hatte das Gericht bei dem sechs Gang Menü klar eine ander Preiskalkulation.
    Aber demnächst werden wir -vorher- genau fragen.

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  • Rouget
    antwortet
    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    sicher, es geht ausschliesslich darum, dass...da könnte der Hinweis darauf, dass eine a la Carte-Portion nicht automatisch sättigender ist, ja die Argumentation stören.

    Hä?

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  • Zeitblom
    antwortet
    Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
    Dennoch geht es hier nicht um die Menge verwendeter Trüffel
    sicher, es geht ausschliesslich darum, dass

    Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
    wenn der Gast sich sein Menü um weitere Gänge ausbaut, er dies sicher deshalb tun wird, weil er gar so hungrig ist, und Angst hat, nicht satt zu werden. Deshalb selbstverständlich à la carte-Portionen.
    da könnte der Hinweis darauf, dass eine a la Carte-Portion nicht automatisch sättigender ist, ja die Argumentation stören.

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  • Rouget
    antwortet
    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    Prinzipiell würde ich das Vorgehen von soriso, genau zu sagen, was man will .... sollte aber einen Gast nicht daran hindern, _vorher_ genau zu sagen was er will.
    Das ist, werter Zeitblom, in jedem Fall die einfachste und schlussendlich für beide Seiten beste Herangehensweise und beugt bösen Überraschungen vor.

    Dennoch geht es hier nicht um die Menge verwendeter Trüffel und daher bleibe ich bei meiner Meinung, dass ein aufgeweckter Service die Initiative hätte ergreifen müssen - weil es beide Gerichte ja in Menüportionen gegeben hat. So ist das Vorgehen meiner Ansicht nach nämlich gleichzusetzen mit

    - ungefragt eine weitere Flasche Wasser servieren
    - ungefragt einen doppelten Espresso statt eines einfachen zu servieren

    Der Herr Bauernmahl hat sich ja außerdem nicht ausschließlich die beiden fraglichen Gerichte geordert, sondern diese zu seinem festen Menü dazubestellt. In dieser Situation dann ganz selbstverständlich von à la carte-Portionen auszugehen, wenn die entsprechenden Menü-Portionen ebenfalls angeboten werden, halte ich weiterhin für etwas vermessen.

    Rouget

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  • Zeitblom
    antwortet
    Prinzipiell würde ich das Vorgehen von soriso, genau zu sagen, was man will, den Anschuldigungen wie

    Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
    ...ist es entweder der Gedankenlosigkeit von Service und Küche zuzuschreiben
    oder

    Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
    oder aber schlichtweg Abzocke, bzw. Zumutung dem Gast gegenüber,
    vorziehen.

    Solange wir nicht wissen, um welche Gänge es sich handelt, ist es müssig darüber zu diskutieren, ob der Service wissen müsste, wieviel Hunger der Gast noch hat. Ob man z.B. ein Rührei mit einem viertel oder einem halben Trüffel essen will ist m.E. eher eine Frage des Geldbeutels als eine Frage wie hungrig ein Gast ist (die Trüffelfans im Forum mögen mich korrigieren, wenn ich dies falsch einschätze).

    Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
    Nota bene: es ging hier nicht um Gerichte, die vom Haus nur à la carte vorgesehen waren und in der Zubereitung nur als solche funktionieren!
    das hatte ich durchaus gelesen, sollte aber einen Gast nicht daran hindern, _vorher_ genau zu sagen was er will.
    Zuletzt geändert von Zeitblom; 04.05.2010, 11:33.

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  • Rouget
    antwortet
    Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
    Wenn sich jemand zusätzlich zu einem Menue noch a la Carte Gänge in a la Carte Grösse bestellt? Dann würde ich mir als zukünftiger Gast dieses Hauses wünschen, dass die Kosten dafür auch von dem getragen werden, der diese Bestellung aufgegeben hat.
    Wenn dem explizit so ist oder war, werter Zeitblom, gebe ich Ihnen zu 100 Prozent recht. Da beide von Bauernmahl georderten Gänge allerdings...

    1. offenbar auch Bestandteile des großen, sechsgängigen Menüs waren und

    2. als Ergänzung zu einem viergängigen Menü geordert wurden

    ...ist es entweder der Gedankenlosigkeit von Service und Küche zuzuschreiben, dass hier nicht entsprechend im Menümodus verfahren wurde, bzw. wenigstens kurz mit dem Gast Rücksprache gehalten wird, ob es denn recht sei, die Größen der Portionen und den Preis harmonisch an das Menü anzupassen, oder aber schlichtweg Abzocke, bzw. Zumutung dem Gast gegenüber, ihm sowohl à la carte-Portionierungen, als auch die entsprechenden Preise anzutun. In dieser Klasse sollte man es von Service und Küche erwarten können, dass mitgedacht und nicht naiv davon ausgegangen wird, dass, wenn der Gast sich sein Menü um weitere Gänge ausbaut, er dies sicher deshalb tun wird, weil er gar so hungrig ist, und Angst hat, nicht satt zu werden. Deshalb selbstverständlich à la carte-Portionen. Man meint es ja nur gut!

    Nota bene: es ging hier nicht um Gerichte, die vom Haus nur à la carte vorgesehen waren und in der Zubereitung nur als solche funktionieren!

    Rouget

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  • Zeitblom
    antwortet
    Zitat von Rouget Beitrag anzeigen
    Weder zu kleinlich, noch weltfremd, wertes Bauernmahl. Hier hätte die Berechnung des Sechsgangmenüs die normale Folge sein müssen, weil dies die beiden Gänge ebenfalls beinhaltete.
    Wenn sich jemand zusätzlich zu einem Menue noch a la Carte Gänge in a la Carte Grösse bestellt? Dann würde ich mir als zukünftiger Gast dieses Hauses wünschen, dass die Kosten dafür auch von dem getragen werden, der diese Bestellung aufgegeben hat.

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  • soriso
    antwortet
    Zitat von bauernmahl Beitrag anzeigen
    Auf eine Antwort auch von Gastronomen würde ich mich sehr freuen.
    Werter Bauernmahl,
    was Sie da zusätzlich geordert haben machen wir (fast) regelmäßig in den ** oder *** Tempeln.

    Allerdings sagen wir sofort, dass die Erweiterung Portionen aus den anderen Menue sein sollen und nicht etwa die in der Regel größeren Portionen von der a la Carte.

    Um das Eröffnungs-Thema nochmals aufzugreifen:
    Kein *** Restaurant verdient an den Menues einen einzigen Cent.:koch:
    Deshalb nicht:

    Zitat Christian Bau -
    zu den Fakten:
    das (kleine) Restaurant fasst in der optimalen (!!!) Maximalbelegung 10 Tische / 32 Gäste pro Service.
    Ausser dem Chef in der Küche und seiner Frau im Service arbeiten weitere 13 ausgelernte Fachkräfte, sowie 3 Reinigungskräfte nur allein für dieses Etablissment.
    So ähnlich sieht das auch bei den anderen *** Restaurants aus.

    Bei Anwendung der Grundrechenarten, kann das Ergebnis nur so lauten, dass nur die zusätzliche Order von Aperitif, Wein, Digestif, Kaffe den ** / *** Restaurants einen Gewinn ermöglichen kann.
    Macht niemand was dran.:cheers:

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  • Zeitblom
    antwortet
    Zitat von bauernmahl Beitrag anzeigen
    Als ala Carte Gerichte wurden sie mit jeweils 60€ ausgewiesen. Dieser Preis stand auch auf der Rechnung und beflügelte den Menüpreis enorm. Wir hatten aber auch bei der Bestellung nicht nachgefragt, weil wir dieses schon öfter gemacht haben und bisher ein im Rahmen des Menüs angepassten Preis berechnet bekommen haben.
    Ich finde es schwierig zu dem Thema Stellung zu nehmen, ohne die Details (z.B. Portionsgrössen) zu kennen. Es gibt Karten, auf denen a la Carte zwei Preise pro Gang stehen - einmal als normale Portion, einmal als Menueportion. Des weiteren kenne ich Restaurants (z.B. in Paris) in denen es nicht unüblich ist, bei a la Carte Gerichten halbe Portionen zu bestellen (die dann natürlich preiswerter sein sollten als eine ganze Portion - aber den Preis einfach durch zwei zu teilen wäre auch zu einfach).

    Wenn es sich bei diesen Gängen z.B. um Gänge mit hochpreisigen Produkten handeln sollte (darauf würde ja der Preis von 60 Euro pro Gang hindeuten), eignen sich die von Ihnen angegebenen Zahlen nicht so richtig dazu, zu raten wieviel die beiden Gänge in einem Menue denn wert sein sollten.

    Prinzipiell würde ich empfehlen, in Zukunft vorher einfach nach dem Preis zu fragen.

    Zeitblom
    Zuletzt geändert von Zeitblom; 03.05.2010, 17:19.

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  • Rouget
    antwortet
    Zitat von bauernmahl Beitrag anzeigen
    Hallo
    wir hatten ein Problem mit einem Teilaspekt der Preisgestaltung.
    In dem Lokal gab es zwei Menüs vier Gänge zu 110€ und sechs Gänge zu150€.
    Eigentlich nehmen wir normalerweise das größere Menü, hier gefielen uns die vier Gänge wesentlich besser. Dazu suchten wir zwei weitere Gänge aus dem anderen Menü aus und baten die Küche diese in unser Menü einzubauen. Diese Gerichte waren beide in dem großen Menü und beide auch als ala Carte Gerichte verfügbar. Als ala Carte Gerichte wurden sie mit jeweils 60€ ausgewiesen. Dieser Preis stand auch auf der Rechnung und beflügelte den Menüpreis enorm. Wir hatten aber auch bei der Bestellung nicht nachgefragt, weil wir dieses schon öfter gemacht haben und bisher ein im Rahmen des Menüs angepassten Preis berechnet bekommen haben. Sind wir da zu kleinlich?
    Auf eine Antwort auch von Gastronomen würde ich mich sehr freuen.
    Weder zu kleinlich, noch weltfremd, wertes Bauernmahl. Hier hätte die Berechnung des Sechsgangmenüs die normale Folge sein müssen, weil dies die beiden Gänge ebenfalls beinhaltete. Mir ist das aber ganz ähnlich auch schon passiert und ich kann nur dazu raten, den Service ganz freundlich darauf hinzuweisen, und zu fragen, ob es sich hierbei evetuell um einen Fehler handeln könnte. Kommunikation ist alles.

    Rouget

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  • bauernmahl
    antwortet
    Hallo
    wir hatten ein Problem mit einem Teilaspekt der Preisgestaltung.
    In dem Lokal gab es zwei Menüs vier Gänge zu 110€ und sechs Gänge zu150€.
    Eigentlich nehmen wir normalerweise das größere Menü, hier gefielen uns die vier Gänge wesentlich besser. Dazu suchten wir zwei weitere Gänge aus dem anderen Menü aus und baten die Küche diese in unser Menü einzubauen. Diese Gerichte waren beide in dem großen Menü und beide auch als ala Carte Gerichte verfügbar. Als ala Carte Gerichte wurden sie mit jeweils 60€ ausgewiesen. Dieser Preis stand auch auf der Rechnung und beflügelte den Menüpreis enorm. Wir hatten aber auch bei der Bestellung nicht nachgefragt, weil wir dieses schon öfter gemacht haben und bisher ein im Rahmen des Menüs angepassten Preis berechnet bekommen haben. Sind wir da zu kleinlich?
    Auf eine Antwort auch von Gastronomen würde ich mich sehr freuen.

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  • QWERTZ
    antwortet
    @Schlaraffenland
    Sie haben vollkommen recht - ich habe kein generelles Problem mit den Menüpreisen der deutschen Spitzengastronomie. Übernachtungspreise mag jeder selbst bewerten (zumal die sich ja bei 5-Sterne-Häusern deutlich stärker unterscheiden, als etwa die Menüpreise der Spitzenrestaurants).
    Aber wenn ein Arrangement aus Essen+Übernachtung angeboten wird, geht der arglose Gast doch von einem gewissen Spareffekt aus, da dies in den meisten Häusern auch so ist. Ist das an mancher Stelle eher nicht der Fall, kann ich den Sinn eines solchen Angebots nicht nachvollziehen und buche lieber die einzelnen Komponenten.

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  • Kimble
    antwortet
    @Schlaraffenland
    Ich würde Ihnen Recht geben, wenn die deutschen Dreisterner so ausgelastet wären, wie z. B. das Oud Sluis. So lange ich aber in der Woche problemlos mit einem Tag Vorlauf einen Tisch bekomme und es ständig "Schnuppermenüs" und andere Aktionen gibt, um neue Gäste zu bekommen, scheint es doch so, dass das Angebot in Deutschland die Nachfrage übersteigt.

    Und an dieser Stelle ist dann doch auch die Frage nach den Gründen erlaubt, zu denen imho eben auch die Preisgestaltung gehört. Einserseits beklagen sich viele Gastronomen über die Business-Lunch Gäste mit einer Flasche Wasser, andererseits kassieren sie das zahlungswillige Publikum doppelt ab, statt einen Anreiz zu bieten. Wenn ich schon einen Gast habe, der an Wein und Essen eine Menge ausgibt, wäre es doch sicher geschickt, ihm dann ein entsprechend reduziertes Übernachtungspaket anzubieten, um den Besuch attraktiv zu gestalten.

    Wie schon gesagt wäre das kein Thema, so lange die Restaurants und Hotels Vollauslastung haben. Meines Wissens nach ist dem aber eher nicht so und da darf man imho als Gast auch einmal einen Denkanstoss in den Raum stellen.

    PS
    Das ist im Übrigen für mich der selbe Unfug wie bei der Weinkalkulation mit Faktoren. Bei günstigeren Weinen mag das ja noch passen, aber ob ein Gastronom z. B. einen 200 €-Wein wirklich mit dem Faktor 3 kalkulieren muss, halte ich für fraglich. Ich denke dass 150 € Korkgeld besser wären, als nur dreimal im Jahr diesen Wein zu verkaufen. Aber das muss natürlich letztendlich jeder selbst wissen.
    Zuletzt geändert von Kimble; 21.04.2010, 19:29.

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    Ein Gast antwortete
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    und freut euch nochmehr, wenn der Club nicht absteigt.
    Ach, lieber Herr Schlaraffenland,

    wahrlich weise Worte.

    Morchel
    PS: Vielleicht noch ein kleines Stoßgebet für den FCA?

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  • Schlaraffenland
    antwortet
    Und wieder stellt sich, wie schon bei der Hochzeit zu Kana, oder wars Cannae?, die alte Frage: was ist mir etwas wert? Wir sollten nicht vergessen, dass sich ein Großteil der Deutschen der Sünden fürchten würde, wenn sie mehr als 50 € für ein Essen ausgäben.
    Ob eine Hotelsuite 4 - 6 oder 800 $ kostet, ist mir schnuppe, da ich dort ohnehin nicht nächtigen werde. Aber warum sollte ich einem anderen übelnehmen, der das löhnen möchte?
    Es gibt doch tausend Dinge, die mir gefallen würden und die ich mir nicht leiste, weil ich's nicht will oder - noch häufiger - nicht kann.
    Also, um mit Tagore zu sprechen, weint nicht über das, was ihr euch nicht leisten könnt sondern freut euch, was ihr schon alles gefuttert habt und freut euch nochmehr, wenn der Club nicht absteigt.
    Gruß s.

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