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Restaurants ohne Stern die man besuchen sollte

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  • #16
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Aalen: zu viele Gründe gibt es nicht, Aalen im Ostalbkreis zu besuchen
    Werter Schlaraffenland,

    da muss ich wirklich bedauern, Ihnen in diesem Punkt Recht geben zu müssen, denn hätte ich gute Gründe, wäre die Reservierung schon so gut wie getätigt ...

    Sich den Hinweis ins Handschuhfach legend:
    Q.

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    • #17
      Sehr geehrter Herr Schlaraffenland,
      immerhin liegt Aalen auf dem Weg nach Rosenberg.

      Liebe Grüsse

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      • #18
        Neben der entsprechenden Gästebewertung hier noch eine kleine "Verstärkungsnotiz" zur jüngst besuchten "Alten Schule" in Siek/Landkreis Stormarn bei Ahrensburg:

        Was unser werter Dr. so vehement - und zu Recht - einfordert, nämlich sehr gute Küche mit deutlichem preislichen Abstand zur **- oder ***-Kategorie, es ist möglich! OK, eher im Bib- als im *-Bereich, aber auf jeden Fall in HH und Umland mehr als fair, wenn es um Preis/Leistung geht. 28 EUR für drei Gänge sind schon mal ein Wort. Eine aromatisch tiefe Morchelessenz mit (allerdings nicht sehr kraftvollen) Trüffelklößchen ist drin, zwei amtliche Stücke vom Ibericoschwein mit grünem Spargel und einem wunderbar schlotzigen Kartoffelgratin und schließlich, die für mich größte Überraschung, ein erstens erkennbar ambitioniert konzipiertes und 'gebautes' und zweitens sehr fein süß/säuerlich gelungenes Dessert: gebackene Tarte Tatin, fein geschichtet in Teigplättchen und Apfelstückchen, dazu ein respektables Apfeleis. Vorweg sehr gutes Brot mit aromatisiertem Salz und einer Olivenöl-Crème und ein Amuse Bouche, das nicht weiter störte. Die Gattin wählte A la carte; Iberico-Tatar mit flüssigem Eigelb, und hatte daran ihren rustikalen Spaß, noch mehr allerdings am Hauptgang, geschmorter Heidschnuckenschulter mit Kartoffelpüree und Frühlingsgemüse - schmackofatz. Zum Abschluss blieb noch Platz für dreierlei Sorbets, wobei eine Kombination von Melone und Muskateller besonders überzeugte. OK, der Heidschnucken-Hauptgang erreichte preislich beinahe meinen Menüpreis, aber das war in Ordnung. Zusammen mit einigen Gläsern Wein (recht ordentliche Gewächse im glasweisen Ausschank; und durch die Wahl zwischen 0,1 und 0,2 Liter preislich auch deutlich unter 5 Euro darstellbar - geradezu sensationell, wenn man Hamburger Preise gewohnt ist) ergab sich ein Bon von ziemlich genau 100 Euro. Gut, kein Aperitiv, kein Kaffee, aber da will ich wahrlich nicht meckern.
        In der Feinabstimmung wäre noch etwas mehr Mut zu wünschen (Würzung!) und im Detail bei den Produkten wäre in der Qualität noch ein bisschen Luft nach oben - aber so lasse ich mir Landhausküche gefallen. Auch das Grundkonzept (Karte, Menü und zusätzlich saisonale/regionale Aktionsgerichte) überzeugt und nicht zuletzt die angenehme, unprätentiöse Atmosphäre.

        Wohl dem, der keine Großstadtpacht zahlen und kein glamourbedürftiges Großstadpublikum bedienen muss!

        Beste Grüße,
        Q.

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        • #19
          Zitat von chess Beitrag anzeigen
          Das ist eine Philosophiefrage.

          Entweder in möglichst guten Restaurants zu speisen oder in aller Regel nur in ** und ***.

          Wir sind da klar der Meinung, dass man

          a) kulinarisch sehr viel besser fährt und deutlich weniger Enttäuschungen erfährt, wenn man konsequent auf ** und *** setzt

          und

          b) damit auch deutlich günstiger kommt, da man sich ein kulinarisches ** bzw. *** Highlight entweder finanziell schon nicht regelmäßig gönnen kann/möchte

          sowie

          c) Essen auf sehr gutem Niveau auch etwas besonderes sein sollte, um dies auch immer wieder schätzen zu können!


          KG Chess
          Wenn ich diese, und ähnliche Aussagen hier im Forum, mal provokant zu Ende denke, dann müsste man die Ein-Stern-Kategorie abschaffen, weil es doch in aller Regel enttäuschend ist dort zu speisen.
          Das dürfte wohl nicht im Sinne von Freunden guter Küche sein. Worum geht es also tatsächlich? Um ein angemessenes PL-Verhältnis? Um die Kriterien für die Verleihung der Bewertungen?

          So und nun ziehe ich mich mal warm an und harre der Anmerkungen.

          Beste Grüße,
          Gelegenheitsgourmet

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          • #20
            Lieber Gelegenheitsgourmet,

            für mich geht es in solchen Diskussionen, die auch in anderen Threads immer mal wieder aufkommen, darum, dass die Bandbreite der Einsterner wirklich enorm ist. Sowohl was die Küchenleistung als auch den Preis dafür anbelangt. Diese Meinung teile ich auch. Was mich aber nicht abhält, bei Einsternern meiner Wahl gerne essen zu gehen. Also: Gehen Sie da hin, wo es Sie freut und berichten Sie darüber .

            Herzliche Grüße
            Morchel

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            • #21
              Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
              Lieber Gelegenheitsgourmet,

              für mich geht es in solchen Diskussionen, die auch in anderen Threads immer mal wieder aufkommen, darum, dass die Bandbreite der Einsterner wirklich enorm ist. Sowohl was die Küchenleistung als auch den Preis dafür anbelangt. Diese Meinung teile ich auch. Was mich aber nicht abhält, bei Einsternern meiner Wahl gerne essen zu gehen. Also: Gehen Sie da hin, wo es Sie freut und berichten Sie darüber .
              Sehr schön gesagt.

              Wenn ich keine 1* mehr besuchen würde, dann würde ich hier im Fränkischen nur noch ein bis zweimal im Jahr zum Essen kommen.
              (wenn man mal vom Essigbrätlein absieht).

              Gruß!

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              • #22
                Werter Herr Fragolini,

                dass Sie hier im Fränkischen nur ein bis zweimal essen könnten, ist hoffentlich ein wenig übertrieben. Nun gut nach Wegzug des Gastronomique wird es hier eng, aber das Essig ist sicher nicht die alleinige Alternative (zu teuer, viele, wenig inspirierende Gemüsegerichte, die Karte wiederholt sich jedes Jahr...). Warum nicht weg von den Sternen und auf zu den Weinländers in Cadolzburg: "großbürgerliche" Küche auch mit div. Innereien , stets frisch zubereitet, Charme und fränkischer Sturschädel. Hingehen und berichten?

                Schönen Tag!

                Herr Sternentor

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                • #23
                  Sehr geehrte Damen und Herren,

                  da Sie hier über Restaurants im fränkischen ohne Stern diskutieren, würde ich Sie gerne zu mir ins Restaurant Rosmarin im Hotel Bayerischer Hof in Erlangen einladen.
                  www.bayerischer-hof-erlangen.de

                  Kulinarische Grüße

                  Marek Nitsche:koch:

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                  • #24
                    Da haben Sie mich missverstanden, lieber Herr Sternentor.

                    Ich weiche ja in Franken auf Restaurants ohne * aus, wie Dettelbach, Iphöfer Kammer und ähnliches. Zwischendurch einmal etwas herzhaft fränkisches geht durchaus.
                    Oder ich habe eben die Wahl auf einige wenige 1* auszuweichen (Mittermeier, Phillipp).

                    Nur mit 2* oder 3* sind wir eben hier in Franken mager ausgestattet.


                    Gruß!

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                    • #25
                      Sehr empfehlenswert: http://www.brauerei-burkarth.de/
                      Mitten im schönen Städtchen Amorbach gelegen, ein Gasthof wie man sich ihn wünscht. Gute Jahreszeitenküche mit ordentlichen Portionen zu einem fairen Preis. Aktuell gute Wild und Pilzgerichte.
                      Service nicht auf Augenhöhe mit den Gerichten.

                      Zwar kein Geheimtipp mehr, da in fast allen Führern zutreffend bewertet, aber rundum besuchenswert, wenn man im Odenwald unterwegs ist.

                      Würde ich nicht soweit entfernt wohnen wäre ich dort sicher öfters zu Gast.


                      Gruß!

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                      • #26
                        Und noch ein sehr empfehlenswerter Landgasthof: http://www.gasthaus-limbacher.de/ in Herrieden nahe an der A6.

                        Gediegene Atmosphäre, netter Chef, der serviert und kocht. Alles frisch zubereitet mit guten Zutaten.
                        Große Portion Tafelspitzsülze mit guter Fleischqualität, schön geschichtet mit Wuzelgemüse, angenehmes Dressing.
                        Einwandfreies Carpaccio, perfekt mariniert, Ruccola dazu seperat gereicht.
                        Frische Nudeln mit Steinpilzen, besser wie bei den meisten Italienern und viel günstiger.
                        Lammhaxerl aus dem Ofen, rundum erfreulich, zartes Fleisch, viel Wurzelgemüse. Schmeckte einfach gut.
                        Ordentliche Desserts, sehr gute Quarkknödel.

                        Keine *-Küche, verhaltene Kreativität, aber alles gut und frisch.
                        Rundum empfehlenswert.


                        Gruß!

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                        • #27
                          Wenn wir hier gerade Sammeln:

                          Ziemlich ab vom Schuss für die Meisten, keine Sterneküche sondern (ich wage es) ehrliche Landgasthofküche, gut, sauber und geschmackvoll gibt es im südlichen Baden-Württemberg nördlich des Bodensees im Landgasthof Hirsch in Ostrach. Siehe auch http://www.landhotel-hirsch.de/

                          Beste Grüße,
                          Gelegenheitsgourmet

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                          • #28
                            Siebeck empfielt das Restaurant südlich von Straßburg, das sich für mich sehr verlockend anhört

                            http://www.zeit.de/2010/34/Siebeck-Pilgermahl

                            PS: hier noch (die hoffentlich richtige) Homepage des Restaurants: http://auberge-chapelle.fr/
                            Zuletzt geändert von Zeitblom; 27.08.2010, 12:25.

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                            • #29
                              Zitat von Zeitblom Beitrag anzeigen
                              Siebeck empfielt das Restaurant südlich von Straßburg, das sich für mich sehr verlockend anhört

                              http://www.zeit.de/2010/34/Siebeck-Pilgermahl

                              PS: hier noch (die hoffentlich richtige) Homepage des Restaurants: http://auberge-chapelle.fr/
                              Wir haben den Artikel zum Anlass für einen Besuch in der Chapelle genommen und konnten ein recht schönes Mittagessen verspeisen.

                              Die Gänseleber war comme il faut, mit einem Fruchtkern aus Berawecka gefüllt und einer Beigabe leicht säuerlicher Gemüsewürfel. Dazu wurden einige Scheiben frisch geröstete Scheiben helles und dunkles Brot gereicht. Prima Alternative zu Brioche.

                              Die klassischen Oeufs à la russe wurden mit drei halben Hühnereiern bester Qualität serviert. Die Mayo war reichlich und hausgemacht, der Gemüsesalat gut.

                              Die Küche hat wohl ein Faible für die Verwendung von Zwiebelgrün, das sich bei den beiden Hauptgerichten freie Bahn brach. Ich empfand dies bei beiden Tellern als nicht förderlich.

                              Mein Mann war von den mit Kalbschwanz gefüllten Ravioli (mir war der Teig etwas zu dick) ansonsten sehr angetan und die Sauce war gut genug, aufgetunkt zu werden. Mein Teller war, außer mit besagten Zwiebeln, mit tagesfrischen und wohlschmeckenden Pfifferlingen, einem Spiegelei und sehr kompakten Kartoffelgnocchi gefüllt.

                              Ein Tartelette Tatin mit Aprikosen schmeckte ausgezeichnet.

                              Herrn Siebecks These „...eine Kapelle, die besser ist als mancher Gourmettempel“ erscheint mir jedoch ziemlich übertrieben. Das Restaurant ist, unter anderem Anspruch, sicher einen oder mehrere Besuche wert. Alle Produkte waren von zweifelsfreier Qualität und schmackhaft zubereitet. Die Preise sind für das Gebotene moderat. LG Cynara.

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                              • #30
                                Werte cynara,

                                na Sie sind aber eine Schnelle. Eben der Vorbericht und schon dort gewesen. Vielen Dank für Ihre Sicht, wir hatten im Netz schon durch die Karte geschaut, aber das Restaurant nach Ihren Zeilen nun doch nicht als Pflichtumweg vorgemerkt.
                                :cheers:

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