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Restsüßer Riesling

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  • Zecherwein
    antwortet
    Mut zur Süsse und nicht von selbsternannten Gourmet-Päpsten beinflussen lassen ! Ein kleiner Tip: An Mosel, Saar und Ruwer in den beiden Gruppen der Weinversteigerungsringe umschauen, ggf. auch bei einer der Versteigerungen mitmachen (Kauf nur über zugelassene Weinkommissionäre). a) Grosser Ring b) Bernkasteler Ring

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  • MichaelStromberg
    antwortet
    Wagemutig habe ich mich heute auf den Weg gemacht und das gefährliche Abenteuer des Winzerbesuchs auf mich genommen. Gerade so bin ich wieder lebendig davon gekommen.

    Heute Nachmittag waren wir bei Weingart in Spay. Herr Weingart (sen.) hat uns sehr freundlich und sehr ausführlich über die probierten Weine, die Weinlagen und die Charakteristika der vergangenen Jahrgänge informiert. Obwohl der diesjährige Jahrgang keinen Wein bietet, wie ich ihn im Eingangspost angesprochen habe, haben uns einige der Rieslinge im diesjährigen Jahrgang sehr gut geschmeckt, sodass wir nicht mit leeren Händen gegangen sind. Insgesamt ein sehr informativer und geschmacklich interessanter Besuch, der Lust auf die Erkundung weiterer Weingüter macht. Vielen Dank nochmal für die gute Empfehlung.

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  • Morchel
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    Aber wie man's auch dreht und wendet, wie gewissenhaft man in seiner Vorbereitung auch sein mag, wie genau man bei erfahrenen, fast möchte man sagen, wagemutigen Männern nachfragt, eine gewisses Restrisiko beim Besuch eines Winzers, womöglich einem der letzten Abenteuer hierzulande, wird bleiben.
    Gerade erst gelesen. Ach, Herr Schlaraffe ...

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  • QWERTZ
    antwortet
    Zitat von Schlaraffenland Beitrag anzeigen
    womöglich einem der letzten Abenteuer hierzulande
    Herrlich! Danke für diese Worte:cheers:

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Aber wie man's auch dreht und wendet, wie gewissenhaft man in seiner Vorbereitung auch sein mag, wie genau man bei erfahrenen, fast möchte man sagen, wagemutigen Männern nachfragt, eine gewisses Restrisiko beim Besuch eines Winzers, womöglich einem der letzten Abenteuer hierzulande, wird bleiben.

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  • fluenz
    antwortet
    ich würde mal eine Stunde einplanen, ruhig auch verschiedene Gläser stehen lassen um sie auch noch nacheinander zu probieren.

    Oft verbinden wir Weingutsbesuche mit Übernachtungen, dann gibt es die Probleme nicht so. Fahren tagsüber mit dem Rad (ja, ist auch unvernünftig, weiß ich) und holen die Weine am nächsten bzw. letzten Tag ab.
    Manchmals nutzen wir öffentliche Verkehrsmittel und die Versandmöglichkeiten - bei Weingart und Müller sind die Versandkosten sehr gering; das holen sie ggfs. mit zwei Mal ehrlichen Kosten bei eigener Anreise nicht zwingend raus. Sehr oft resultiert eine Weinbestellung auch aus dem Besuch einer Weinveranstaltung.
    Ansonsten habe ich eine sehr verständnisvolle Ehefrau, wir haben bestimmte Abmachungen und das funktioniert sehr gut (viel wichtiger noch bei Restaurantbesuchen).

    Ausspucken geht natürlich auch, aber dafür sollte man m.E. das mal zumindest zu Hause trainiert haben.

    gruß
    fluenz

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  • MichaelStromberg
    antwortet
    @rocco
    Vielen Dank für den Ratschlag. So werden wir es machen. Könnte Sie noch eine grobe Einschätzung dazu geben, wie lange man für eine Weinprobe zeitlich veranschlagen muss, wenn man sich nicht überhetzen will?
    Zuletzt geändert von MichaelStromberg; 25.03.2013, 01:10.

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  • rocco
    antwortet
    Zitat von MichaelStromberg Beitrag anzeigen
    @
    Stimmt, dass mach dann ja schon 5-10 probierte Weine. Aber es gibt doch bestimmt immer nur einen kleinen Probeschluck? Darf ich fragen, wie Sie das mit dem Fahren nach Weinproben handhaben? Die Weingüter liegen ja selten so, dass man gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommt.
    Es gibt tatsächlich immer nur einen kleinen Probenschluck, der aber so groß ist, dass Sie am Wein auch vernünftig riechen können. Ich empfehle, dass Sie sich entweder einen freundlichen Fahrer mitnehmen, der nichts trinkt . Oder aber - wenn Sie selber fahren müssen - auszuspucken und allenfalls bei den Weinen, von denen Sie sich nicht nur einen "Mundeindruck", sondern auch einen "Kehleneindruck" verschaffen wollen, einen kleinen Schluck zu nehmen. Die Reste aus dem Glas können Sie auch immer wegschütten. Dagegen hat der Winzer üblicherweise nichts und macht es oft selber so. Wenn man es hochrechnet, kommt man auf diese Weise bei 10 - 15 Weinen auf maximal ein 0,1 Glas Wein.

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  • MichaelStromberg
    antwortet
    @Fluenz
    Eine Besuch an verschiedenen Tagen wäre sicherlich sinnvoll. Hatte das auch so geplant. Wie viel Zeit sollte man für die Weinprobe mitbringen?

    @all
    Stimmt, dass mach dann ja schon 5-10 probierte Weine. Aber es gibt doch bestimmt immer nur einen kleinen Probeschluck? Darf ich fragen, wie Sie das mit dem Fahren nach Weinproben handhaben? Die Weingüter liegen ja selten so, dass man gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommt.
    Zuletzt geändert von MichaelStromberg; 25.03.2013, 01:10.

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  • fluenz
    antwortet
    Böse Zungen würden behaupten, dass am Mittelrhein (wo Spay ja liegt) nie Hauptsaison ist - generell ist der Herbst am stärksten besucht.
    Ich rufe beim Winzer stets vorher an, es kann immer mal aus familiären Gründen geschlossen sein (Hochzeit oder was auch immer).
    Grundsätzlich haben Weingart und Müller aber auf und eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

    Auto:
    Rechenbeispiel: alleine der Bopparder Hamm ist in mehrere Lagen untergliedert, rechnen sie hier einfach mal mit 3 Weinen aus dem Hamm, das dann als Kabinett und Spätlese. Hinzukommen rechnerisch noch ein Basis-QbA und ggfs. eine Auslese. Das Ganze dann in halbtrocken und süss - ja vielleicht sogar auch in trocken. Mal zwei Winzer.
    Entscheiden Sie selbst (ja, ausspucken geht auch, aber auch das will trainiert sein und dürfte nichts für den Anfang sein)
    Wenn Spay nicht weit weg ist, vielleicht auch wg. Reizüberflutung, die Winzer einzeln an zwei Terminen beglücken?

    Gruß
    Fluenz

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  • QWERTZ
    antwortet
    Das kann ich für die Mosel nicht sagen, da müssen hier die ortskundigen weiterhelfen. Aber ich vermute, die Hauptzeit der direkt-ab-Hof-Käufer ist so von Ende August bis Ende Oktober.

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  • MichaelStromberg
    antwortet
    Vielen Dank. Wann ist "außerhalb der Saison"? Bin da wirklich völlig uninformiert. :heulen:

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  • QWERTZ
    antwortet
    Üblicherweise haben Winzer Öffnungszeiten angegeben. Persönlich habe ich vor allem außerhalb der Saison die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, trotzdem am Tag vorher mal durchzuklingeln, weil gerade bei kleineren Betrieben man doch manchmal im unpassenden Moment auftauchen kann und dann ist das für alle Seiten nicht so angenehm. Ein Probe ist üblicherweise kostenlos - so lange man nicht mit einer größeren Gruppe auftaucht. Offensichtlich wird es Ihre erste Weinprobe direkt bei einem Winzer, da kann ich nur viel Vergnügen wünschen.

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  • MichaelStromberg
    antwortet
    Mir ist erst eben bewusst geworden, dass der Ort Spay, in dem die ganz am Anfang empfohlenen Winzer Müller und Weingart liegen, wunderbar für mich erreichbar liegen. Hätte Spay doch schon einmal früher googeln sollen. Kann man bei beiden einfach während der Öffnungszeiten erscheinen, oder bedarf es am Samstag oder irgendeinem Wochentag einer Voranmeldung?
    Zuletzt geändert von MichaelStromberg; 25.03.2013, 01:09.

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  • wombard
    antwortet
    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Lieber MichaelStromberg,

    Das Gebiet ist recht klein, d.h. Sie haben schnell einen Überblick. Nicht zuletzt können Sie hier eine Menge probieren, ohne arm zu werden.
    im Verhältniss zur Mosel ja., aber wenn ich probieren möchte, kann das Gebiet verdammt gross sein.

    vergessen oder unterdrückt: August und Thomas Perll in Boppard zu Zeiten des Seniors August einer der Top 5Adressen am Mittelrhein, der Junior hat einen ganz anderen Stil, das hat sich erst einspielen müssen. Aktuell eine sehr gute Kollektion, auch mit einem interessanten Spätburgunder und ausgezeichneten restsüssen Weinen.

    und zu der Mosel sei noch angemerkt:

    es sind rd. 150 Km von Koblenz bis Trier zzgl. die Rückfahrt auf dem anderen Moselufer und mindestens genauso viele Winzer gibt es "gefühlt" in jedem Dorf. Noch "schlimmer" ist dies an Saar und Ruwer. Will damit folgendes sagen: Probieren geht über die ganzen, auch meinen, Kommentare.

    Mir kommt aber ihre Frage eher der Suche nach der Absolution gleich, denn Sie ist, wie auch die Frage nach dem *** Restaurant, absolut nicht zu beantworten. Und ob sich z.B. die Empfehlungen hier als ihre Highligts herausstellen werden, kann ich nicht beantworten, den es fehlen hunderte von guten Betrieben.

    Ich würde mir den aktuellen Gault Millau kaufen und dann auf zu den Winzern.
    Die Handvoll, die keinen Besuch empfangen, wie z.B. Egon Müller, können Sie eh beruhigt zur Seite legen. In ihrem Anfangsstadium sich mit so etwas auseinander zu setzen, heisst für mich gerade Führerschein erworben und dann im Ferrari mit 300 über die Autobahn

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