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  • cynara
    antwortet
    Lieber Herr Stromberg,

    ich würde mich von der Begrifflichkeit "offene" Weinprobe auf jeden Fall nicht abhalten lassen. Die sind bei guten Winzern meist hervorragend vorbereitet. Ich erinnere mich an eine, wo zusätzlich eine Geruchsbar aufgebaut war. Sehr interessant. Auch die Gespräche, die sich mit anderen Besuchern ergeben. Die sind mehrheitlich weintechnisch gebildet.

    Außerdem wird auch bei solchen Veranstaltungen gefiltert.

    Ich hoffe, Sie haben eingies zu erzählen, wenn Sie zurück sind. Der einzige Wermutstropfen dürften die wenigen lohnenswerten Restos in dieser Gegend sein (Bad Bergzabern und Hayna mal außen vor). Vielleicht machen Sie noch eine Entdeckug. LG Cynara

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  • MichaelStromberg
    antwortet
    Zitat von Morchel Beitrag anzeigen
    Halten Sie mich für zu intellektuell, aber irgendwie kann man da drauf kommen. Und sei es, dass google hilft.
    Persönliche Erfahrungsberichte lassen aber doch nicht wirklich aus einem Oberbegriff und auch nicht immer zuverlässig aus Suchmaschinen ableiten. Ihrer Beschreibung entnehme ich jedenfalls, dass Sie bei einer offene Weinprobe für den Weininteressierten eher Nachteile im Vergleich zum regulären Besuch des Weinguts sehen.
    Zuletzt geändert von MichaelStromberg; 25.03.2013, 03:20.

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  • Morchel
    antwortet
    Zitat von MichaelStromberg Beitrag anzeigen
    Ihre Empfehlungen habe ich dankbar zur Kenntnis genommen. Werde Ihren Tipps gerne folgen. Das Weingut Siegrist, welches zu den Empfehlungen von QWERTZ gehört, bietet an dem Wochenende, wo wir dort sind, eine "offene Weinprobe" (7€) an. Was ist bei einer offenen Weinprobe genau der Unterschied zur alltäglichen Weinprobe beim Besuch eines Weingutes?
    Während Sie bei einer individuellen Weinprobe allein mit dem Winzer sind und sagen, was Sie interessiert, und dementsprechend die Flaschen eventuell noch verschlossen sind, sind bei einer "offenen Weinprobe" alle (vom Winzer freigegebenen) Flaschen offen und Sie können sich - pardon - für 7 Euro betrinken. Sie sind dann halt auch nicht allein mit dem Winzer und können Ihre vielfältigen Fragen stellen, sondern sind unter Umständen gemeinsam mit einer Menge von Leuten, die sich, wenn es schlecht läuft, einfach nur für 7 Euro betrinken wollen. Ohne Kaufabsicht.

    Halten Sie mich für zu intellektuell, aber irgendwie kann man da drauf kommen. Und sei es, dass google hilft.

    M.

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  • schnecke
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Ich werde in diesem Jahr dort erstmals vor Ort sein. Leider sind viele Weine des 2010er Jahrgangs schon ausverkauft, zum Glück habe ich was vorbestellt :cheers: Bin gespannt die punktuellen Eindrücke aus diversen Weinbegleitungen mal in der Breite zu erleben.
    Mein Keller und später mein Gaumen hatten auch Glück.

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  • MichaelStromberg
    antwortet
    Ihre Empfehlungen habe ich dankbar zur Kenntnis genommen. Werde Ihren Tipps gerne folgen. Das Weingut Siegrist, welches zu den Empfehlungen von QWERTZ gehört, bietet an dem Wochenende, wo wir dort sind, eine "offene Weinprobe" (7€) an. Was ist bei einer offenen Weinprobe genau der Unterschied zur alltäglichen Weinprobe beim Besuch eines Weingutes?

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von cynara Beitrag anzeigen
    Solche Erfahrungen blieben mir bisher erspart. Ich habe Herrn Ochocki im Rahmen einer Weinbergswanderung als sehr begeisternden und wissensreichen Winzer kennen gelernt. Und ich bilde mir ein, dass unter der Leitung der jungen Generation, die Weine deutlich besser geworden sind (ich mag die Riesling Auslese und den Weißburgunder alte Reben). Vielleicht sollten Sie nochmal rübergehen. Sie müssen ja nicht sagen, dass Sie sich gerade durch die grandiosen Weinen von Rebholz probiert haben. Cynara.
    Das freut mich zu hören. Ich hatte damals mit der Schwiegermutter zu tun. Und die website suggerierte weiterhin ähnliches.
    Aber Ihre Einschätzung sagt es ist Zeit für einen (Wieder-) Besuch.

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  • cynara
    antwortet
    Solche Erfahrungen blieben mir bisher erspart. Ich habe Herrn Ochocki im Rahmen einer Weinbergswanderung als sehr begeisternden und wissensreichen Winzer kennen gelernt. Und ich bilde mir ein, dass unter der Leitung der jungen Generation, die Weine deutlich besser geworden sind (ich mag die Riesling Auslese und den Weißburgunder alte Reben). Vielleicht sollten Sie nochmal rübergehen. Sie müssen ja nicht sagen, dass Sie sich gerade durch die grandiosen Weinen von Rebholz probiert haben. Cynara.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von cynara Beitrag anzeigen
    Wenn Sie bei Rebholz vorbeischauen sollten, möchte ich Ihnen den Wilhelmshof empfehlen. Eigentlich eher ein Sektgut, brauchen sich die Weine nicht zu verstecken. Sie müssen einfach nur die Strasse überqueren. Viel Spaß in der Pfalz. LG Cynara.
    Da würde mich ein update sehr interessieren. Ich habe vor etlichen Jahren den Sprung über die Strasse eingestellt, weil ich mich bei zwei Besuchen eher wie ein Therapeut gefühlt hatte. Zu sehr fühlte man sich im Schatten des Nachbarn nicht ausreichend gewürdigt von Presse und Kunden. Da müsste aber jetzt eine neue Generation mit am Werk sein und hoffentlich ist damit etwas Entspannung eingekehrt.

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  • cynara
    antwortet
    Wenn Sie bei Rebholz vorbeischauen sollten, möchte ich Ihnen den Wilhelmshof empfehlen. Eigentlich eher ein Sektgut, brauchen sich die Weine nicht zu verstecken. Sie müssen einfach nur die Strasse überqueren. Viel Spaß in der Pfalz. LG Cynara.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Zitat von rocco Beitrag anzeigen
    Christian Heußler in Rhodt empfehlenswert, wenn man nicht nach den ganz großen Weinen sucht. Die Weine sind alle sehr preisgünstig, recht gefällig (und z.B. auch bei den trockenen Rieslingen nicht ganz trocken) und einfach zu trinken, heben sich aber - wie ich finde - doch positiv von der Masse ab. Auch der Empfang dort ist sehr freundlich.
    Absolut, ich kenne das Weingut seit mehr als zehn Jahren und kann diese Einschätzung nur unterschreiben, absolut verlässliche Qualität, aber im Vergleich zu den genannten Winzern sind die Weine für mich etwas einfacherer gestrickt, eher in der Kategorie gute bis sehr gute Alltagsweine.
    Ich habe es aufgrund der Entfernung zu Herxheim/Landau nicht erwähnt. Neben den Weinen sind dort noch die Brände sehr gut und moderat im Preis, insbesondere aus den aromatischen Rebsorten, wie Gewürztraminer, Sieger- oder Huxelrebe.

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  • rocco
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Mir aus z.T. aus regelmäßigen Besuchen in den vergangenen Jahren bekannt sind in der Region folgende Weingüter:
    In Birkweiler:
    Peter Siener
    Diesen Hinweis möchte ich fett unterstreichen. Siener ist für mich nach Rebholz mittlerweile der beste Betrieb da unten.

    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    In Schweigen [...]
    ...ist aus meiner Sicht für Riesling, Weißburgunder und Chardonnay mittlerweile auch Friedrich Becker sehr empfehlenswert, auch wenn der Betrieb eher für den Spätburgunder bekannt bzw. berühmt ist. Bei den Weißen sind auch die Preise etwas moderater.

    Ansonsten finde ich noch Christian Heußler in Rhodt empfehlenswert, wenn man nicht nach den ganz großen Weinen sucht. Die Weine sind alle sehr preisgünstig, recht gefällig (und z.B. auch bei den trockenen Rieslingen nicht ganz trocken) und einfach zu trinken, heben sich aber - wie ich finde - doch positiv von der Masse ab. Auch der Empfang dort ist sehr freundlich.

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  • QWERTZ
    antwortet
    Diese geschmackliche Erweiterung überrascht mich nicht.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von MichaelStromberg Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für Ihre Empfehlungen. Bezüglich dem Thema Restsüße muss ich sagen, dass ich inzwischen auch immer wieder trockene Weine finde, die mir sehr gut schmecken, sodass ich auch diesen Weinen offen gegenüber stehe.
    Das ist schön. Aber seien Sie gewarnt, innerhalb dessen was gesetzlich trocken heissen darf gibt es gewaltige Unterschiede. Wenn Ihnen der Rebholz'sche Standardriesling auch schmeckt (oder einer von Jochen Beurer aus dem Remstal), dann sind sie angekommen...

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  • MichaelStromberg
    antwortet
    Vielen Dank für Ihre Empfehlungen. Bezüglich dem Thema Restsüße muss ich sagen, dass ich inzwischen auch immer wieder trockene Weine finde, die mir sehr gut schmecken, sodass ich auch diesen Weinen offen gegenüber stehe.

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  • glauer
    antwortet
    Zitat von QWERTZ Beitrag anzeigen
    Ich werde in diesem Jahr dort erstmals vor Ort sein. Leider sind viele Weine des 2010er Jahrgangs schon ausverkauft, zum Glück habe ich was vorbestellt :cheers: Bin gespannt die punktuellen Eindrücke aus diversen Weinbegleitungen mal in der Breite zu erleben.
    Das ist das einzige echte Problem bei Rebholz. Trotz recht stolzer Preise muss man bei etlichen Weinen froh sein etwas zu bekommen (vom Weissburgunder GG wollen wir einfach mal schwiegen...). Umso wichtiger ist es auch die anderen von Qwertz angeführten Betriebe zu besuchen, die in den letzten Jahren immer besser geworden sind. Der Stil ist allerdings meist nicht der ganz gleiche.

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