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Preisliche Grenzen beim Wein im Restaurant?

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  • wombard
    antwortet
    Die Grenzen schieben sich leider jedes Jahr weiter nach oben, vorallem bei den Roten. Als Schweizer ist die Schmerzgrenze wesentlich höher , denn praktisch jeder Wein in Deutschland ist ein Schnäppchen.Aber unsere Grenze liegt denn auch eher bei 100 EUR als wesentlich darüber.

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  • Sphérico
    antwortet
    Gern wähle ich einen Wein, der zwar keine "Granate" sein muß, aber wenigstens mit den Speisen mithalten kann und sie am besten noch ergänzt.
    Deshalb bleibe ich dann in der Regel doch bei zwei Gläsern offenem Wein. Hier habe ich auch die Gelegenheit, Ausgefalleneres zu probieren, ohne gleich die ganze Flasche erstehen zu müssen.
    Ansonsten finde ich doch meist auch die eine oder andere Flasche, die Schmerzgrenze liegt für mich dabei bei dreifachem Ladenpreis, über 160€ bin ich dabei auch noch nicht gegangen.

    MkG, S.

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  • kuechenreise
    antwortet
    Interessieren würde mich auch, in welcher Preiskategorie die meisten Weine in Ein / Zwei / Drei-Stern Restaurants verkauft werden - hat jemand Gastronomieerfahrung von dieser Seite und kann berichten?

    Beste Grüsse, ihr Küchenreise

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  • QWERTZ
    antwortet
    lieber Driver, herzlich willkommen im Forum, da kann ich (fast) zustimmen. Denn die Generalisierung ist das Problem Ich denke Wein ist sicher das Lebensmittel mit der höchste Spanne - von 1.99 € bis zum Spekulationsobjekt. Da sind in manchen Bereichen sicher welche darunter, die über Wert verkauft werden, vor allem relativ zu anderen Weinen betrachtet. Z.B. sind sicher viele Große Gewächse einmalig und besonders und somit ihren Preis von ~30 € wert, aber die Spitzenweine mancher nicht-VDP-Betriebe haben ebenso GG-Qualität, liegen aber vielleicht bei ~20€, auch weil Weingut vielleicht nicht die öffentliche Beachtung findet usw. - auch die Preisunterschiede zwischen manchen Regionen sind nicht nur durch Bodenpreise und Arbeitsaufwand wg. Steillagen zu erklären. Angebot und Nachfrage macht n manchen Ecken Preisentwicklungen möglih, oder verhindert sie, die nicht allein mit der Qualität und dem Arbeitsaufwand zu erklären sind.
    Zuletzt geändert von QWERTZ; 08.05.2012, 15:10.

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  • Driver
    antwortet
    Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
    Im Hinblick auf die gegenwärtigen Preise ist Wein sowieso ein überschätztes Produkt.
    Dem kann ich nicht zustimmen. Wein ist ein Produkt, welches durch viel harte Arbeit erzeugt wird. Hinzu kommt, dass die Qualität und der Charakter des Weins von unglaublich vielen Faktoren abhängt und die Komplexität dieses Getränks meiner Meinung nach einzigartig ist. Deshalb können hohe Preise für wirklich gute Weine auch durchaus gerechtfertigt sein, aber natürlich kommt es auch vor, dass man Weine vorfindet die schon absurde Preise haben. Aber 3€ pro Glas finde ich schon fast zu billig, man muss eben auch bedenken wie viel Arbeit in diesem Glas steckt.

    Des Weiteren kann Wein auch ohne Mahlzeit purer Genuss sein und muss nicht immer nur das Menü ergänzen. Deshalb würde ich Wein niemals als überschätztes Produkt bezeichnen.

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  • Driver
    antwortet
    500-1000€ ist doch schon weit über meiner Schmerzgrenze. Diese liegt eher bei ca. 150€-200€. Zu wirklich besonderen Anlässen kann diese aber auch mal leicht überschritten werden. Meistens bekommt man allerdings auch vorzügliche Weine deutlich unter 100€. Eine Beratung ist meiner Meinung nach immer sehr hilfreich bei der Auswahl des in allen Belangen passenden Weines.

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  • rocco
    antwortet
    Zum Thema: Meine preisliche Grenze hängt immer vom Angebot und von der allgemeinen Preisgestaltung ab (siehe glauer). Es gibt die 08/15 Weinkarten mit den Gutsrieslingen bekannter Erzeuger für 40, den zu jungen Großen Gewächsen für 80-100, dem Sancerre, dem überteuerten Côte de Beaune Chardonnay und der üblichen Bordeaux/Burgund/Barolo/Brunello Rotwein-Auswahl. Da tendiere ich meist zum "kleinsten Übel". Bei einer schön zusammengestellten Weinkarte mit gereiften Weinen und auch ein paar Exoten gebe ich gerne ein bisschen mehr Geld für den Wein aus (für meine Verhältnisse).

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  • LouisXV
    antwortet
    Interpunktion und Orthographie... Herr Schnecke ist da konsequent: Nichts und niemand könnte ihn bewegen, "Haeberlin" statt "Haeberlein" zu schreiben!

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  • quartalsesser
    antwortet
    Wir sollten auch nicht versäumen, den Weinkellnern die Verantwortung für Ihr unverzügliches Niederreißen des gerade erst an anderer Stelle erworbenen Interpunktionsrenommees zuzuweisen, lieber s.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Und ich bei q.
    s.
    Ps:
    und was das Mißtrauen der werten Schnecke einen ganzen Berufsstand betreffend anbelangt: da bin ich einer der da voll dabei ist. Der Someliär ist der natürliche Feind des Gastes! Da seh ich, das mir einer von denem Lambrusco aus der Korbflasche in die Karafe reinzittert, hey, ruf ich, ein Tschianti hatte ich bestellt, wo hat er denn gelernt, in Tschernobyl oder in Alcatraz, Wasserpanscher, in deim Wein verreckt noch lang kein Frosch, Mörderbrut, keiffe ich, später, als ich mir die Riedelsplitter, die sich ja bis ins Herz hätten graben können, hätte ich nicht eine gewisse Robbenkonsistent, nein, nicht Arjen, alles schieres omega-3, aus der Brust präpariere; die Gläser, die ich in den Jackettinnentaschen verborgen hielt, mußten wohl geborsten sein, als ich aus der Kaschemme rausgetragen wurde. Nein, kein Haar, und schon gar kein gutes, laß ich an dieser Hochpreissauerampferdrückerbande.

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  • quartalsesser
    antwortet
    Ich unterschreibe komplett beim Kollegen glauer.

    Beste Grüße
    Q.

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  • glauer
    antwortet
    Für mich gibt es da zwei Aspekte. Zum einen will und kann ich nicht jedes Mal in die Vollen gehen, also ist es wichtig, dass es eine interessante Auswahl an Weinen deutlich unter 100 Euro, und auch unter 50 Euro gibt. Das sollte auch gar kein Problem sein, es gibt herrliche Essensbegleiter, die ab Hof um oder gar unter 10 Euro kosten, selbst von vielen deutschen Topwinzern.

    Zum anderen lasse ich mich durchaus gerne mal zu einem teureren Wein verleiten (wobei ich da immer noch relativ moderat bleibe, Burgund Grand Crus Eskapaden kann sich der Häuslebauer keine leisten), aber da kommt es sehr auf die Kalkulation an. Wenn der 130 Euro Wein nämlich ein 30 Euro Grosses Gewächs ist, welches ich selber, auch noch in viel besserem Reifestadium, im Keller habe, dann bleibe ich doch lieber beim Tafelwein. Bin ich aber zum Beispiel im Schwarzen Adler in Oberbergen, dann sitzt plötzlich der Geldbeutel erschreckend locker, denn hier gibt es alte, perfekt gelagerte Weine zu absolut fairen Preisen (vor der letzten Preiserhöhung war es geradezu unglaublich). Es ist mir klar, dass nicht alle Betriebe solche Ressourcen wie der Adler als langetablierter Importeur haben. Aber jeder kann, wenn er denn will, Weinkarten zusammenstellen, die Spass machen und zum Kauf durchaus auch einer richtig teuren Flasche animieren.

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  • chess
    antwortet
    wenn die Gesellschaft passt und es etwas zu feiern gibt, gehen wir durchaus auch mal in die 250 € Aufwärtskategorien. Das ist für uns auch durchaus ein i-tüpfelchen in einem vollendeten *** Besuch. Normalerweise sind wir auch aber unter 100 € dabei und konnten in aller Regel sehr gute Weine auch in diesem Segment geniessen.

    KG
    Chess

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  • wi090365
    antwortet
    Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
    Ich war jedenfalls noch in keinem Restaurant, in dem es unter 150€ schwierig war, eine Flasche zu finden.
    Grüße, Mohnkalb
    Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
    OK, Paris.:heulen:
    Wir tendieren meistens dazu, höchstens 100 EUR für eine Flasche Wein auszugeben. Mal ist es ohne Probleme, mal gestaltet es sich als schwierig.

    Ich muss sagen, wir fanden die Weinkarte von Heinz Winkler relativ teuer. Da wir 2 Abende hintereinander dort speisten, fiel uns am 2.Abend schon schwer,eine Flasche unter 100 EUR zu finden.

    In Paris war es bis jetzt eher einfacher, wenn man von japanisch-eführtenLokale wie Kei oder Passage 53 absieht. Dort werden zu 99% Burgunderweine angeboten,was natürlich entsprechende Preisniveau mit sich bringt.

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  • Mohnkalb
    antwortet
    OK, Paris.:heulen: Danke für den schnellen Link, Fragolini!

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