Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

(Einfach) schön zu trinken!

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • besseresser
    antwortet
    Gerade hatte ich Ziereisens Viviser 2011 im Glas. Mehrfach. Ach was: bis auf das Glas für die liebste aller Lieben blieb alles für mich. Welch eine Freude für Gaumen und Intellekt. Dafür hat sich das Knöpfle hobeln am Sonntagmorgen gelohnt. Zusammen mit krossem Südtiroler Bauchspeck von Freunden und süffig geschmortem Fasskraut ein wahres Fest am Tag des Herrn.

    Unter 8 Euro die Flasche, m.E. Ein Must. Chasselas, kurz im Großen, klar, rein, leicht würzig, geerdet mit herrlich kühler Eleganz. Weniger Schmelz und Säure als in den Jahrgängen davor. Und anders als die Roten oder der grobe Chardonnay Hard von Ziereisen noch vernünftig bepreist.

    Cheers
    Besseresser

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tobler
    antwortet
    Wein zu Blutwurst-Gerichten? Ein schwieriges Unterfangen! Nach intensiver Recherche hat mich jedoch die fruchtig-würzige und zugleich tanninhaltige Dornfelder-Frühburgunder-Spätburgunder-Cuvée "Us de la Meng" 2011 vom Weingut Meyer-Näkel als Begleitung überzeugt - und auch meine Gäste. Kostenpunkt: um € 15,00. Tipp!

    KG

    Tobler

    Einen Kommentar schreiben:


  • wi090365
    antwortet
    Lieber Schlaraffenland,

    Simon haben wir auch probiert, und, was soll ich sagen, mein Mann war entschieden für Metairie, und ich schliesse mich dem an. Wir haben nämlich ein seltenes Glück (fast) gleiches Weingeschmack zu haben.

    LG
    wi

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    GottseiDank habe ich da mit Ihnen, liebe Frau wi, nicht gewettet; da hätt' ich einiges drauf gesetzt, dass Sie Sich mit dem Carignan Blanc beim Mas Jullien vertan haben, Grenache blanc , hätte ich gedacht ... und damit böse verloren.
    Clos Marie liebe ich ich sehr - obwohl mich Mme auf dem Weingut mindestens zweimal, ich wollte wohlgemerkt nur Wein kaufen, ebenso elegant wie gnadenlos hat abblitzen lassen - den Simon kenne ich seit 1998.
    Bei pinard-de-picard kann man sowohl den Simon als auch den Métaires beziehen. Wär das nicht ein Weihnachtsgeschenk für Ihren Mann? Mich würde dabei interessieren, welchem der Beiden Sie den Vorzug geben würden.
    Mit vinophilen Grüßen
    schlaraffenland
    PS: eine Reise in die Gemeinden um den grimmigen Pic St.Loup kann ich nur empfehlen. In fast jedem Dorf findet man wunderbare Weine; Lauret ist natürlich besonders attraktiv mit Clos Marie und auch mit Cazeneuve.

    Einen Kommentar schreiben:


  • wi090365
    antwortet
    Zum ersten Mal fand die Weinpräsentation von UGM ( Union des Gens de Metier) in Deutschland statt. Hierzu lud am 25.November 2013 die französische Botschaft in Berlin Gastronomen, Journalisten, Weinhändler ein. Wir als absolute Leien dürften auch teilnehmen.

    UGM ist eine Vereinigung von „freien Menschen, die unter Beachtung der Balance Ihrer Umgebung mit der Erde arbeiten“. Somit waren alle vorgestellten Weine aus biodynamischem Anbau.

    Es ist natürlich absolut unmöglich ein detaillierter Bericht über die Weinverkostung abzugeben, schließlich haben wir fast 70 Weine probiert.
    Ich möchte jedoch eine Kurzfassung über die Weine, die uns persönlich beeindruckt haben, zu geben.

    Domaine Jacques Selosse. Champagner Extra Brut „Version-Originale“ und Extra Brut Millesime.
    Außer Konkurrenz waren diese zwei Champagner, die mit unglaublichen Aromavielfalt und Geschmackexplosion uns zutiefst beeindruckt haben. Leider werden wir uns eine Flasche Selosse nicht so oft gönnen, liegen die Champagner bei den Preisen von ca. 100 € und aufwärts. Dass ein Glas Selosse ein besonderer Moment unvergesslich machen kann ist aber unumstritten.

    Domaine Elian da Ros, 2010 „Chante Coucou“ Cotes du Marmandais. Der rote aus Südwesten, der aus 50% Merlot, 20 % Cabernet Franc, 20% Cabernet Sauvignon und 10% autochone Sorte Abouriou besteht schmeckt nach Kirsche, Cassis und etwas Lakritz, wunderbar harmonisch und schön weich tanninhaltig.

    Domaine Plageoles 2011 Prunelart, Gaillac. 100% „vergessene“ Rebsorte Prunelart, schmeckt dieser Wein sehr außergewöhnlich, sehr würzig, nach Kakao, Lakritze, fast etwas „verbrannt“. Kein leichter Wein, aber umso aufregender.

    Domaine Roulot, 2011 Mersault „ Les Meix Chavaux“. Jean-Marc Roulot gilt als einer der besten Mersault-Produzenten Frankreichs, so wundert es nicht, dass sein Mersault frisch, rein und doch sehr reif und schön ist. Wir liebten dieser Wein, der allerdings preislich gesehen nicht für alltäglichen Genuss bestimmt ist.

    Clos Marie, 2011 „Metairie du Clos“ Pic Saint Loup. Mein Mann hat an diesem Wein sein Herz verloren. Wir schmeckten viele rote Beeren, Zimt, Pfeffer raus. Sehr vollmundig und lang, trotzdem sehr frisch und belebend.

    Mas Jullien, 2011 „Mas Jullien“ Blanc. Mein Lieblingsweißwein. 70% Carignan Blanc und 30% Chenin. Unglaublich schöner komplexer anspruchsvoller Wein, der frisch, salzig und würzig schmeckt. Das von uns recherchierte Preisniveau um 22 € finden wir mehr als angemessen.

    Chateau Falfas 2009 Chevalier Vielles Vignes. Dieser Wein war für uns einer der Höhepunkte der Verkostung. Cabernet und Merlot aus 75 Jahre alten Reben, 18 Monate in Eichenfass gereift. Wunderbar in der Nase, sehr feine Tannine und Aromen, Aromen, Kirschen, Schokolade, Holz. Ach, ich brauche nur eine Flasche Chavalier am Abend und nichts mehr kann mich aus der Fassung bringen. Sehr eleganter und schöner Wein mit viel Potential.

    Viele Grüße
    wi

    Einen Kommentar schreiben:


  • fragolini
    antwortet
    Zitat von Sphérico Beitrag anzeigen
    Apropos Pfälzer Weine,
    hatte ich hier schon den sehr guten Syrah von Hollerith (im Freundstück eingekauft) erwähnt ?
    Das Weingut Klein, so der junge Winzer, setzt auch vermehr auf Syrah und, interessanterweise, auf grünen Veltliner.
    Habe aber beides nicht probiert.

    Gruß!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sphérico
    antwortet
    Apropos Pfälzer Weine,
    hatte ich hier schon den sehr guten Syrah von Hollerith (im Freundstück eingekauft) erwähnt ? Vom "no limit" desselben Winzers habe ich ebenfallls Gutes gehört, jedoch noch nicht selbst getrunken.

    MvG, S.

    Einen Kommentar schreiben:


  • QWERTZ
    antwortet
    Das Weingut Gerhard Klein habe ich mit dem Jahrgang 2006 aus dem Auge verloren, aber schon Mitte der 2000er Jahre hat er Holzfass-Rotweine produziert, die vor allem durch sehr gute Leistung für den Preis aufgefallen sind. Wir waren dann 2007 nochmal zu einer Probe da und da konnten die Weine uns nicht überzeugen. Diese Delle hatte damals auch der Gault Millau nachvollzogen und in den vergangenen Jahren das Weingut wieder besser bewertet. In meiner Erinnerung erschienen mir die die Weine seiner Top-Linie S bzw. Theatrum Vinum ein bisschen "gemacht", auf Opulenz hingezogen. Haben Sie auch Weißweine probiert?

    Auch andere Eindrücke aus der Pfalz interessieren mich immer brennend.

    Einen Kommentar schreiben:


  • fragolini
    antwortet
    Ich hatte am Wochenende die Möglichkeit ein paar Pfälzer Weine zu probieren.
    Alles Winzer die nicht oder noch nicht der ersten Garde zu zurechnen sind, aber interessante Weine für wenig Geld anbieten.

    Mein Lieblingswein an diesem Abend:
    Andreas Meyer, Heuchelheim Klingen
    Riesling Herrenpfad, Auslese
    Dezente Süße, schöne Säure, dabei leicht und spritzig.
    Genial zur Gänseleber oder zu wenig süßen Desserts.
    Sehr gut gemacht, da perfekt ausbalanciert.

    Weingut Brendel, Pleisweiler-Oberhofen
    2012 Rieslaner Auslese, trocken
    WOW
    Ein Wein voller Frucht, aber dennoch frisch. Klasse zu Käse und gut gewürzten Gerichten.
    Sensationeller PLV. Der Wein lagert schon in meinem Klimaschrank.
    Leider ist die 2013er Ernte dieses Jahr dem Regen zum Opfer gefallen.

    Weingut Klein, Hainfeld
    Ein hochinteressanter Winzer mit viel Potential.
    Noch ein bisschen übermütig und im, positiven Sinne, ein Verrückter.
    Der 2011 Pinot Sekt brut kommt zart fruchtig und perfekt perlend.
    Ein schöner, leichter Einstieg, aber auch für die Terrasse perfekt.
    Der 2009 Theatrum Vinum R , ein Cuvee aus St. Laurent und Cabernet S.
    Ein wuchtiger Wein, zu 100% aus dem Barrique, aber gut eingebundenes Holz.
    Einer der besten kräftigen Rotweine, die ich in letzter Zeit in D getrunken habe.

    Bei Interesse gerne noch mehr.

    Gruß!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Domaine de la Taille aud Loups
    2011 Vouvray
    Les Caburoches

    Chenin blanc
    Dreimal Südafrika, dreimal Loire
    Dieser war der Beste
    Naturwein, müßte glauer gefallen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mohnkalb
    antwortet
    Mein Sommer- (nicht Terrassen)wein ist rot: 2010 Salwey Spätburgunder in der Literflasche (für knapp 8,-), leicht gekühlt. Simpel und trotzdem nicht eindimensional.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Morchel
    antwortet
    Ich wusste es: Ich bin unwürdig. :heulen::heulen::heulen:

    Der Wein ist trotzdem fein ;-)

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Von wegen, geteert und gefedert!
    Erst geköpft, dann gehangen, dann gespießt auf heiße Stangen, dann verbrannt, dann gebunden, und getaucht, zuletzt geschunden.
    Nach glauers beethovengleichen Hymne auf die Schönheit des Weines kommen Sie mit Aldi Süd. Das erinnert mich an folgende Tresenszene. Mit langem Gewande und grauem Rauschebart steht einer beim Bier und deklamiert: Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie durchaus studiert ... der Gegenüber unterbricht an dieser Stelle. Ich hab auch mal studiert, Mathe.

    Einen Kommentar schreiben:


  • QWERTZ
    antwortet
    Wieso, gegen das Projekt, deutschen Wein von Winzerhand und nicht aus Kellerei-Produktion LEH-fähig zu machen, ist doch erstmal nichts zu sagen. Auch wenn der Preis natürlich schon auf dem Niveau manchen Gutsweins liegt, der natürlich nie in Aldi-fähige Menge verfügbar wäre.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Morchel
    antwortet
    Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt geteert und gefedert werde :

    Aldi Süd hat ja seit geraumer Zeit diese Edition Fritz Keller aus Baden im Angebot. Hab alles aus Neugier probiert, keiner hat mir recht geschmeckt, kann mich an einen Spätburgunder und - ich glaub - einen Riesling erinnern. Jetzt gibt es gerade ein "Saisonangebot" Grauer Burgunder. Den find ich richtig gut. Ein leichter Wein für diese heißen Tage. Nicht wirklich anspruchsvoll, aber er schmeckt. 5,99 Euro.

    Bitte, tut mir nichts.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X