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Thema: Gusto 2017

  1. #21
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    Ich freu mich ja auch, indirekt auch für sie und wäre gern auf der Party...

    ...alles schön und gut aber... Kekse?
    Geändert von passepartout (10.12.2016 um 10:21 Uhr)

  2. #22
    Avatar von HeikeMünchen
    HeikeMünchen ist gerade online Leidenschaftlicher Gourmet mit Profession Gourmet-Club Mitglied
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    Obwohl ich Sie und Ihr Restaurant bisher nicht kenne: einen ganz herzlichen Glückwunsch zu den 6 Pfannen!!

  3. #23
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    Zitat Zitat von HeikeMünchen Beitrag anzeigen
    Obwohl ich Sie und Ihr Restaurant bisher nicht kenne: einen ganz herzlichen Glückwunsch zu den 6 Pfannen!!
    Vielen Dank aber viel schöner werte Frau München ist, dass sowohl Herr Hohlfeld als krasser aber in Hannover kochender Underdog mit rotzigen 14 Punkten der Aufsteiger des Jahres ist und vor allem, dass Herr Kaiser mit all seinen wunderbaren Projekten, der hat nur einen Stern und trotzdem enorme Vorbildfunktion, Koch des Jahres geworden ist. Das der Text über unser Projekt in Gänze runter geht wie Öl, muss ich denke ich nicht extra erwähnen :-))

    Ein schönes Wochenende wünscht

    Passepartout
    Geändert von passepartout (11.12.2016 um 09:08 Uhr) Grund: kurz aufgeräumt

  4. #24
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    Das ist ein Doppelpost!

  5. #25
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    Es gibt im neuen Gusto aus meiner Sicht schon ein paar interessante Entwicklungen:

    • Neben la vie wurde auch das Fischers Fritz abgewertet (deutlich, um zwei Stufen).
    • Während der Gusto an der obersten Spitze nach wie vor eher experimentierfreudige Küchen auszeichnet, scheinen nun auch die klassisch-klassischen Häuser aufzurücken (Sonnora, Brogsitter, Nagaya) und zwar, wie mir scheint, nicht als Reflex auf eine 2016 gesteigerte Küchenleistung, sondern wohl als Korrektur früherer Fehleinschätzungen.
    • Manche Restaurants hatte ich persönlich gar nicht auf dem Schirm, z.B. das Courtier mit nun 9+(!) Pfannen. Das gilt auch für die Aufwertungen von J.Kaiser, Lamm Rosswag und etliche andere.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Mohnkalb Beitrag anzeigen
    Es gibt im neuen Gusto aus meiner Sicht schon ein paar interessante Entwicklungen:
    [*]Manche Restaurants hatte ich persönlich gar nicht auf dem Schirm, z.B. das Courtier mit nun 9+(!) Pfannen. [/LIST]
    Nun, Christian Scharrers Wechsel ins Courtier hat ja bei allen Guides hohe Wellen geschlagen (siehe Homepage):
    - 18 Punkte vom Gault & Millau
    - 4 F im Feinschmecker Journal
    - 1 Stern im Guide Michelin
    - 9 Pfannen im Restaurantführer "gusto"
    - 4 Kochlöffel im Aral Schlemmeratlas
    - Küchentipp und 3 Rubine im Varta-Führer
    - 4,5 Kochmützen im "Der große Hotel & Restaurant Guide" von Bertelsmann

    Es hätte mich mehr gewundert, wenn der Gusto hier zu einer völlig anderen Einschätzung gekommen wäre.

  7. #27
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    Zitat Zitat von malbouffe Beitrag anzeigen
    1 Stern im Guide Michelin
    Diese Diskrepanz zum Gusto erklärt meine Überraschung schon mal ganz gut.

    Bei 4F im Feinschmecker sollte man das Restaurant, sage ich mir selbstkritisch, allerdings vielleicht doch schon mal auf dem Schirm haben. Irgendwie ist der Feinschmeckerguide 2017 leider an mir vorbeigegangen. Gab es da eine Pressekonferenz, auf der die Top-Restaurants ausgerufen wurden? (Wahrscheinlich nicht, denn die F-Guides enthalten selber ja auch keine Übersicht über die 3F/4F/5F-Kategorien.) Aber warum gibt es hier im Forum eigentlich keinen thread zum aktuellen Feinschmeckerguide?

  8. #28
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    Mehr als der Koch des Jahres findet beim Feinschmecker i.d.R. kaum Beachtung.
    Aber, dass Christian Scharrer wieder die Bewertungen erreichen kann, die er mit dem Buddenbrooks hatte, überrascht mich nicht wirklich. Eigentlich eher, dass es bei einem Stern geblieben ist.

  9. #29
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    Eine Anmerkung nochmals zum Koch des Jahres: als Joachim Kaiser diesen Titel in der bundeslandübergreifenden Schwaben-Ausgabe (2004/05) verliehen bekam, hatte ihn der Gusto mit 8 1/2 Pfannen bedacht. (einzig der Adler in Rosenberg bekam deren neun). Kleiner Insider Tipp: ich würd' mit einem Besuch bis nach Weihnachten warten, auch der Weihnachtsfeiern wegen. Auf dem Weihnachtsmarkt von Nördlingen bietet Kaiser aber ein "gestacheltes" Weizen an. Das Rezept stammt von seinem Großvater, der den Bierkeller (wo jetzt der Culatello reift) noch intensiv betrieben hatte. In den Weizenbock wird kurz eine auf offener Flamme erhitzte Stahlstange gehalten. Dadurch schäumt das Bier hoch, und nun wird der heiße Stachel durch diesen Schaum gedreht. Das Ergebnis: das kühle Bier läuft nun durch diesen Schaum, viel wichtiger ist jedoch, daß sich dieser warme Schaum omd Gosch legt, mit seinen angenehmen Karamelltönen. Von dort wird er dann, nach altschwäbischer Sitte, mit dem Handrücken weggewischt (und nicht etwa, wie nördlich des Mains, mit der Zunge und begleitenden lächerlichen Unter- über - Oberlippe -Grimassen)
    Jetzt muß ich aber aufhören, sonst komm ich gar nicht mehr hinterher, meine Profession wegzusaufen.

  10. #30
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    Wie schneiden die 20 größten Städte in Deutschland im Gusto 2017 ab? Denkbar verschieden, wie man sich denken kann. Ich habe mir die Zahlen gerade mal angeschaut:

    Die meisten Gusto-Pfannen hat München (281), knapp gefolgt von Berlin (278) und deutlich dahinter Hamburg (193).

    Dann gibt es mit klarem Abstand ein oberes Mittelfeld, das eng bei einander liegt: Stuttgart (113), Frankfurt/M (109), Düsseldorf (105) und Köln (104).

    Mit einigem Abstand schließt sich ein unteres Mittelfeld an: Nürnberg (52), Leipzig (46), Essen (43), Hannover (41), Bonn und Dresden (je 37).

    Unten in der Liste stehen dann: Münster (23), Bielefeld (22), Dortmund (19), Duisburg (16) und Bremen (15).

    Ganz unten, ohne jede Gusto-Pfanne: Bochum und Wuppertal.

    Im Großen und Ganzen entsprechen die Pfannen der Größe der Stadt. Legt man die Platzierungen (Einwohnerzahl – Pfannen) nebeneinander, dann sind einige Städte kulinarisch besser platziert als nach Einwohnerzahl zu erwarten ist, andere wiederum schlechter:

    Etwas besser: München, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Hannover, Bielefeld.
    Etwas schlechter: Berlin, Hamburg, Köln, Essen, Duisburg, Bochum, Wuppertal.
    Deutlich besser: Bonn (+7), Münster (+6) und Nürnberg (+6)
    Deutlich schlechter: Dortmund (-8), Bremen (-7).

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